HS


I. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Biophysik auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln verschiedene Bindungstypen, Molekülmodelle und die Eigenschaften von Wasser, einschließlich seiner Rolle bei der Autoprotolyse und der Bildung von Oxoniumionen. Die Karteikarten erklären auch die Struktur und Funktion von Biopolymeren wie Proteinen, Nukleinsäuren und Polysacchariden, sowie die Bedeutung von Monomeren und Polymeren in lebenden Organismen. Dieses Set ist ideal für Studierende der Biologie oder Biochemie, die ein tieferes Verständnis der physikalischen Prinzipien hinter biologischen Prozessen erlangen möchten.
Karten
19
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.02.2017 / 08.07.2017

Lernkarten

Def. Biophysik

beschäftigt sich mit Biopolymeren, Proteinstrukturen,Proteindynamik, Lichtabsorption und physikalischen Modellen von Enzymen

Def. Makromolekül

  • sehr große Moleküle, die sich aus wiederholenden, gleichen oder unterschiedlichen Struktureinheiten (formale Grundbausteine) bestehen (hohe Molekülmasse >10.000 g/mol (10.000 Da)

Def. Einheit Dalton

Atomare Masseneinheit (in Biochemie -> das geliche wie [u] oder [g/mol]

Def Polymer

Makromoleküle

  • synthetische oder halbsynthetische Polymere sind Hauptkomponenten für Kunststoffe
  • organische(von Lebewesen erzeugte)-> Biopolymere, essentielle Bedeuteung für das Leben

Def. Monomer

niedermolekulare, reaktionsfähige Moleküle, können sich zu Polymere zusammenschließen (Einzelsubstanzen, aber auch Gemische unterschiedlicher Verbindungen sein)

Biopolymere

Proteine/Peptide

  • Monomer: Aminosäuren-> Bindungstyp: Amid-/ Peptidbindung-> Vorkommen: in allen Lebewesen(Bsp Enzyme, Stofftransportsysteme, Chemorezeptoren)

Nukleinsäuren

  • Monomer: Nukleotide -> Bindungstyp: Phosphodiesterbindung-> Vorkommen: DNA in Lebewesen und Viren

Polysaccharide

  • Monomer: Mono-/ Disaccharide -> Bindungstyp: glykosidische Bindung-> Vorkommen: \(\alpha\) -glykosidisch: Energiespeicher(Stärke in Pflanzen, Glycogen in Tieren), \(\beta\) -glycosidisch: Gerüstsubstanz(Cellulose, Chitin, chitosan(Pilze))

 

Def. Mol

Stoffmenge/ Substanzmenge, bestimmte Anzahl an Teilchen

(so viele wie in 12g gebundenem C drin ist: Avogadro: 6,022* 1023 Teilchen)

Def. Molarität

Konzentrationsangabe, dh Menge pro Volumen-> Stoffmengenkonzentration-> eine 1molare Lösung enthält 1mol einer gelösten Substanz pro Liter

Ångström

1 Å = 100 pm

Größenordnung für Atomradien,Abstände von Atomen in Kristallen, Bindungslängen

C-C : 1,55 Å

Arten von Bindungen

unpolar

polar

ionisch

Autoprotolyse von Wasser

2 H2O   ⇔   H3O+(Oxoniumionen)+ OH-(Hydroxidionen) (GG auf H2O Seite)

Massenwirkungsgesetz: \(K= {[H^+] * [OH^-] \over [H_{2}O]}\)

->> Ionenprodukt: K* H2O= H+ * OH- = 10 -14 \(mol^2\over l^2\)

Wasserstoffbrücken

Wassermolekül kann als Donor/ Akzeptor von je 2 H-brücken dienen-> \(\delta^+\) (H) und \(\delta^-\) (O) ziehen sich an (am stärksten wenn linear zueinander ca. 10-30 kJ/mol)

->Transport von Protonen durch Umorientierung von Wasserstoffbrücken (hohe Beweglichkeit von Protonen in Wasser), dabei ändert sich das Dipolmoment in den einzelen Wassermolekülen

organische Verbindungen

funktionelle Gruppen

Verknüpfungen in biochemischen Verbindungen

Zusammengesetzte funktionelle Gruppen

Molekülmodelle

  • Kalottenmodell: zeigt Molekül mit vdW-Radiender Atome definierten Raumerfüllung
  • Kugel-Stab-Modell: Einzelne Atome & Bindungsverhältnisse
  • Formeldarstellung: einfach und Übersichtlich-> aber keine gute räumliche Vorstellung von Melekülen
  • reduzierte Formeldarstellung: nur C-C-Bindungen

Aminosäuren (Pflicht)

Ladungszustand von Aminosäuren (in Wasser gelöst)

hauptsächlich zwitterionische Form, steht im GG mit kationischer & anionischer Form

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