Kardiovaskuläres System
Hypertonie Herzkreislauf
Hypertonie Herzkreislauf
-
- 1 / 24
-
Flashcards
Was ist eine Hypertonie?
Hypertonie ist eine dauerhafte Erhöhung der Blutdruckwerte
- entscheident ist v.a. der diastloische Wert
- altersbedingte Hypertonie betreffen v.a. den systolischen Wert (wegen der Elastizitätsabnahme des arteriellen Windkessels)
- Etwa 1/3 der Erwachsenen hat eine Hypertonie
Was ist maligne Hypertonie?
- diastolischer Wert über 120mmHg, ausserdem schwere Netzhautveränderung u./od. Nierenfunktionsstörung
Ab wann ist ein hypertensiver Notfall ein Notfall?
- über 220/120 mmHg
Was ist eine primäre Hypertonie?
Die genaue Ursache ist unbekannt
Genetische Faktoren spielen eine Rolle
Welche Faktoren führen zu einer Hypertonie?
- Stress
- Übergewicht
- Rauchen
- Ernährung u.a. Kochsalzkonsum
Nenne Symptome einer Hypertonie!
- morgentliche Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen
- Nervösität
- Herzklopfen
- Atemnot bei Belastung
Wie wird eine Hypertonie therapiert?
- Faktoren wie Stress, Rauchen, Gewicht reduzieren
- ausgewogene, kochsalzarme Ernährung
- Einschränkung des Alkohol und Koffeinkonsums
- Medikamentös; Antihyertonika
- Diuretika
- bBlocker
- ACE- Hemmer
- Angiotensin-II- Antagonisten
Was sind die Folgeerkranungen der Hypertonie?
- Arteriosklerose
- pAVk
- KHK
- Angina pectoris
- Gefahr eines Schlaganfalls durch Hirninfarkt oder Hirnblutung
- vaskuläre Demenz
- Niereninsuffizienz
- Netzhautblutungen
Was ist eine isolierte systolische Hypertonie?
- ist eine Hypertonie über 140systolisch/ unter 90 diastolisch mmHg
Stadieneinnteilung nach Ausmass der Folgeerkrankungen nach einem hypertensiven Notfall?
- Stadium I: keine Organveränderungen
- Stadium II: Linksherzhypertrophie u/od. hypertoniebedingte Veränderung d. Netzhaut
- Stadium III: hypertoniebedingte Organschäden: Vorliegen von Folgeerkrankungen
Nenne die Schweregrade der unbehandelten Hypertonie nach WHO!
- Hpertonie Grad I: 140/90 bis 159/99 mmHg
- Hypertonie Grad II: 160/100 bis 179/109 mmHg
- Hypertonie Grad III: über 180/ 110 mmHg
Wie wird eine Hypertonie diagnostiziert?
- wiederholte BD-messungen
- im Blut: Schilddrüsenhormon, Blutzucker, Blutfette, Kreatinin
- EKG
- Sonographie der Nieren
- Netzhautspiegelung: Beurteilung der Arterien des Augenhintergrundes ausserdem Diagnostik in Bezug auf: Ursache der Hypertonie: primäre/ sekundäre Hypertonie
- Schweregrad der Hypertonie
- Ausprägung von Folgeerkrankungen
- evtl. bestehende andere Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System
welche Faktoren begünstigen eine primäre Hypertonie?
- Zigarettenrauchen
- Ernährung: v.a. Kochsalzkonsum
- Übergewicht
- Stress
Symptome einer primären Hypertonie?
- zunächst meist lange Zeit symptomlos
- morgentliche Kopfschmerzen
- Schindel, Ohrensausen
- Nervosität
- herzklopfen
- Atemnot bei Belastung
Wie wird eine rimäre Hypertonnie behandelt?
- i.d.R. eine Dauertherapie mit dem Ziel: Blutdrucksenkung unter 140/90 mmHg
- Am Anfang der Behandlung treten oft Beschwerden wie Müdigkeit, Antriebsarmmut und Schwindel auf
- nicht Rauchen
- Körpergewicht normalisieren
- ausreichende Bewegung
- ausgewogene Kochsalzarme Ernährung
- Einschränkung des Alkohol- und Kaffekonsums
- Stressreduktion
- Antihypertensiva
- Diauretika
- b-Blocker
- Kalziumantagonisten
- ACE- Hemmer
- Angiotesin-II- Antagonisten
Welche Folgeerkrankungen entstehen bei einer primären Hypertonie?
- Die wichtigste Folgeerkrankung ist die Arteriosklerose u. die wirkt sich auf alle Organe aus.
- paVk
- kHk, Angina Pectoris, Herzinfarkt
- Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung)
- Gefahr der vaskulären Demenz
- Arteriosklerose der Nierenarterien, Aktivierung des RAAS, dadruch wird die Hypertonie verstärkt, was die Gefahr einer Niereninsuffizenz auslösen kann.
- Arteriosklerose der Netzhautarterien, Gefahr von Netzhautblutungen und der Erbilndung
Aus was besteht ein kardiovaskuläres System?
- Aus Herz und den Gefässsystem
- Das Herz ist die Pumpe des System und die Blutgefässe sind die Transportkanäle
- der Stoffaustausch findet in den Kapillaren statt
- Der Stoffaustausch erfolgt nicht direkt zwischen Kapillaren und Zellen sonder über die interstitielle Flüssigkeit
Welche sind die Aufgaben eines Kreislaufsystems?
- Transport der Blutzellen
- Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Organen und Geweben
- Transport von Stoffwechselprodukten, z.B. Hormonen
- Transport von Abfallstoffen und Kohlendioxid aus den Organen und Geweben
- Transport von Wärme zur Köperoberfläche und umgekehrt zur Temperaturegulation
Was sind die Arterien?
Arterien sind alle vom Herz wegführenden Gefässe, unabhängig vom Sauerstoffgehalt
Was sind die Venen?
Venen sind alle zum Herz hinführenden Gefässe, unabhängig vom Suaerstoffgehalt
Erkläre den kleinen Kreislauf!
- Aufgabe O2- Aufnahme ins Blut und Co2- Abgabe aus dem Blut,
- sauerstoffarmes Blut im rechten Vorhof, in die rechte Kammer
- bei Truncus pulmonalis vorbei
- in rechte und linke Lungenarterie
- danach in die Lunge, dort findet der austausch statt, O2- Aufnahme und CO2- abgabe
- danach gelangt das sauerstoffreiche Blut durch die Lungenvenen in dien linken Vorhof und linke Kammer
Erkläre den Grossen Kreislauf!
Aufgabe: Versorgung aller Organe und Gewebe mit sauerstoffreichem Blut
- sauerstoffreiche Blut im linken Vorhof geht in die linke Kammer,
- bei Aorta vorbei,
- verteilung im ganzen Körper, Stoffaustausch in den Kapillaren
- obere und untere Hohlvene mit sauerstofarmem Blut gelangt ins rechte Vorhof und danach in die rechte Kammer
Erkläre den Pfortader Kreislauf!
leitet das venöse, sauerstoffarme Blut aus dem Verdauungstrak zur Leber
venöses Blut aus Magendarmkanal mit resorbierten Nährstoffen +Milz +Pankreas
Kreislauf: Pfortader→Leber: Umbau/ Speicherung/ Entgiftung der resorbierten Stoffe→Lebervene→untere Hohlvene→rechter Vorhof
Das Blut mit den enthaltenen Nährstoffen wird in der Lunge mit Sauerstoff angereichert und anschliessend in die Kapillargebiete des ganzen Körpers zum Sauerstoffaustausch geleitet
Lymphgefässe!
- Die Lyphgefässe beginnen im Interstitium (Zwischenzellraum)
- Sie verlaufen zusammen mit den Venen
- Die Lymphe gelangt über den Brustmilchgang bzw den rechten Lymphgang und die obere Hohlvene zum Herzen
Aufgaben: Ableitung von Flüssigkeit aus dem Interstitium, Transport von Proteinen, Chylomikronen, Lymphozyten