Internationales Management

HTW Berlin, BWL(B) 6. Semester, Jodkowski

HTW Berlin, BWL(B) 6. Semester, Jodkowski


J. W.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Internationales Management auf Universitätsniveau. Sie beleuchten verschiedene Strategien und Faktoren, die Unternehmen bei der Internationalisierung berücksichtigen müssen, wie Direktinvestitionen, Export, Tochtergesellschaften und Standortansätze. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den Herausforderungen und Chancen der globalen Unternehmensführung auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.01.2017 / 21.10.2025

Cartes-fiches

Porters Strategiealternativen im Marketing-Mix

- Präferenzstrategie -> Marken-Käufer
-> überdurchschnittliche Produktqualität
-> attraktive Verpackung
-> imageorintierte Markenprofilierung
-> persönlicher Verkauf + Service
-> hoher Preis

- Preis-Mengen-Strategie -> Preis-Käufer
-> durchschnittliche Produktqualität
-> rationelle Verpackung
-> keine Marke
-> wenig Kommunikation
-> niedriger Preis

Voraussetzungen zur Umsetzung von Porters Strategieempfehlungen

- Präferenzstrategie
-> exklusiver Ruf des Unternehmens
-> kostenintensive Maßnahmen (F&E, Produktdesign, Materialien hoher Qualität, intensive Kundenbetreuung)
-> Kostenorientierung
-> Aktualisierung der Markteinführung

- Preis-Mengen-Strategie
-> hoher Marktanteile (Erfahrungskurveneffekte)
-> Kostenvorteile ggü. Konkurrenz
-> Poduktionsanlagen effizienter Größe
-> strenge Aufwandskontrolle
-> Kostensenkungspotenziale nutzen, Ausgabenreduktion in F&E, Service, Außendienst und Kommunikation

Vor- und Nachteile von Porters Strategiealternativen

Präferenzstrategie

- Vorteile:
-> Bindung der Kunden an die Marke
-> geringe Preisempfindlichkeit der Kunden
-> Markteintrittsbarrieren aufgrund von Kundenloyalität
-> Umgang mit Lieferanzen
-> geringe Nachfragemacht von Großkunden (wegen Alleinstellung)

- Nachteile:
-> hohe Vorinvestitionen in Produktentwicklung und Markenaufbau
-> erheblicher Preisvorsprung des Kostenführers (finanzielle Einsparungen für Kunden wichtiger als Marke)
-> überdurchschnittliche Gewinnspannen locken Wettbewerber
-> Nachahmungen vermindern den erkennbaren Vorteil

 

Preis-Mengen-Strategie

- Vorteile:
-> später Eintritt in die Verlustzone bei Preissenkung (wenn Kostenvorteile vorhanden)
-> Schutz vor nachfragemächtigen Kunden
-> Schutz vor mächtigen Lieferanten
-> hohe Markteintrittsbarrieren
-> Handlungsspielraum beim Auftreten von Ersatzprodukten

- Nachteile:
-> Kostensenkungspotenziale könne  auch von Wettbewerbern erlernt werden
-> Vernachlässigung der Anpassung an Markterfordernisse bei zu starker Konzentration auf die Kosten
-> Kompensation des Preisvorteils bei unvorhersehbaren Kostensteigerungen

Ziele der Markenpositionierung

- Steigerung des Markenwertes durch Imageaufbau und -pflege, Erlangung einer einzigartigen Wettbewerbsstellung, Erzeugung unverwechselbarer Assoziationen mit der Marke, Näherung an die Idealvorstellungen der Konsumenten

- Fundament für die Marketing-Mix-Gestaltung

- Erfolgspotenziale im Wettbewerb schaffen und sichern

- Abbildung, wie das Produkt nach wichtigen Eigenschaften im Vergleich zu Konkurrenzprodukten vom Zielkunden wahrgenommen wird

Ermittlung von Imagmerkmalen

- direktes Abfragen -> naiv

- Gruppendiskussion, Tiefeninterviews, Expertise, Spontanassoziationen (Salienz), Exploration in Triadenvergleichen (Gittertechnik) -> qualitativ/nominal

- Ratingskalen (Wichtigkeit UND Unterscheidbarkeit) -> quantitativ

Anlässe von Positionierungsentscheidungen

- Neupositionierung (ersmalige gezielte Markenpositionierung bei Einführung neuer Produkte)

- Positionsausbau (Verstärkung der erreichten Positionierung und ggf. deren Übertragung auf andere Produkte -> Markentransfer)

- Umpositionierung (bei abnehmender Wettbewerbsposition, Marktschrumpfung usw. -> bestehende Positionierung aufgeben, Marke modifizieren)

Positionierungsstrategien

= Strategien zur Darstellung des Positionierungsgegenstandes in den Köpfen, sodass er von möglichst vielen dieser Zielkunden ggü. dem Wettbewerb präferiert wird

- mögliche Positionierungsgegenstände: Marken, Produkte/Dienstleistungen, Unternehmensbereiche/Unternehmen, Menschen, Ideen usw.

- Positionierungsoptimum: Marktnischen oder Marktlücken, Alleinstellung

- mögliche Maßnahmen zur Erreichung: Produktgestaltung (objektive Qualität), Kommunikation (Werbung und PR, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf etc.)

Hidden Champions

= wenig bekannte Unternehmen, die im Weltmarkt eine führende Marktposition haben

- starke Führung -> ambitionierte Ziele und Visionen

- innere Kompetenzen -> Vertrauen auf die eigenen Stärkn, Innovation, hoch motivierte Mitarbeiter

- äußere Stärken -> Marktfokus, Kundennähe, klare Wettbewerbsvorteile, globale Orientierung

Markenstrategien (horizontaler Wettbewerb)

- Mehrmarken = zwei oder mehrere Marken in einem Produktbereich + eigene Positionierung für jede Marke (z.B. Philip Morris: Marlboro, Benson&Hedges)
-> Vorteile: wechselhaftes Kundenverhalten wird gut ausgeschöpft
-> Nachteile: hohe Kosten, Gefahr der Übersegmentierung, Risiko der Kannibalisierung

- Einzelmarken = eine eigene Marke für jedes Produkt + Positionierung in einem bestimmten Marktsegment (z.B. Ferrero: nutella, duplo..)
-> Vorteile: Abstimmung der Positionierung auf das Segment
-> Nachteile: hohe Kosten

- Markenfamilien = mehrere verwandte Produkte unter einer Marke + einheitliche Positionierung für verschiedene Produkte (z.B. Beiersdorf: Nivea (Creme, Bodylotion, Kosmetik..)
-> Vorteile: niedrige Kosten, Markenerweiterung
-> Nachteile: negative Ausstrahlungseffekte bei schlechter Abstimmung, hoher Koordinationsbedarf

- Dachmarken = sämtliche Produkte eines Unternehmens unter einer Marke + Positionierung mit einheitlichem Image in allen Teilmärkten (z.B. Pelikan, Siemens, Microsoft, Boss, Sony)
-> Vorteile: niedrige Kosten, Markenerweiterung, unverwechselbare Unternehmens- und Markenidentität
-> Nachteile: negative Ausstrahlungseffekte bei schlechter Abstimmung, hoher Koordinatonsbedarf, Markenerosion (bei sehr verschiedenen Produkten verliert die Marke an sachlichem Inhalt)

Marken-/Imagetransfer

- z.B. Transfer einer Monomarke zur Markenfamilie, neue Geschäftsfelder innerhalb der Marke...

- Gründe:
-> Verringerung des Flop-Risikos bei Neueinführungen
-> neue Markennamen sind immer schwieriger zu finden
-> gegen Informationsüberflutung der Konsumenten
-> Marketing-Synergien, besonders Werbekosten-Ersparnis

- Grenzen:
-> Transfereignung der Produkte (Assoziationen)
-> 67% der neuen Produkte (in einem anderen Geschäftsfeld) floppen

Co-Branding und Ingredient Branding

= mindestens zwei Marken von möglichst gleicher Qualität kooperieren auf einem bestimmten Kundensegment, Images müssen zueinander passen, Unternehmen dürfen nicht konkurrieren

- mögliche Anwendungen: Geschenkkooperation, Werbekooperation, Herstellungskooperation

- Abgrenzung:
-> Co-Branding = zwei Unternehmen produzieren gemeinsam ein Produkt und/oder treten gemeinsam bei der Kommuniaktion auf
-> Ingredient Branding = das eine Produkt ist Bestandteil eines anderes Produktes, wird aber explizit bei der Kommunikation genannt -> z.B. Intel inside

Vor- und Nachteile von Markentransfers

- Vorteile:
-> Leistungsinnovation ist sofort Marke
-> Reduzoerung der Markenbildungskosten
-> Senkung der Markteintrittsbarrieren
-> Gewinnung neuer Zielgruppen
-> Etablierte Marke ermutigt zum Erstkauf
-> Vertrauen der Abnehmer
-> Poitibe Rückwirkungen auf die Muttermarke

- Nachteile:
-> Verwässerung des Markenimage
-> Kannibalisierungseffekte
-> geringer Handlungsspielraum
-> negative Badwilleffekte (z.B. negative Erfahrungen mit der Leistungsinnovation)
-> häufig spätere Einführung der Leistungsinnovation im Vergleich zur Neumarkenpolitik

Marktarealstrategien

= Bestimmung des Absatzraumes

- regional

- national

- international

Bewertung von Ländermärkten

- Marktattraktivität
-> Marktvolumen und -potenzial
-> Marktwachstum
-> Ausdehnung der Auslandsaktivität auf neue Märkte
-> Sicherung und Ausbau eines bisherigen Marktes
-> Sicherung und Kontrolle des Vertriebes im Gastland
-> politische Stabilität im Gastland
-> Exportbasis für Produkte der Muttergesellschaft
-> Überwindung von Handels- und Exporthemmnissen
-> Erwartung hoher Renditen
-> Zulieferer für Gastlandunternehmen
-> niedrige Lohn- und Transportkosten

- Marktbarrieren
-> ökonomische Exportbarrieren
-> protektionistische Handelshemmnisse
-> technische Normen
-> verhandlungsbedingte Barrieren
-> Länderrisiken (Kapitaltransfer-, Dispositions-, Enteignungs- und Wechselkursrisiken)

Reihenfolgeplanung

- Wasserfallmodell = Märkte werden nacheinander erschlossen

- Sprinklermodell = Märkte werden gleichzeitig erschlossen

Internationalisierung vs. Globalisierung

- Internationalisierung = systematische, diferenzierte und planmäßige Bearbeitung ausländischer Märkte -> Optimierung des einzelnen Länderengagements

- Globalisierung = Vereinheitlichung der Marketing-Prozesse und -Instrumente in allen ausländischen Märkten, standardisierte Bearbeitung -> Erhöhung der Effizienz der Unternehmenstätigkeit

externe Analysefelder

- Stakeholder -> Konkurrenz, Kunden, Vertriebspartner, weitere Stakeholder
- Branche -> Branchenstruktur und Branchendynamik
- globale Umwelt -> politische, wirtschaftliche, soziokulturelle, technologische, ökologische, rechtliche Faktoren
- Umweltspezifika -> Umweltdynamik und -komplexität

Analyse der globalen Umwelt

PESTEL = Political, Economic, Social, Technological, Environmentical, Legal

- politische Faktoren = werden von der Politik an die Unternehmen herangetragen
-> Regierungsform und parteipolitische Entwicklungen
-> Stabilität der politischen Umwelt
-> Steuer-, Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik
-> Industrie- und Subventionspolitik
-> Privatisierungen und Deregulierungen
-> Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik
-> Einfluss der Gewerkschaften
-> globalpolitische Entwicklungen

- wirtschaftliche Faktoren = können sich auf dieExpansion des Unternehmens oder die Nachfrage auswirken
-> Wirtschaftswachstum
-> Zinsen und Kreditsciherheit
-> Wechselkurse
-> Arbeitslosenrate
-> Bruttosozialprodukt
-> Pro-Kopf-Einkommen
->Inflation
-> Sparrate und Konsumneigung

- soziokulturelle Faktoren = allgemeine gesellschaftliche Charakteristika und Veränderungen
-> demographische Entwicklungen
-> Konsumentenverhalten und Kundenpräferenzen
-> Wertewandel
-> Bildungsniveau und -entwicklung
-> Arbeitsmentalität und Freizeitverhalten
-> neue Lebensmodelle und lokale Lifestyle-Trends
-> Haushaltsgröße und Familienstruktur

 

 

Analyse der globalen Umwelt (II)

- technologische Faktoren = wirken sich auf die Produktionsverfahren, -kosten, Nachfrage und das Produktangebot aus
-> State-of-the-art-technologien
->Prozess- und Produktinnovationen
-> konkurrierende und Substitutionstechnologien
-> Lebenszyklusphasen von Technologien
-> Informations- und Kommunikationstechnologien
-> Patentanmeldungen

- ökologische Faktoren = beeinflussen die Rahmenbedingungen
-> Verfügbarkeit von Rohstoffen
-> Energieffizienz und erneuerbare Energien
->Umweltbewusstsein und -schutz
-> Klimawandel
-> Aktivitäten von Umweltschutzorganisationen
-> Recyclingmaterial und -kosten
-> Regelungen für Energieverbrauch und Abfallentsorgung

- rechtliche Faktoren = gesetzliche Regelungen und Verordnungen
-> Betriebs- und Unternehmensverfassungsrecht
-> Wettbewerbsrecht, Patentrecht, Investitionsvorschriften
-> Finanz- und Steuerrecht
-> Umweltschutzgesetzgebung
-> Haftungsregelungen
-> Gesellschafts- und Arbeitsrecht
-> Wirtschaftsregulierungen, Handelsbeschränkungen
-> Einfluss des EU-Rechts

Branchenanalyse

- Branche = Gruppe von Unternehmen, die Produkte bzw. Dienstleistungen erzeugen, die sich aus Kundensicht nahezu gegenseitig ergänzen
-> Branchensituation hat oft starken Einfluss auf Unternehmen
-> Branche kann von Unternehmen beeinflusst werden

- Branchenanalyse = Analyse von Faktoren, die für Unternehmen eine bestimmten Branche von Relevanz sind
-> veschiedene Instrumente, z.B. Brachenstrukturanalyse von Porter, Analyse der Branchendynamik
-> Branchenabgrenzung hat dabei besondere Relevanz

Porters 5 Forces (Branchenstrukturanalyse)

- Wettbewerb in der Branche

- Abnehmer (Verhandlungsmacht)

- Lieferanten (Verhandlungsmacht)

- potentielle neue Wettbewerber (Bedrohung)

- Substitutionsprodukte (Bedrohung)

Gefahren beim Markteintritt

- neue Konkurrenten

- mögliche Folgen = geringere Preise,geringere Rentabilität, höhere Kosten

- Einflussfaktoren
-> Betriebsgrößenersparnisse
-> Produktdifferenzierungen
-> Kapitalbedarf
-> Umstellungskosten
-> verfügbare Vertriebskanäle
-> größenunabhängige Kostennachteile
-> staatliche Beschränkungen
-> Vergeltungsmaßnahmen bestehender Konkurrenten

Verhandlungsmacht der Abnehmer

- starke Abnehmer drücken Preise, fordern bessere Leistungen, spielen Konkurrenten gegeneinander aus

- mögliche Folgen = geringere Rentabilität

- Einflussfaktoren
-> Konzentration und Umsatzanteil der Abnehmer
-> Kostenanteil der Produkte beim Abnehmer
-> Gewinne der Abnehmer
-> Standardisierung und Differenzierung der Produkte
-> Gefahr der Rückwärtsintegration
-> Produktqualität
-> Informationsstand der Abnehmer

Verhandlungsmacht der Lieferanten

- starke Lieferanten erhöhren Preise, senken Qualität

- mögliche Folgen = geringere Rentabilität

- Einflussfaktoren
-> Konzentration der Lieferanten
-> Bedeutung der Branche für den Lieferanten
-> Bedeutung der Qualität des Lieferantenproduktes
-> Produktdifferenzierung
-> Vorhandensein von Substituten
-> Umstellungskosten
-> Gefahr der Vorwärtsintegration

Substitutionsprodukte

= Ersatzprodukte mit gleicher oder ähnlicher Funktion

- Auswirkungen
-> je attraktiver das Preis-Leistungs-Verhältnis der Substitute desto mehr wird das Gewinnpotenzial der Branche begrenzt

Grad der Rivalität (Wettbewerb)

- hohe Rivalität unter den etablierten Unternehmen erhöht den Preiswettbewerb, Werbeschlachten, vermehrte Produkteinführungen und verbesserte Serviceleistungen

- mögliche Folgen = geringere Rentabilität

- Einflussfaktoren
-> Anzahl, Ausstattung, Wettbewerbsverhalten und strategische Einsätze der Konkurrenten
-> Branchenwachstum
-> Fix- und Lagerkosten
-> Kapazitätserweiterungen
-> Differenzierung und Umstellungskosten
-> Austrittsbarrieren

verteidigungsfähige Position aufbauen

- Analyse der Wettbewerbskräfte (Stärken/Schwächen, Branchenrentabilität, Ursprünge der Wettbewerbskräfte, Branchentrends)+

- effektive Wettbewerbsstrategie (offensiv/defensiv)
-> Platzierung
-> Einflussnahme auf Gleichgewicht
-> Ausnutzen des Wandels

strategische Kundenanalyse

1. Wer sind unsere Kunden?

2. Welche Marktsegmente können gebildet werden?
-> Segmentierungskriterien:
- demographische Kriterien
- allgemeine Persönlichkeitsmerkmale
- sozioökonomische Kriterien
- Kaufverhalten
- Kundenbedürfnisse/-präferenzen

3. Welche Marktsegmente sind besonders attraktiv?

4. Welche Bedürfnisse und welches Kaufverhalten zeigen diese Kunden?

Ressourcen, Fähigkeiten, Kernkompetenzen

- Ressourcen = produktive Vermögensbestandteile eines Unternehmens

- Fähigkeiten = ermöglichen zielorientierte Kombination von Ressourcen und verbinden das Wissen der Mitarbeiter mit den Anlagen, Technologien und anderen Ressourcen

- Kernkompetenzen = erfolgskritische Ressourcen und Fähigkeiten, häufig eine komplexe und einzigartige Kombination von Ressourcen und Fähigkeiten, hohe strategische Relevanz (nachhaltiger Wettbewerbsvorteil, hoher Kundennutzen)

Identifikation von Ressourcen und Fähigkeiten

- Funktionsanalyse

- Wertkettenanalyse

- Unternehmenskulturanalyse

- Strukturanalyse

- Kernkompetenzanalyse

Szenariomamagement

= Entwicklung und Bewertung alternativer Zukunftsbilder
-> systematische Integration in das strategische Management
-> Betrachtungshorizont: mindestens 5 Jahre, max. 20-30 Jahre

- Szenarien: Worst-Case (Extremszenario), Best-Case (Extremszenario), Trendszenario + Trendszenario unter Einfluss von Störereignissen mit entsprechenden Gegenmaßnahmen

- Prozess
-> Szenariovorbereitung
-> Einflussbereiche/-faktoren und ihre Wirkungsbeziehungen
-> Zukunftsprojektion
-> konsistente Annahmebündel
-> Zukunftsbilder
-> Auswirkungsanalyse
-> Integration der Erkenntnisse in das strategische Management

Strategieformulierung

1. strategische Analyse

2. Strategieformulierung (strategische Optionen + strategische Entscheidungen)

3. Strategieimplementierung

4. Strategische Evaluierung

5. Feedback

Produkt-Markt-Matrix von Ansoff

- bestehendes Produkt und bestehender Markt = Marktdurchdringung (zusätzliche und intensivere Produktnutzung, Gewinnung der Konkurrenzkunden, Überzeugung von Nichtverwendern durch verstärkte Vertriebs- und Marketingaktivitäten)
-> Vorteile: Nutzung von vorhandenem Wissen& Fähigkeiten und etablierten Produkten und Vertriebskanälen + einfache und risikolose Wachstumsstrategie

- bestehendes Produkt und neuer Markt = Markterweiterung (neue geographische Märkte oder neue Marktsegemente durch Erkennen und Erfüllen der Erfolgsfaktoren in neuen Märkten)

- neues Produkt und bestehender Markt = Produktentwicklung (Produktinnovation, -linienerweiterung oder -verbesserung)

- neues Produkt und neuer Markt = Diversifikation (Flucht aus stagnierenden bzw. schrumpfenden Märkten, Ausbau der Machtposition und Nutzung von Synergien)

Entscheidungsfelder von Innovationsstrategien

- First Mover oder Folger

- Technology Push oder Market Pull

- Closed Innovation oder Open Innovation

- Eigennutzung oder Vermarktungsstrategie

Geschäftsbereichstrategien

- Markt- und Wettbewerbsstrategien

- Ressourcenstrategien

- Wertschöpfungsstrategien

- Strategien der Erragsmechanik

strategischer Geschäftsbereich

= organisatorische Einheit
-> bearbeitet ein oder mehrere Geschäftsfelder
-> strategische Geschäftsfelder = gedankliche Aufteilung der Aktivitäten des Gesamtunternehmens (z.B. anhand von Kundengruppen, Kundenbedürfnissen, Technologien oder Produkte)

strategisches Dreieck

- Kunde

- Unternehmen

- Wettbewerb

Wettbewerbsvorteil

= besseres Angebot im Vergleich zur Konkurrenz, das vom Kunden wahrgenommen wird, für ihn wichtig ist und nicht ohne Weiteres imitiert werden kann

- Preisunterschiede (Kostenführerschaft=

- Leistungsunterschiede (Differenzierung)

Wertkette nach Porter

- primäre Aktivitäten
-> Eingangslogistik
-> Operation/Produktion
-> Ausgangslogistik
-> Marketing und Vertrieb
-> Kundendienst

- sekundäre Aktivitäten:
-> Unternehmensinfrastruktur
-> Personalmanagement
-> Entwicklung von Technologien
-> Beschaffung

Zielmarktstrategien

- Nischenstrategie

- selektive Marktsegmente

- breite Marktabdeckung

Étudier