HS


I. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Herz-Kreislauf- und Gefäßsystem auf Universitätsniveau. Sie behandeln den Aufbau und die Funktion von Gefäßen, einschließlich Arterien, Venen und Kapillaren, sowie die Rolle des Endothels und des Bindegewebes. Themen wie der Blutdruck, die Hämodynamik und der Frank-Starling-Mechanismus werden ebenso vertieft wie die Bioelektrizität des Herzens und die Aktionspotentiale. Besonders nützlich sind diese Karteikarten für Medizinstudenten und Biologen, die ein tiefes Verständnis der Herzfunktion und des Kreislaufsystems benötigen.
Flashcards
16
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
28.01.2017 / 08.07.2018

Flashcards

Venen und Arterien

Vene zum Herzen, Arterie vom Herzen weg

LungenKreislauf

Körperkreislauf

Lungenkreislauf: -> rechter Vorhof-> rechte Kammer-> Lungenarterie-> Lunge-> Lungenvene-> Linker Vorhof

Körperkreislauf: ->linkervorhof-> linke Kammer-> Aorta-> Körperkapillare-> obere und untere Hohlvene-> rechterVorhof

Aufbau Herz

Zentrale Pumpe des Kreislaufsystems

Bildet zusammen mit den Gefäßen das kardiovaskuläre System

Frank-Starling-Mechanismus

autonomer Regelkreis im Herzen: Je größer das Volumen des Blutes während Diastole, desto Blutauswurf in Systole ("Herz pumpt, was es bekommt")

Bioelektrizität des Herzens

Herz generiert in eigenen Schrittmacherzentren automatische Aktionspotentiale

-> Sinusknoten dominierend, zwingt AV-Knoten seinen Rhythmus auf

-> über Bündel von Nervenbahnen -> AP zur Herzspitze und von dort zur Kammermuskulatur

Aktionspotential des Herzens

  • Herzmuskelzelle hat spezielles AP mit langer Plateaupause-> während dieser Pause kann kein neues AP ausgelöst werden( desahlb auch bei hoher Frequenz kein Tetanus im Herzen)
  • Das EKG-> Aufschluss über Erregungsbildung & -leitung

Aufbau der Blutgefäße

Kleine Gefäße: Endothel, außenrum Muskelzellen

größere Gefäße: Endothel-> Tunica intima(Bindegewebe)-> Tunica media(Muskeln)-> Tunica externa(Bindegewebe)

Arterien haben dickere, muskulöse Schicht als Venen & elastischere Gefäßwand(zur Abfederung der Pulswelle)

venöser Bluttransport-> passiv (venenklappen verhindern Blutrückflüsse)

Kapillarsystem

Austausch der Atemgase & Nährstoffe( Mikrozirkulation-> Arteriolen und Venolen)

Endothelzellen stehen über offene Durchlässe(intrazelluläre Fuge) miteinander in Verbindung-> durch diese diffunfieren Gase/Nährstoffe

Zwei Faktoren für bidirektionalen Stofftransport

Blutdruck: abfallend entlang der Kapillare, erzeugt Filtrationsdruck

Osmotischer Druck: konstant über gesamte Länge der Kapillare, wirkt entgegen d. Filtrationsrichtung,

Hämodynamik des Blutgefäßsystems

  • Arterieller Bereich
  • venöser Bereich

beschreibt Zusammenhang zwischen druck, Gefäßquerschnitt, gefäßlänge, Strömngswiderstand

(zunehmende Oberflächenvergrößerung, abnehmende Fließgeschwindigkeit)

Arterieller Bereich(Druckspeicher)

  • rhythmische Druckveränderung(Pulswellen)
  • elastische Gefäßwände däpfen die vom herzen erzeugte Druckschwankung

Venöser Bereich(Volumenspeicher)

  • Blutdruck weit abgefallen (reicht gerade noch um Blut in rechte Vorkammer)

Blutdruck

Messmöglichkeiten

abhängig von Körperlage & von Messpunkt

direkte, invasive Messung

  • Punktierung einer Arterie mit einem an einen Drucksensor angeschlossenen Katheter (genaue Messung)

nicht- invasiv

  • aufblasbare Manschette mit angeschlossenem Druckmessgerät
  • gleichzeitige Abnahme der Strömungsgeräusche(turbulente Strömung-> Strömungsgeräusche)

Lymphgefäßsystem Aufgaben

Entwässerung d. Gewebe (austretendes Flüssigkeit von Kapillaren, wird wieder in Kreislauf zurückgeleitet)

Immunabwehr

Fett-, Vitamin-, Hormon-Transport

Lymphflüssigkeit

gelblich trüb, keine Erythrocyten nur Leukocyten

Lymphknoten

in Lymphgefäße integriert-> Filterstationen (enthalten Lymphozyten)

Aufbau/ Verlauf von Lyphgefäßsystem

Beginnt mit blinden Enden im Gewebe-> vereinigen sich zunehmend zu größeren Gefäßen und münden im Lymphbrustgang (Ductus thoracicus) in die untere Hohlvene(Vena cava anterior)

Transport der Lyphe

passiv: Bewegung d. Gliedmaßen-> zusammenpressen d. Lymphgefäße

aktiv: durch bestimmte Bereiche mit glatter Muskulatur (lymphangione= Lymphherzen-> kontrahieren mehrmals pro Minute)

Taschenklappen (in großen Gefäßen): verhindern Rückfluss

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