HS


I. B.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Haut auf Universitätsniveau. Sie decken die Struktur, Funktionen und Erkrankungen der Haut ab, wobei Schwerpunkte auf der Barrierefunktion, den Blutgefäßen und der Rolle von Melanin liegen. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Biologen, die sich mit der Anatomie, Physiologie und Pathologie der Haut vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.01.2017 / 02.02.2017

Cartes-fiches

Fakten über die Haut

  • größtes Organ eines Erwachsenen 1,7m2
  • 20% vom Körpergewicht
  • 300.000 Talgdrüsen produzieren 2-3g Talg/Tag (Hälte davon auf behaarten Kopf)
  • 2 Mio. Schweißdrüsen
  • 0,5L Wasser/ Tag verdunstet (mit körperlicher Anstrengung sogar bis zu 10 L)
  • 135.000 Haare (davon 25.000 Körperhaare, Rest Kopfhaare)

Aufgaben

  • mechanische Barriere: schützt vor Eindringen von Krankheitserregern& Fremdsubstanzen, mechanischen Verletzungen, Strahlenschäden, Flüssigkeitsverlust
  • chem. Barriere: Säureschutzmantel
  • bio. Barriere: besiedelt von Bakterien, Pilzen & auch kleinen Insekten (residente Hautflora)

weitere Aufgaben:

  • Stoffaustausch(Gas/Wasser)
  • Wärmehaushalt(Haare, Schweiß, Unterhautfettgewebe)
  • Sinnesorgan(kälte-, Wärme-, Mechanorezeptoren)
  • Repräsentationsorgan

Aufbau

Dicke: 1,5-4mm

Äußere Haut in 3 Schichten:

  • Epidermis(Oberhaut): Epithelgewebe
    • mehrschichtig verhornende Zellschichten (0,03-0,05mm)
    • dicke Hornschichten Handinnenflächen& Fußsohlen
  • Dermis(Lederhaut):
    • enthält bindegewebsfasern-> dient zur Ernäherung& verankerung der Epidermis
    • Kapillar-Blutgefäßsystem versorgt die Grenzzone zur Epidermis
    • untere Lederhaut-> enthält wichtige glatte Muskulatur & Blutgefäße (zur Temperaturregelung)
    • Mechanosensoren
  • Subcutis(Unterhaut)
    • Unterlage für obere Hautschichten
    • größere Blutgefäße, Nerven, subkutanes Fett(bevorzugte Stelle für Injektionen die langsam absorbiert werden sollen(Insulin)), Bindegewebe
    • Sinneszellen für starke Druckreize(Pacini Tastkörperchen)

Hautfarbe

  • Melanin wird in Melanocyten(Epidermis) gebildet (+Carotin =Hautfarbe)
  • Melanin-> Schutz vor UVA &UVB Strahlen
  • Zahl/ mm2 Melanocyten bei jedem Menschen gleich (Hautfarbe entsteht aus Menge an produzeirtem Melanin)
  • Albinismus(Enzymdefekt in Melanocyten)-> Melanin wird nicht gebildet-> blasse Haut, Lichtempfindlichkeit

Hautanhangsgebilde

(durchqueren Oberhaut und münden außen)

  • Haare: Schutz vor Sonne, Kälte, mech. Belastung
  • Nägel: verhornte Zellen-> Nagelplatte, erleichtert Greifen, Schutz vor Verletzung an Finger- und Zehenendungen
  • Zähne: entstehen aus einer Verdickung des Mundhöhlenepithels
  • Drüsen:
    • Schweißdrüsen: Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, Säureschutzmantel & Regulation Tempertur
    • Talgdrüsen: produzieren Mischung aus Fetten, Proteinen & Wasser, schützt Haut und Haar vor Austrocknung

Hauterkrankungen (Dermatosen)

eigenständiges Krankheitsbild oder Ausdruck systemischer Erkrankungen-> bei deren Entstehung neben infektiösen Erregern auch Psyche, Ernährung, UV-Strahlung eien Rolle spielen

  • bakterielle Infektion( Wundrose/Phlegmone, Furunkel)
  • virale Infektion (Herpes,Windpocken, Warzen)
  • Pilzinfektion(Hefeinfektion)
  • Autoimmunerkrankung( Schuppenflechte, Neurodermitis)
  • Dekubitus (Sauerstoffmangel/Durchblutungsstörung durch Kompression hautversorgender Blutgefäße zB bei langem liegen)

Hauttumore

(alle Wucherungen von Hautzellen ausgehend)

  • gutartige: Stielwarze(Fibrom), gutsrtige Leberflecke(Naevi), Gefäßveränderung(Blutschwämmchen), Grützbeutel(Atherom)
  • bösartige:
    • Basaliom: wachsen langsam, keine Metastasen, lassen sich meist gut entfernen
    • schwarzer Hautkrebs(malignes Melanom): entsteht durch entartete Melanocyten(aggresiv, massive Metastasenbildung)

Elektrodermale Aktivität (EDA)

kurzzeitige Veränderung des el. Leitungswiderstands der Haut, bewirkt durch psycho-physiologische Reaktionen(erhöhung der Aktivität des Sympathikus bei emotionale-affektiven Reaktionen)

-> Messungüber 2 Elektroden (erhöhte Schweißsekretion für Zunahme der Leitfähigkeit)

Zusammenhang physiologische Erregung(Stress) <-> Hautleitfähigkeit

Étudier