HS


I. B.
Diese Lernkartei bietet einen umfassenden Überblick über das Nervensystem auf Universitätsniveau. Sie deckt die Struktur und Funktion von Neuronen, die Signalübertragung durch Neurotransmitter, sowie die Verarbeitung von Signalen im zentralen und peripheren Nervensystem ab. Besonders betont werden die verschiedenen Hirnareale wie der motorische und sensorische Cortex, das Kleinhirn, das Stammhirn und das Zwischenhirn, die jeweils spezifische Funktionen übernehmen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Biologie, die sich mit der komplexen Anatomie und Physiologie des Nervensystems vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
17
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
27.01.2017 / 20.02.2023

Cartes-fiches

Neuronentypen und Eigenschaften

Typen:

  • Motoneuron, Pyramidenneuron, Purkinje-Neuron

Eigenschaften:

  • einheitlicher Aufbau
  • verbindung über Synapsen
  • Gliazellen versorgen & umkleiden Axone zur el. Isolation (Schwannzellen)
  • markhaltige(mit Myelinscheiden) & marklose(vegetatives Nervensystem) Neuronen

Erregungsleitung

Signal-> Dendriten-> in Soma Integration-> am Axonhügel in el. Impulse umgewandelt->Synapsen(Transmitterfreisetzung)-> Frequenz der Impulse kodiert die Info

Ruhepotential und wie entsteht es?

el. Membranpotential von erregbaren Zellen in Ruhe

Entstehung:

  • Na+/K+- Pumpen transportieren unter ATP verbrauch-> K+ in Zelle, Na+ nach außen
  • Zellmembran unterschiedlich permeabel
  • Natriumkanäle geschlossen, Kalium offen
  • K+ diffundiert solange nach außen bis GG zwischen osmotischen und el. Kräften entsteht
  • in der Zelle negativ (bis -70mV), da Überschuss an positiven Teilchen Außen

Aktionspotential, und wie verläuft es?

ist eine vorübergehende spezifische Änderung des Ruhepotentials in der Zelle

5 Phasen:

  1. Ruhepotential: .70mV
  2. Überschreitung des Schwellpotentials von ca. 50mV+ (Dentriten nehmen Reiz auf-> leitung über Soma zu Axonhügel-> wenn dort Schwellpotential überschritten wird, wird AP ausgelöst-> alles unter dem Schwellwert, löst kein AP aus( alles-oder-nichts-Regel)
  3. Depolarisation: Na+-Kanäle öffnen sich-> Na+ strömt in die Zelle->Umpolarisation (Innen positiv)
  4. Repolarisation: Na+-Kanäle schließen sich-> K+ öffnen sich-> aus positiver Zelle diffundieren K+-Ionen (aufgrund Spannungsunterschied) nach außen
  5. Hyperpolarisation: K+-Kanäle schließen sich mit einem Zeitversatz (zu viele K+ nach außen diffundiert)-> Spannung sinkt unter das Ruhepotential-> AP nicht gleich wieder möglich (-> Refraktärzeit: 2ms)

Signalübertragung zwischen Neuronen

Übertragung von Signalen durch Neurotransmitter zwischen chem. Synapsen (-> in eine Richtung)
 (el Signal-> chem Signal-> el Signal)

nach AP werden chem. Botenstoffe(Neurotransmitter) durch Exocytose freigesetzt

 

Neurotransmitter (2 Arten)

exzitatorisch: Acetylcholin, Glutamat

inhibitorisch: \(\gamma\) - Aminobuttersäure(GABA)

Zentrales Nervensystem & Aufgaben

Gehirn+Rückenmark (ca. 10Mrd Neuronen)

Aufgaben:

  • Integration aller Reize von Innen und von Außen
  • Koordination der motorischen Aktivitäten (Afferenzen)
  • Regulation der Vorgänge zw. Organen
  • ZNS+peripheres NS: steuern alle Funktionen der Organe + tragen zur Funktionalität des Körpers in Relation zur Umwelt bei

 

Großhirn

funktionelle Strukturen des Großshirns

Überlagert andere Gehirnteile (Furchen&Windungen(Oberflächenvergrößerung->mehr Neuronen)-> Graue Substanz/ darunter verlaufen Nervenbahnen-> Weiße Substanz)

Funktionelle Strukturen:

  • Motorische Rindenfelder(Ansteuerung Skelettmuskulatur)
  • Sensorische Rindenfelder(Verarbeitung eingehender Sinneseindrücke)
  • Assoziationsfelder(Verarbeitung von Signalen versch. Felder)

Limbisches System

  • Funktionseinheit des Gehirns
  • Verarbeitung von Emotionen, Triebverhalten, auch intelektuelle Leistungen
  • beeinflusst von kortikalen & nicht-kortikalen Strukturen des Gehirns
  • für Ausscheidung von Endorphinen verantwortlich

 Hirnareale

 

Zwischenhirn

Stammhirn

Kleinhirn

Hirnareale/ Zwischenhirn

Zentrum des vegetativen NS und dem endokrinen Systems, Bewusstseinssteuerung

besteht aus:

  • Thalamus: Tor zum Bewusstsein
  • Hypothalamus:Körpertemp, Hunger, Durst, Hormonsekretion, Berührungs- und Schmerzenpfindlichkeit
  • Hypophyse: Hormonsekretion
  • Epiphyse: steuert circadiane Rhythmen(24-Stunden Rhythmus)

Hirnareale/ Stammhirn

  • Mittelhirn: Reflexzentrum für optische und akustische Reize
  • verlängertes Mark: vegetative Vitalfunktionen( Atmung, Herz-funktion)

Hirnareale/ Kleinhirn

Willkürmotorik, Gleichgewichtssinn

sensorischer Cortex

Verarbeitung von Sinneseindrücken aus der Körperperipherie

Bereich im Cortex ist von der Größe her proportional zu der Rezeptordichte an der Stelle des Körpers

motorischer Cortex

steuert Willkürbewegungen über Pyramidenbahnen, Ausmaß entspricht dem Beitrag der Muskelgruppe zur Feinmotorik

Rückenmark

im Wirbelkanal der Wirbelsäule

Aufgaben:

  • Nervenleitung(Gehirn <-> Spinalnerven)
  • Schaltzentrum

segmentierte Struktur(31 Paare von Nervenwurzeln)

Spinalnerven verlassen Wirbelkanal durch Zwischenwirbellöcher

  • affarente Bahnen: zum ZNS
  • efferente Bahnen: zur Motorik

vegetatives Nervensystem

Teil des peripheren Nervensystems

-> autonomes NS, reguliert innere Organe und eng gekoppelt mit ZNS& Hormonsystem

  • Sympathikus: Stoffwechselaktivierung, Gefäßkontraktion, Steigerung Blutdruck& Herzfreq.
  • Parasympathikus: aktiviert Magen-Darm-Funktion, senkt Herzfrequenz

Étudier