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Cartes-fiches
Abstammungslehre/ Jean-Baptiste de Lamarck
- erstes und zweites Gesetz
Erstes:
- häufiger Gebrauch von Organ stärkt, kräftigt und entwickelt dieses
- Nichtgebrauch schwächt es und lässt es schlussendlich verschwinden
Zweites:
Alles was die Individuen durch Einfluss der Verhältnisse erwerben oder verlieren, wird auf die Nachkommen vererbt
Abstammungslehre/ Charles Robert Darwin, Kernpunkte
("On the origin of species by means of natural selection")
Kernpunkte:
- Arten sind veränderlich
- Gemeinsame Abstammung aller Lebewesen
- Evolution verläuft graduell (lkleinste Schritte)
- Ausbildung von Varietäten(Erbliche Unterschiede/ Mutationen) bei den Nachkommen einer Art
- Selektion der genetisch tauglichsten Art durch die Natur(Survival of the Fittest)
Homologe Organe
Organe oder Strukturen, die auf einen gemeinsamen Grundbauplan zurückzuführen sind, bezeichnet man als homolog.
- gleiche Lagebeziehung
- gleiche Qualität der Struktur (Material, Funktion)
- Verknüpfung der Strukturen durch Übergangsformen (Beispiel: Flugfähigkeit bei Pterosaurier, Fledertier und Vögeln, hat sich konvergent entwickelt -> Flügel also analoge Organe)
Übergänge zwischen Arten (2 Stück)
Brückentier: Organismen die Merkmale vershciedener Tiergruppen tragen (werden als Übergangsform gedeutet) Bsp: Archaaeopteryx hat Merkmale von Vögeln& Reptilien
"lebendes Fossil": Organismen, die sich ohne Veränderungen über sehr lange Zeiträume erhalten haben (besetzen Ökologische Nischen, Sackgassenentwicklung) Bsp: Kloakentiere (Ameisenigel, Schnabeltier)
Mechanismen der Evolution
Mutation
Isolation
Selektion
Mutation (2 Arten)
Punktmutation: Änderung der Nukleotidsequenz( Single nukleotide polymorphism(SNP)-> Abstammungsvergleiche/ 1-Basen Inserrionen/Deletionen-> Verlust oder Beinträchtigung der Genfunktion)
Chromosomale Mutation: Duplikation(Qualität), Inversion(Funktion), Translokation(Fusions-Gene)
Isolation(4 Arten)
- Geographisch (kontinentaldrift, Überschwemmung)
- Ethologisch (durch artspezifische Verhaltensweise zB. Zeitpunkt der Balz)
- Genetisch (Chromosomen zweier Rassen so unterschiedlich dass Vermehrung nicht mehr möglich zB Esel& Pferd)
- Anatomische Isolation
Selektion durch?
Krankheit, Klima(-veränderung), Nahrungsangebot, Feinde, Attraktiviät des Partners
4 Arten zur Ermittlung von Verwandschaftsverhältnissen
- Immunologisch-> Serologie, Bestimmung der Kreuzreaktionen
- Biochemisch(Aminosäureanalyse)-> Bestimmung der Aminosäure Zusammensetzung bestimmter Proteine
- Genetisch-> DNA-Sequenz, insbesondere mitochondriale DNA
- Verhaltensbiologisch-> betrachten ähnlicher Verhaltensweisen(analoges, homologes Verhalten)
Entwicklung der Säugetiere und Vorteile gegenüber Reptilien
Entwicklung: vor 300 Mio. Jahren wird aus Brückentier (Reptil& Säuger-> Cynognatus)-> Kloakentiere (Schnabeltier), Beuteltiere(Känguru), Plazentatiere
Vorteile:
- O2-reiches Blut (Reptilien O2-CO2 Mischblut)
- Homoiotherm( nicht von Umgebungstemp. abhängig)
- zerkaute Nahrung (bessere Verdauung)
- Leistungsfähigere Verdauungsenzyme& Oberflächenvergrößerung des Darms
- Heterodont(Differenzierbares Gebiss)
- Vivipar(lebendgebärend(Kloakentiere nicht))
- Laktation (Milchbildung)
- Aufrechte Gliedmaßen
Entwicklung der Primaten und Kennzeichen
Vermutlich aus Spitzhörnchen ähnlichen Tieren vor 55 Mio. Jahren
Kennzeichen:
- opponierbarer Daumen (Greiforgan)
- Augen nach vorne gerichtet (3D-Sehen)
- großes Gehirn(relativ zur Körpergröße)
- Fingernägel (Plattenartig)
Hoinidenwanderung, und heutige Ethnien
- nach heutigem Wissen: alle modernen Manschen stammen von einer afrikanischen Form des Homo ercetus ab, die sich vor etwa 200 000 Jahren verbreitete
- durch Mutation, Rekombination und Selektion entstanden aus schimpansenähnlichen Vorfahren(in teilweise parallelen Schritten) neue Entwicklungslinien (-> aus diesen Linien gin schließlich der Mensch hervor)
Heutige Ethnien: Schwarzafrikaner(Negriden), Pygmäen(Zentralafrika), Khoisan (Südafrika), Kaukasier( Europa), Mongoliden(Asien), Australiden( Ureinwohner Australiens)
Entscheidende Entwciklungen zur Entstehung der Zivilisation
Sozialverhalten, Weitergeben von Wissen, Beherrschung des Feuers &Werkzeuge, Schmuck und Musikinstrumente, Haustiere, Nutz- und Heilpflanzen, Sprache