Anatomie

Schlussprüfung

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M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Anatomie, insbesondere die Blut- und Immunsysteme. Sie decken Themen wie Blutgruppen, Gerinnung, Abwehrmechanismen, Leberfunktionen, Verdauungsorgane und Zellstrukturen ab. Medizinstudierende und Fachkräfte profitieren von detaillierten Erklärungen zu Proteinen, Chromosomen, Geweben und spezifischen Organfunktionen, die für Diagnosen und Behandlungen essenziell sind.
Karten
138
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.01.2017 / 08.10.2018

Lernkarten

Blutplasma

  • Wasser
  • Nährstoffe (Glukose, Aminosäuren)
  • Ionen (Mengenelemente, Spurenelemente)
  • Proteine
  • Abfallstoffe
  • weitere gelöste organische Verbindungen

Zylinderepithe

  • Saumzellen im Dünndarm

Pfortadersystem

  • Pfortadersystem hat wichtige Besonderheit des menschlichen Kreislaufes
  • das Blut aus der Milz und allen Verdauungsorganen fliesst nicht direkt zur unteren Hohlvene, sondern zur Leber
  • das Sammelgerät heisst Pfortader

Blutzellen

  • Thrombozyten
  • Erythrozyten
  • Leukozyten (Monozyten, neurophilie-, eosinophilie- und Granulozsten, B- und T-Lymphozyten)

Flimmerhaare (Flimmerepithel)

  • Atemwege (Nase, Luftröhre, Bronchien)
  • Eileiter

Leber

  • Leber wird von einer Leberarterie mit frischem Sauerstoff versorgt
  • mögliche Gifte / Medikamente, die über den Darm aufgenommen worden sind, werden erstmals entfernt
  • Traubenzucker wird gleich abgespeichert

Steckbrief Thrombozyten

  • Bildung im roten Knochenmark
  • 8 – 12 Tage Lebensdauer
  • Abbau in Milz und anderen Organe
  • Aufgabe ist Blutstillung und Einleitung der Blutgerinnung
  • Menge: 200 000 – 500 000 / mm3
  • Besonderes: kein Zellkern, keine Mitochondrien

Binde- und Stützgewebe

  • bestehen aus Gewebezellen, Fasern (z.B. Kollagen) und Zwischenzellflüssigkeit
  • die Fasern bestehen aus Proteinen
  • die Zwischenzellflüssigkeit enthält Wasser, Ionen, Nähr- und Baustoffe

3 wichtigsten Faktoren, die den arteriellen Blutdruck beeinflussen:

  • Blutvolumen (Flüssigkeitsvolumen im Kreislauf)
  • Gefässtonus (Muskeltonus der Arterien)
  • Schlagvolumen (Druck in Fliessrichtung)

Steckbrief Erythozyten

Bildung im roten Knochenmark

  • ca. 120 Tage Lebensdauer
  • Abbau in Milz (falls Milz ausfällt: Körpergewebe, Leber)
  • Aufgabe O2Transport
  • Menge: 5 Mio. / mm3 bei Männer, bei Frauen 4.5 Mio. / mm3
  • Besonderes: kein Zellkern, keine Mitochondrien

Knorpelgewebe

  • viele Fasern zwischen den Zellen
  • 3 verschiedene Knorpeltypen

3 Aufgabenbereiche des Lymphsystem

  • Rücktransport von Gewebeflüssigkeit in dem Blutkreislauf
  • Aufnahme von Fetten aus dem Darm
  • Abwehrfunktion durch Lymphozyten und vieler Fresszellen

Übersicht Lekuzyten: Hämatologie (+Immunologie)

  • Monozyten (unspezifische zelluläre Abwehr, Makrophagen fressen Antigene und präsentieren Teile davon den Lymphozyten)
  • Neutrophile Granulozythen (unspezifische zelluläre Abwehr, Mikrophagen fressen Antigene, sterben und befinden sich dann im Eiter)
  • Eosinophile Granulozyten
  • Basophile Granulozyten
  • B-Lymphozyten (spezifische humorale Abwehr, produzieren Antikörper, Gedächniszellen sorgen für Immunität)
  • T-Lymphozyten (spezifische, zelluläre Abwehr, Helferzellen)

Hyaliner Knorpel

  • harter Knorpel
  • glasig
  • Gelenkknorpel, Knorpelspangen in der Luftröhre & Bronchoien, Kehlkopf, Teile von Nasen und Ohren

Lymphkapillaren

  • beginnen blind im Lymphgewebe
  • arbeiten als Drainagesystem und führen die überschüssige Gewebeflüssigkeit (Zwischenzellflüssigkeit) in die Lymphgefässe

verschiedene Barrieren der Immunabwehr

  • unspezifische Abwehr
  • unspezifische zelluläre Abwehr (Mikro- / Makrophagen)
  • spezifisch humorale Abwehr (B-Lymphozyten)
  • spezifisch zelluläre Abwehr (T-Lymphozyten)

Faserknorpel

  • leicht verformbar
  • wenig elastisch
  • Disci, Meniski, Symphyse

Lymphgefässe

  • fast alle Lymphgefässe sammeln sich in ein Hauptlymphgefäss (Milchbrustgang), der schliesslich zur grossen Schlüsselbeinvene führt
  • Aufgabe: transportieren Wasser, das in den Geweben verloren geht,  zurück in den Kreislauf
  • können sie diese Aufgabe nicht mehr gewährleisten, kommt es zu Lymphstauungen (Ödeme im Gewebe) – mit Hilfe der Lymphdrainage  können spezialisierte Physiotherapeuten diesem Effekt ein bisschen entgegenwirken

1 Antigene

  • körperfremde Proteine, die eine Immunreaktion (Angriff) auslösen
  • Proteine, die auf fremden Erythozyten, Bakterien, Viren o. Pollen sitzen
  • einzelne Proteine, die über Schleimhäute, Darm, Hautverletzungen in Körper gelangen

elastischer Knorpel

  • gut verformbar
  • Ohrläppchen, Nasenflügel, Kehldeckel

Lymphe

  • die Lymphe, die vom Verdauungstrakt herkommt, ist reich an im Dünndarm aufgenommene Fettverbindungen, deshalb ist diese Lymphe milchig weis und gibt dem Milchbrustgang seinen Namen
  • ansonsten ist die Lymphe eine transparente (keine rote Blutkörperchen) Flüssigkeit aus Wasser mit gelösten Eiweisen und Stoffwechselprodukten, Lymphozyten und abgestorbene Zellen / Zelltrümmer
  • Flüssigkeitstransport erfolgt durch Muskelbewegungen, die Druck auf Lymphgefässe ausüben – Rückfliessen wird durch Taschenlappen verhindert

2 Unspezifische Abwehr (inklusive unspez. humorare Abwehr)

  • verhornte Hautoberfläche
  • diverse Verdauungsenzyme im Schweiss
  • antibakterielle Enzyme im Tränenwasser
  • Nasenschleimhaut
  • bekannteste ist Lysozym
  • viele werden noch immer erforscht und entdeckt
  • in Ernährung bietet Säurebehandlung von Nahrungsmittel im Magen einen effizienten Schutz (die meisten Keime werden im Magen gleich mitverdaut)
  • trotzdem gelangen immer wieder Viren, Bakterien, Protisten, Parasiten... in Organismus, welche aber von körpereigenen, aggressiven Zellen abgewehrt werden

Knochengewebe

  • an (Kollagen-)fasern hat es viele Knochensalze und machen das Gewebe belastungsstark

Lymphknoten

  • Erbsen- und Bohnenförmig, in Gruppen, 1 mm – 3 cm gross
  • Hals-, Achsel- & Leistengegend (gut ertastbar), Lungeneintritt, Bauchraum
  • viele Lymphgefässe münden in die Lymphknoten, aber nur 1 oder 2 verlassen ihn
  • Lymphknoten werden von Bindegewebskapsel umhüllt
  • im Gangsystem befinden sich 2 Zellarten: Retikulumzellen und Lymphfollikel

4 unspezifische zelluläre Abwehr

  • Mikro- und Makrophagen (Fresszellen)

lockerer Bindegewebe

  • kommt im Körper häufig vor (äussere Schicht von Blutgefässen, Füllmaterial)
  • die Fasern haben keine besondere Ausrichtung

Retikulumzellen (Fresszellen / Müllverbrennung)

  • befinden sich im schwammartigen Gewebe, das von der Lymphe durchströmt wird
  • bauen Zelltrümmer & Fremdstoffe wie z. B. Krankheitserreger ab

5 spezifisch zelluläre Abwehr

  • T-Lymphozyten sind für spezifische, zelluläre Immunantwort zuständig
  • T-Killerzellen zerstören Tumor- oder bereits infizierte Zellen
  • T-Helferzellen aktivieren ausgewählte B-Lymphozyten

straffes Bindegewebe

  • hat viele Kollagenfasern
  • wenn die Fasern keiner besonderen Richtung angeordnet sind, dient es dem Schutz der Organen (Organkapseln)
  • bei Sehnen und Bändern sind die Fasern zweidimensional angeordnet

Lymphfollikel (Polizeiposten)

  • reich an B-Lymphozhyten
  • die B-Lymphozyten produzieren bei einer Immunreaktion als Plasmazellen Antikörper, die an die Lymphe abgegeben werden und dann ins Blut und in andere Gewebe gelangen um den Krankheitserreger unschädlich zu machen
  • die Lymphfollikel und der jeweilige Lymphknoten vergrössern sich stark und werden druckempfindlich

6 spezifisch humorare Abwehr

  • B-Lymphozyten produzieren Antikörper, die in alle Körperflüssigkeiten gelangen und die Antigene verkleben

retikuläre Bindegewebe

  • Lymphknoten
  • Knochenmark

weitere lymphatische Organe

  • Rachen- und Gaumenmandeln
  • Wurmfortsatz beim Blinddarm
  • Thymus
  • Milz
  • unzählige weitere Lymphfollikel (z. B. im Darm oder auf der Zunge)

Blutgerinnung

  • primäre Hämostase (Blutstillung)
  • sekundäre Hämostase (Blutgerinnung)
  • Hämophilie
  • blutgerinnungshemmende Mittel

Fettgewebe

  • riesige, kugelige Zellen
  • sind an Reserve- oder Baustoff Fett angereichert
  • schützt vor Wärmeverlust

Rachen- und Gaumenmandeln

  • können bei Entzündungen operativ entfernt werden

primäre Hämostase (Blutstillung)

  • Thrombozyten lagern sich an die verletzte Gefässwand
  • Machen in nur 1 – 3 Min. einen Verschluss

Muskelgewebe

  • enthalten Eiweissfasern, die sich unter Energieverbrauch gegeneinander gleiten und somit die Zelle verkürzen
  • Befehl zur Verkürzung kommt von einem Nervenimpuls, der aus dem Zentralen Nervensystem kommt (gehört nicht zum Gehirn, sondern vom Rückenmark)
  • Muskelzellen können sich nicht alleine strecken

Wurmfortsatz

  • muss bei Entzündung operativ entfernt werden (nur Wurmfortsatz, nicht Blinddarm)

sekundäre Hämostase (Blutgerinnung)

  • daurert 5 – 7 Min.
  • äussert sensibler Prozess
  • wird durch, verletztes Gefäss, von Stoffen im Blut und von Thrombozyten eingeleitet, indem sie ein bestimmtes Enzym freisetzen
  • Fibrinfäden bilden einen Thrombus

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