Anatomie
Schlussprüfung
Schlussprüfung
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Lernkarten
Herzfrequenz
- Menge Kontraktionen pro Minute (70 Schläge pro Minute)
Enzyme (Verdauungsenzyme)
- hoch spezialisierte Eiweisse
- können Nährstoffe chemisch aufspalten
- die vielen verschiedenen Verdauungsenzyme haben komplizierte biochemische Namen, es gibt aber Stammbezeichnung mit Endung –ase
- Proteasen spalten Proteine, Amylasen spalten Amylose...
Enzyme
- sind Proteine
- alle Substanzen (Fettmoleküle, Kohlenhydrate...) werden von den Enzymen durch Umwandlungen aus einfachen Bausteinen hergestellt, die wir mit der Nahrung aufnehmen
Minutenvolumen
- Menge Blut, die pro Minute ausgeworfen wird (5 l Blut pro Minute)
Resorption
- Aufnahme der Nährstoffbausteine (Glukose, Aminosäure...) durch die Schleimhaut des Dünndarms, was sehr schnell und effizient erfolgt
- Fette werden in Lymphgefässe der Darmzotten aufgenommen und über Milchbrustgang in Blutkreislauf gebracht
- restliche Nährstoffe werden in die Blutkapillaren der Darmzotten aufgenommen
- Blut des gesamten Verdauungstrakt (ausser Mastdarm) fliesst über Pfortadersystem zur Leber, dort beginnt die Speicherung von Glukose in Form von Glykogen (tierische Stärke) sowie Metabolisierung (chemische Umwandlung) möglicher Schad- und Giftstoffe oder Medikamente
Zellkern
- Steuer- und Informationszentrum der Zelle
- 46 Chromosomen (von 1 – 23 numeriert, sind doppelt vorhanden - Ausnahme: Chromosom 23! Frauen 2x Chromosom 23, Männer 1x X- und 1x Y-Chromosom) 23 Chromosomen von Eizelle & 23 Chromosomen von Spermium
- während Zellteilung verdoppeln sich die Chromosomen, danach werden die 2 Chromatiden auseinandergerissen
- Chromosomenstörung: bsp.: Chromosom 21 3x vorhanden – Trisomie 21
- rote Blutkörperchen und –plättchen haben keinen Zellkern!
3 Schichten der Blutgefässe
- Intima (innere, dünne Schicht aus Plattenepithelzellen)
- Media (glatte Muskulatur & elastisches Bindegewebe)
- Adventita (äussere Schicht aus lockerem Bindegewebe, welche zur Verankerung mit dem umliegenden Organen dient)
Fettmulgierung
- da Fette sich nicht in Wasser lösen, scheiden sie sich und bilden „Fettaugen“
- damit die Lipasen im Darm die Fette schnell und effizient chemisch aufspalten können, ist es von Vorteil, dass die Fette in kleinste Tröpfchen zerlegt werden > das machen die Gallensäuren – sie werden in der Leber gebildet und über den Gallengang in den 12-Fingerdarm abgegeben (Gallenblase ist nur Sammelorgan für Gallensäure)
Gen
- Abschnitt auf DNS
- Bauanleitung für Protein (Haarfarbe, Augenfarbe...)
Arterien
- Media ist viel dicker als bei Venen
- herznahe Arterien
- herzferne Arterien
Mundhöhle
- Mündung von drei Speicheldrüsenpaaren (Unterkiefer-, Unterzungen- und Oberspeicheldrüsen), in denen auch Amylase (Ptyalin) enthalten ist
- Zähne: Milch- und Erwachsenengebiss
- 2 Schneidezähne, 1 Eckzahn, 2 Vormahlzähne, 3 Mahlzähne)
- Zunge ist ein komplex arbeitender Muskel und hilft die Nahrung im Mund zu bewegen und trägt auf Oberfläche vier Geschmackszonen: süss, salzig, sauer, bitter
- scharf ist keine Geschmacksrichtung, sondern ein Schmerzempfinden,
- harter und weicher Gaumen: der weiche Gaumen bewegt sich beim Schluckvorgang nach oben in Richtung Rachen
Mutationen
- „Schreibfehler“ im Gen (DNS)
- entstehen durch Bestrahlung (Röntgenstrahlung), Kontakt mit bestimmten Chemikalien, selten auch durch Viren
Herznahe Arterien (z.B. Aorta)
- fast keine glatte Muskulatur
- viel elastisches Bindegewebe
- fast wie Gummischläuche gebaut (speichern Druckenergie, welche während Herzpause (Diastole) das Blut weitertransportiert)
Magen
- Sammlung und Durchmischung des Nahrungsbreis
- Bildung von Magensäure (Salzsäure, pH2), welche Keime abtötet, und Schleim zum Schutz der Magenwand
- Bildung von Pepsin: erste effiziente Spaltung von Proteinen
- Bildung von Inerinsic Factor: Substanz zur besseren Aufnahme (Resorption B12)
- Wasser und Alkohol werden bereits im Magen resorbiert
- Schliessmuskel am Ende des Magens (Magenpförtner) gibt portionenweise den Nahrungsbrei weiter an 12-Fingerdarm
- Geschwindigkeit des Weitertransports wird durch ein kompliziertes, weitgehend selbstständig arbeitendes Nervensystem des Verdauungstraktes sowie durch viele verdauungsspezifische Hormone streng kontrolliert
- wenn Magen leer ist, öffnet sich der Magenpförtner fest, damit auch grössere „Gegenstände“ transportiert werden können
Für was sind die Gewebe zuständig?
für die vielen unterschiedlichen Aufgaben im Organismus
Herzferne Arterien
- glatte Muskulatur
- können sich erweitern oder verengen, was vom vegetativen Nervensystem gesteuert wird (Zweck: um die Blutversorgung in den verschiedenen Organen zu regulieren / der Situation entsprechend verteilen – Lauftraining: feine Gefässe der Beinmuskulatur erweitert und jene im Magen-Darm-Trakt enger / beim Essen ist es umgekehrt)
Dünndarm
- Unterteilung in 12-Fingerdarm, Leerdarm und Krummdarm
- 12-Fingerdarm: Sekretion der Galle und des basischen Bauchspeichels
- Leerdarm und Krummdarm: Spaltung der Nährstoffe dank der vielen Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und teils aus kleinen Drüsen in der Darmschleimhaut
- Resorption der Bausteine
- Falten, Zotten und Mikrovilli: vergrössern die Oberfläche des Dünndarms: effiziente Resorption der Nährstoffe in Blut und Lymphe
Epithelgewebe
- Schutz von inneren und äusseren Oberflächen/Hohlräume (z.B. Mundhöhle)
- Stoffaufnahme (im Verdauungstrakt)
- Stofftransport an deren Oberfläche mit Hilfe von Flimmerhärchen (Atemwege, Eileiter)
- Absonderung von Stoffen
Venen
- passive Schläuche
- Intima enthält Taschenklappen, die das Blut nur in eine Richtung fliessen lassen
Dickdarm
- Unterteilung in Blinddarm, aufsteigender Dickdarm, querliegender Dickdarm, absteigender Dickdarm, Sigmaschlaufe, Mastdarm
- Aufgaben: Rückresorption von Wasser und Eindickung des Stuhles
- Blinddarm hat beim Menschen keine wichtige Funktion, aber bei vielen Pflanzenfressern (z. B. Pferden) schon: wichtige Rolle bei der Aufspaltung von Zellulose mit Hilfe von spezialisierten Bakterien
- Aufnahmen von Vitaminen (Vitamin K...), die durch Darmbakterien (Darmflora) gebildet werden
- Sammlung des Stuhls im Mastdarm
Exokrine Drüsen (Ausführgang)
- das Produkt wird an die Oberfläche gepresst (Tränendrüsen, Schweisdrüsen, Talgdrüsen, Speicheldrüsen, Milchdrüsen, Schleimdrüsen)
Blutfluss in den Venen
es gibt 3 Mechanismen, die für den Blutfluss in den Venen verantwortlich sind
Anus
- innerer und äusserer Schliessmuskel
Endokrine Drüsen (Hormondrüsen)
- geben ihren Wirkstoff ab, wenn sie vom Blut durchspült werden (Schilddrüse, Eierstöcke, Hoden...)
3 Mechanismen, die für den Blutfluss in den Venen verantwortlich sind:
- arterielle Pulsation (grosse Venen verlaufen parallel zu den grossen Arterien – arterielle Druckwellen drücken auf die Venen)
- Muskelpumpe (mittlere und kleinere Venen ziehen durch die Körpermuskeln – Muskelarbeit drückt auf die Venen und fördern den Blutfluss)
- Taschenklappen (das verdrängte Blut kann nur in eine Richtung fliessen)
Leber
- wie ein komplexer Schwamm aufgebaut
- enthält zwei Hohlraumsysteme
- in einem fliesst das Blut das aus Pfortader und Leberarterie zugeführt wird, im anderen fliesst die in der Leber gebildeter Galle
- Galle und Blut werden nicht vermischt
- Leberzellen tragen auf ihrer Oberfläche Mikrovilli (aber keine Epithelzellen wie im Dünndarm) und stehen eng im Kontakt mit Blut und haben viele Aufgaben:
- Entgiftungsaufgaben: Schadstoffe in Nahrung, Arzneimittel, Alkohol
- Produktion aller Blutproteine ausser der Antikörper
- Syntheseaufgabe Galle: Bildung der Gallensäure zur Fettmulgierung
- Umwandlung von Fett in Kohlehydrate und umgekehrt
- Abbau- und Ausscheidungsaufgaben: Harnstoff und Urobilin ins Blut, Bilirubin in Galle...
- Speicheraufgaben: Glykogen und Zwischenspeicher für Eisen
- Immunabwehrsaufgaben
Mikrovilli (für Stoffaustausch)
- Ausstülpungen im Darm
Osmose
- die Neigung vom Wasser durch halbdurchlässige Membran zu wandern (von der niedrigen zu der höheren Konzentration)
Bauchspeicheldrüsen
- exokrine Funktion: Bauchspeichel ist alkalisch und neutralisiert die Magensäure im 12-Fingerdarm (Proteasen, Lipasen, Amylasen, Laktase, Nuklease...)
- endokrine Funktion und Steuerung des Zuckerhaushaltes mit Hilfe von Insulin und Glukagon
- Insolin fördert Aufnahme von Glukose in Leber und Muskel, sowie sie Bildung von Glykogen (Blutzucker sinkt)
- Glukagon fördert Abbau von Glykogen und die Glukosefreisetzung aus der Leber, ohne Muskel (Blutzucker steigt)
einschichtiges Plattenepithel
- Lungenbläschen
- Blutkapillaren
Diffusion
- die Neigung von im Wasser gelösten Stoffen sich vom Ort der hohen Konzentration zum Ort der niedrigen Konzentration zu bewegen
Bauchfell
- sehr kompliziert gefaltete Haut, die etliche Verdauungsorgane überzieht
- enthält einen Hohlraum, in welchem im Bereich vom Gekröse Nerven, Blut- und Lymphgefässe enthalten sind
- Gekröse dient der Aufhängung und der Versorgung der Verdauungsorgane
Zylinderepithel
- Darm
- Magen
Kapillaren (Haargefässe)
- so dünn, dass nur einzelne Erythrozyten sie passieren
- stark vernetzt
- der tiefe Blutdruck sorgt dafür, dass wenig Wasser im Ursprung der Kapillare ins Gewebe austritt – am Ende der Kapillare wird wieder Wasser (zu 90%) aufgenommen – am Ende ist der Blutdruck gleich Null, doch die gelösten Stoffe im Blutplasma wirken wasseranziehend (Osmose)
Aufgaben Blut
- Transport von
- Sauerstoff
- gelöstem Kohlendioxid
- Nähr- und Abfallstoffen
- Informationsübertragung (mittels Hormone)
- Wärmeverteilung (Kühlung / Erwärmung)
- Wasser- bzw. Flüssigkeitsverteilung
- Verschluss von verletzten Gefässen (Blutgerinnung)
- Unterstützung der Immunabwehr (Antikörperverteilung)
mehrschichtiges, unverhorntes Plattenepithel
- Speiseröhre
- Mundhöhle
- Vaginalschleimhaut
Was wird von den Kapillaren abgegeben?
- Glukose
- Aminosäuren
- gelöste Salze, Mineralstoffe (Na+, Ca2+)
- H2O, O2
- Hormone, Medikamente
Zusammensetzung Blut
- Blutplasma
- Blutzellen
mehrschichtiges, verhorntes Plattenepithel
- äussere Haut
Was wird von den Kapillaren aufgenommen?
- Harnstoff (v.a. i.d. Leber)
- H2O, CO2
- gelöste Salze, Mineralstoffe (Na+, Ca2+)