Anatomie
Schlussprüfung
Schlussprüfung
-
- 1 / 138
-
Flashcards
Blutplasma
- Wasser
- Nährstoffe (Glukose, Aminosäuren)
- Ionen (Mengenelemente, Spurenelemente)
- Proteine
- Abfallstoffe
- weitere gelöste organische Verbindungen
Zylinderepithe
- Saumzellen im Dünndarm
Pfortadersystem
- Pfortadersystem hat wichtige Besonderheit des menschlichen Kreislaufes
- das Blut aus der Milz und allen Verdauungsorganen fliesst nicht direkt zur unteren Hohlvene, sondern zur Leber
- das Sammelgerät heisst Pfortader
Blutzellen
- Thrombozyten
- Erythrozyten
- Leukozyten (Monozyten, neurophilie-, eosinophilie- und Granulozsten, B- und T-Lymphozyten)
Flimmerhaare (Flimmerepithel)
- Atemwege (Nase, Luftröhre, Bronchien)
- Eileiter
Leber
- Leber wird von einer Leberarterie mit frischem Sauerstoff versorgt
- mögliche Gifte / Medikamente, die über den Darm aufgenommen worden sind, werden erstmals entfernt
- Traubenzucker wird gleich abgespeichert
Steckbrief Thrombozyten
- Bildung im roten Knochenmark
- 8 – 12 Tage Lebensdauer
- Abbau in Milz und anderen Organe
- Aufgabe ist Blutstillung und Einleitung der Blutgerinnung
- Menge: 200 000 – 500 000 / mm3
- Besonderes: kein Zellkern, keine Mitochondrien
Binde- und Stützgewebe
- bestehen aus Gewebezellen, Fasern (z.B. Kollagen) und Zwischenzellflüssigkeit
- die Fasern bestehen aus Proteinen
- die Zwischenzellflüssigkeit enthält Wasser, Ionen, Nähr- und Baustoffe
3 wichtigsten Faktoren, die den arteriellen Blutdruck beeinflussen:
- Blutvolumen (Flüssigkeitsvolumen im Kreislauf)
- Gefässtonus (Muskeltonus der Arterien)
- Schlagvolumen (Druck in Fliessrichtung)
Steckbrief Erythozyten
Bildung im roten Knochenmark
- ca. 120 Tage Lebensdauer
- Abbau in Milz (falls Milz ausfällt: Körpergewebe, Leber)
- Aufgabe O2Transport
- Menge: 5 Mio. / mm3 bei Männer, bei Frauen 4.5 Mio. / mm3
- Besonderes: kein Zellkern, keine Mitochondrien
Knorpelgewebe
- viele Fasern zwischen den Zellen
- 3 verschiedene Knorpeltypen
3 Aufgabenbereiche des Lymphsystem
- Rücktransport von Gewebeflüssigkeit in dem Blutkreislauf
- Aufnahme von Fetten aus dem Darm
- Abwehrfunktion durch Lymphozyten und vieler Fresszellen
Übersicht Lekuzyten: Hämatologie (+Immunologie)
- Monozyten (unspezifische zelluläre Abwehr, Makrophagen fressen Antigene und präsentieren Teile davon den Lymphozyten)
- Neutrophile Granulozythen (unspezifische zelluläre Abwehr, Mikrophagen fressen Antigene, sterben und befinden sich dann im Eiter)
- Eosinophile Granulozyten
- Basophile Granulozyten
- B-Lymphozyten (spezifische humorale Abwehr, produzieren Antikörper, Gedächniszellen sorgen für Immunität)
- T-Lymphozyten (spezifische, zelluläre Abwehr, Helferzellen)
Hyaliner Knorpel
- harter Knorpel
- glasig
- Gelenkknorpel, Knorpelspangen in der Luftröhre & Bronchoien, Kehlkopf, Teile von Nasen und Ohren
Lymphkapillaren
- beginnen blind im Lymphgewebe
- arbeiten als Drainagesystem und führen die überschüssige Gewebeflüssigkeit (Zwischenzellflüssigkeit) in die Lymphgefässe
verschiedene Barrieren der Immunabwehr
- unspezifische Abwehr
- unspezifische zelluläre Abwehr (Mikro- / Makrophagen)
- spezifisch humorale Abwehr (B-Lymphozyten)
- spezifisch zelluläre Abwehr (T-Lymphozyten)
Faserknorpel
- leicht verformbar
- wenig elastisch
- Disci, Meniski, Symphyse
Lymphgefässe
- fast alle Lymphgefässe sammeln sich in ein Hauptlymphgefäss (Milchbrustgang), der schliesslich zur grossen Schlüsselbeinvene führt
- Aufgabe: transportieren Wasser, das in den Geweben verloren geht, zurück in den Kreislauf
- können sie diese Aufgabe nicht mehr gewährleisten, kommt es zu Lymphstauungen (Ödeme im Gewebe) – mit Hilfe der Lymphdrainage können spezialisierte Physiotherapeuten diesem Effekt ein bisschen entgegenwirken
1 Antigene
- körperfremde Proteine, die eine Immunreaktion (Angriff) auslösen
- Proteine, die auf fremden Erythozyten, Bakterien, Viren o. Pollen sitzen
- einzelne Proteine, die über Schleimhäute, Darm, Hautverletzungen in Körper gelangen
elastischer Knorpel
- gut verformbar
- Ohrläppchen, Nasenflügel, Kehldeckel
Lymphe
- die Lymphe, die vom Verdauungstrakt herkommt, ist reich an im Dünndarm aufgenommene Fettverbindungen, deshalb ist diese Lymphe milchig weis und gibt dem Milchbrustgang seinen Namen
- ansonsten ist die Lymphe eine transparente (keine rote Blutkörperchen) Flüssigkeit aus Wasser mit gelösten Eiweisen und Stoffwechselprodukten, Lymphozyten und abgestorbene Zellen / Zelltrümmer
- Flüssigkeitstransport erfolgt durch Muskelbewegungen, die Druck auf Lymphgefässe ausüben – Rückfliessen wird durch Taschenlappen verhindert
2 Unspezifische Abwehr (inklusive unspez. humorare Abwehr)
- verhornte Hautoberfläche
- diverse Verdauungsenzyme im Schweiss
- antibakterielle Enzyme im Tränenwasser
- Nasenschleimhaut
- bekannteste ist Lysozym
- viele werden noch immer erforscht und entdeckt
- in Ernährung bietet Säurebehandlung von Nahrungsmittel im Magen einen effizienten Schutz (die meisten Keime werden im Magen gleich mitverdaut)
- trotzdem gelangen immer wieder Viren, Bakterien, Protisten, Parasiten... in Organismus, welche aber von körpereigenen, aggressiven Zellen abgewehrt werden
Knochengewebe
- an (Kollagen-)fasern hat es viele Knochensalze und machen das Gewebe belastungsstark
Lymphknoten
- Erbsen- und Bohnenförmig, in Gruppen, 1 mm – 3 cm gross
- Hals-, Achsel- & Leistengegend (gut ertastbar), Lungeneintritt, Bauchraum
- viele Lymphgefässe münden in die Lymphknoten, aber nur 1 oder 2 verlassen ihn
- Lymphknoten werden von Bindegewebskapsel umhüllt
- im Gangsystem befinden sich 2 Zellarten: Retikulumzellen und Lymphfollikel
4 unspezifische zelluläre Abwehr
- Mikro- und Makrophagen (Fresszellen)
lockerer Bindegewebe
- kommt im Körper häufig vor (äussere Schicht von Blutgefässen, Füllmaterial)
- die Fasern haben keine besondere Ausrichtung
Retikulumzellen (Fresszellen / Müllverbrennung)
- befinden sich im schwammartigen Gewebe, das von der Lymphe durchströmt wird
- bauen Zelltrümmer & Fremdstoffe wie z. B. Krankheitserreger ab
5 spezifisch zelluläre Abwehr
- T-Lymphozyten sind für spezifische, zelluläre Immunantwort zuständig
- T-Killerzellen zerstören Tumor- oder bereits infizierte Zellen
- T-Helferzellen aktivieren ausgewählte B-Lymphozyten
straffes Bindegewebe
- hat viele Kollagenfasern
- wenn die Fasern keiner besonderen Richtung angeordnet sind, dient es dem Schutz der Organen (Organkapseln)
- bei Sehnen und Bändern sind die Fasern zweidimensional angeordnet
Lymphfollikel (Polizeiposten)
- reich an B-Lymphozhyten
- die B-Lymphozyten produzieren bei einer Immunreaktion als Plasmazellen Antikörper, die an die Lymphe abgegeben werden und dann ins Blut und in andere Gewebe gelangen um den Krankheitserreger unschädlich zu machen
- die Lymphfollikel und der jeweilige Lymphknoten vergrössern sich stark und werden druckempfindlich
6 spezifisch humorare Abwehr
- B-Lymphozyten produzieren Antikörper, die in alle Körperflüssigkeiten gelangen und die Antigene verkleben
retikuläre Bindegewebe
- Lymphknoten
- Knochenmark
weitere lymphatische Organe
- Rachen- und Gaumenmandeln
- Wurmfortsatz beim Blinddarm
- Thymus
- Milz
- unzählige weitere Lymphfollikel (z. B. im Darm oder auf der Zunge)
Blutgerinnung
- primäre Hämostase (Blutstillung)
- sekundäre Hämostase (Blutgerinnung)
- Hämophilie
- blutgerinnungshemmende Mittel
Fettgewebe
- riesige, kugelige Zellen
- sind an Reserve- oder Baustoff Fett angereichert
- schützt vor Wärmeverlust
Rachen- und Gaumenmandeln
- können bei Entzündungen operativ entfernt werden
primäre Hämostase (Blutstillung)
- Thrombozyten lagern sich an die verletzte Gefässwand
- Machen in nur 1 – 3 Min. einen Verschluss
Muskelgewebe
- enthalten Eiweissfasern, die sich unter Energieverbrauch gegeneinander gleiten und somit die Zelle verkürzen
- Befehl zur Verkürzung kommt von einem Nervenimpuls, der aus dem Zentralen Nervensystem kommt (gehört nicht zum Gehirn, sondern vom Rückenmark)
- Muskelzellen können sich nicht alleine strecken
Wurmfortsatz
- muss bei Entzündung operativ entfernt werden (nur Wurmfortsatz, nicht Blinddarm)
sekundäre Hämostase (Blutgerinnung)
- daurert 5 – 7 Min.
- äussert sensibler Prozess
- wird durch, verletztes Gefäss, von Stoffen im Blut und von Thrombozyten eingeleitet, indem sie ein bestimmtes Enzym freisetzen
- Fibrinfäden bilden einen Thrombus