Anatomie

Schlussprüfung

Schlussprüfung


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die menschliche Anatomie, insbesondere die Blut- und Immunsysteme. Sie decken Themen wie Blutgruppen, Gerinnung, Abwehrmechanismen, Leberfunktionen, Verdauungsorgane und Zellstrukturen ab. Medizinstudierende und Fachkräfte profitieren von detaillierten Erklärungen zu Proteinen, Chromosomen, Geweben und spezifischen Organfunktionen, die für Diagnosen und Behandlungen essenziell sind.
Karten
138
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.01.2017 / 08.10.2018

Lernkarten

quergestreiftes Muskelgewebe

  • Zellen sind zu Muskelfasern mit vielen Zellkernen verwachsen
  • Leistungsstark, ermüdet aber schnell
  • Steuerung durch somatisches Nervensystem (absichtlich)
  • gesamte Skelettmuskulatur, mimische Muskulatur, Atemmuskulatur

Blutdruppen AB0-System

  • jeder Mensch hat eines der Hauptblutgruppen A, B, AB oder 0
  • in der Membran der Erythozyten sind abweichende Eiweisse vorhanden
  • wenn bei einer Bluttransfusion der Empfänger falsche Eiweisse bekommt, sind es für ihn Antigene
  • kann zu Blutverklebungen führen, die Blutklumpen können zu einer Embolie und zum Tod führen

glasses Muskelgewebe

  • einzelne, lange Zellen
  • nicht Leistungsstark, kann aber lange in seiner Lage verharren
  • Steuerung vom vegetativen Nervensystem (unabsichtlich)
  • Verdauungstrakt, Blutgefässe, Harnwege, Bronchien, zum Teil auch Drüsen

Bluttgruppen und Antikörper

  • A – Anti-B
  • B – Anti-A
  • AB – keine Antikörper
  • 0 – Anti-A, Anti-B

Herzmuskelgewebe

  • quergestreifte Muskelfasern mit vielen Querverbindungen
  • sehr leistungsstark und erholt sich schnell
  • besitzt eine eigene Steuerung (Sinusknoten) / ob  Herz schnell oder langsam schlägt, wird aber vom vegetativen Nervensystem bestimmt
  • Herzmuskulatur

Rheusus-System

  • wurde an Rheususaffen entdeckt
  • jeder Mensch ist unabhängig von seiner Blutgruppe Rheusus-positiv (Rh+) oder Rheuses-negativ (Rh-)
  • Rh- kann Rh+ spenden (umgekehrt nicht) 

 

Nervengewebe

  • bestehen aus hockspezialisierten Nervenzellen
  • Nervenzellen werden von Gliazellen umhüllt

Dendriten

  • führen den elektrischen Reiz zum Zellkörper

Axon

  • führt den Reiz weg vom Zellkörper
  • bildet am Ende mehrere Köpfchen, die Kontakt mit Dendriten oder Zellkörpern von anderen Nervenzellen oder Muskelzellen haben

Synapse

  • Kontaktstelle zwischen dem Axonköpfchen und der folgenden Stelle

Gliazellen

  • umhüllen Nervenzellen und Axone
  • ernähren, schützen und isolieren die Nervenzellen
  • zwischen den Gliazellen gibt es Lücken
  • Gehirnzellen werden nur über Gliazellen versorg (nie über Blut), somit können viele Giftstoffe abgehalten werden (Blut-Hirn-Schranke)
  • bei MS werden Gliazellen im Gehirn vom eigenen Immunsystem zerstört

Sinneszellen

  • besondere Nervenzellen
  • Aufgabe: Umwandlung eines physischen (Druck, Licht, Hitze...) oder chemischen Reizes (sauer, salzig...) in einen elektrischen Reiz
  • die Reize werden über Axone und Synapsen zum zentralen Nervensystem weitergeleitet und danach wird die Informationsverarbeitung weitergeleitet (Magenmuskulatur...)

Aufgaben der Knochen

  • Stützfunktion und Formgebung
  • Schutz von einigen Organen
  • passiver Bewegungsapparat
  • blutbildendes Organ
  • Calcium- und Phosphatdepot

Knochensubstanz

  • zeichnet sich durch hohe Stabilität bei gleichzeitiger Elastizität aus
  • der Spongiosabereich (rotes Knochenmark) ist Entstehungsort von roten und weissen Blutzellen und den Blutplättchen

allgemeiner Bau

  • anorganische Mineralstoffe sorgen für Härte
  • Knochenzellen mit organischen Kollagenfasern sorgen für die nötige Elastizität
  • ¾ der menschlichen Knochen bestehen aus anorganischem Material (Mineralstoffen) und ¼ aus organischen Material (Kollagen), welche sich auch verbrennen lassen

Knochenhaut

  • alle Knochen sind von Knochenhaut umgeben (auch die Gelenkkapsel)
  • dient als Aufhängung für Muskelsehnen
  • gewährleistet das Knochenwachstum in die Breite

Hüftbein (Os Coxae)

  • besteht aus 3 verwachsenen Knochen (Knochenhaften)
  • Verbindung zwischen den Schambeinen ist mit einem Faserknorpel verbunden (Schambeinfuge)
  • Unterschiede vom männlichen und weiblichen Becken: breitere Öffnung, ausgeprägte Kyphose beim Kreuzbein, oberer Beckenbereich ist breiter

Diarthrosen

  • Gelenken, bei denen zwischen gelenkbildenden Knochen einen Gelenkspalt ist

Lernen