Algen

Fragen aus der Vorlesung Biotechnologie

Fragen aus der Vorlesung Biotechnologie


S. A.
Karten
8
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
18.01.2017 / 07.01.2021

Lernkarten

Wo lassen sich Algen einordnen? Nennen Sie 5 Algenabteilungen! 

Einzellige Eukarioten

  • (Blaualgen (Cyanophyta))-> Cyanobakterien
  • Braunalgen (Phaeophyta)
  • Rotalgen (Rhodophyta)
  • Grünalgen (Chlorophyta)
  • Schönaugengeisler (Euglenophyta)

Unterscheiden Sie Mikro- und Makroalgen! 

Mikroalgen: mikroskopisch kleine Fäden und einzel Zellen

Makroalgen: von Auge sichtbar und können bis zu 50m lang werden

Beschreiben Sie die Rahmenbedingungen für die Algenkultivierung! 

  • Licht als Energiequelle
  • CO2
  • Nährsalze
  • Temperaturtoleranz
  • geringe pH-Toleranz

Diskutieren Sie 5 Problemstellungen, die sich bei der Algenkultivierung ergeben! 

  •  Effektiver Lichteintrag

  •  SymbiosevonOrganismen (z.B. Cyanobakterien und Algen)

  • Natürliche offene Systeme

  • Definierte,nachverfolgbare und aseptische Kultivierungs- bedingungen für pharma- zeutische Applikationen

  •  Scale-up 

Welche Bioreaktoren wurden in den letzten Jahren für Algenkultivierungen entwickelt und eingesetzt? 

Photobioreaktoren

  • Screening-Module (PSM) funktioniert mit Blasensäule
  • MEDUSA funktioniert mit Airlift-Schlaufenprinzip
  • Taumelreaktor mit Lichtleiter
  • Biostat PBR (Röhren und Plattenreaktor)

Was sind die Haupteinsatzgebiete von Algeninhaltsstoffen? Belegen Sie Ihre Antwort mit Beispielen! 

  • Lebensmittelindustrie: Eindickung von Lebensmittel
  • Kosmetikindustrie: Bestandteile von Salben, Lotionen und Zahnpasta
  • Pharma/Medizin: Klebstoff zur Wundheilung in Zahnmedizin und Chirurgie, Wirkstoffe 

Leiten sie F&E Felder für die Algenbiotechnologie aus den sich abzeichnenden Entwicklungstrends ab!

  • Kosmetische Industrie: Bedarf an natürlichen, algengebürtigen Stoffen stark zunehmend
  • Pharmaindustrie: biologisch aktive Substanzen mit antibiotischer, antiviraler und antitumoraler Wirkung
  • Chemie und Energiewirtschaft: Biopolymeren und Energie-Alternativen (H2, Ethanol, Biodiesel, Kerosin)

Wieso sind Markroalgenzell- und Gewebekulturen wieder interessant geworden?

  • Sind nachwachsende Rohstoffe, stehen nicht in Konkurrenz zur Erzeugung von Lebensmitteln
  • nutzen CO2 als Kohlenstoffquelle und sorgen so für bessere Luft
  • Höhere Wachstumsrate als andere Pflanzen
  •  Riesen Potential welches während der CHO-Ära verloren gegangen ist!

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