XBI 003: Teil C
Humanbiologie 2
Humanbiologie 2
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K. R.
K. R.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Prozesse rund um die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung ab, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln Themen wie Meiose, Hormonregulation des weiblichen Zyklus, Follikelreifung, Eisprung, Gebärmutterfunktion, Spermienbildung und die Entwicklung des Fetus. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Biologieprüfungen vorbereiten, da sie wichtige Konzepte und Prozesse der Fortpflanzungsbiologie verständlich erklären.
Flashcards
25
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
Secondary School
Created / Updated
17.01.2017 / 10.10.2018
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Cartes-fiches
Geschlechtliche Fortpflanzung
- Nachkommen entwickeln sich aus 1 Zygote, die durch Verschmelzen von Eizelle und Spermium gebildet wird
- besitzen Gene von beiden Eltern
Geschlechtsorgane
- Keimdrüsen (Gameten- und Hormonbildung)
- Geschlechtsdrüsen (Sekretbildung)
- Geschlechtswegen (Befruchtung, Entwicklung des Embryos)
- äussere Geschlechtsorgane
Meiose
- Gameten sind haploid
- bei Gametenbildung wird Chromosomenzahl der diploiden Urkeimzellen durch Meiose von 46 auf 23 halbiert
Chromosomen
- Körperzellen des Menschen enthalten 44 Autosomen und 2 Geschlechtschromosomen
- Frauen:2 X-Chromosomen / Männer: 1 X- und 1 Y-Chromosom
Geschlechtsmerkmale
- primäre Geschlechtsmerkmale: Geschlechtsorgane
- sekundäre Geschlechtsmerkmale: Körperbehaarung, Stimmlage, Anteil und Verteilung des Fettgewebes und der Muskulatur
Spermienbildung
- jeder Hoden enthält ca. 1000 Hodenkanälchen
- diploide Zellen in ihrer Wand teilen sich ständig und bilden durch Meiose und dann Zelldifferenzierung haploide Spermien
- Hoden bilden auch Geschlechtshormon Testosteron, das Spermienbildung + Entwicklung der Geschlechtsorgane/-merkmale fördert
Spermien
- begeisselte Zellen
- Kopf enthält haploiden Zellkern mit Erbgut; Mittelstück enthält die Mitochondrien
Nebenhoden
- enthalten je 1 Nebenhodengang, in dem Spermien reifen
Penis
- besteht vor allem aus Schwellkörpern, die Erektion ermöglichen
Eierstöcke, Ureier
- die 2 Eierstöcke enthalten bei Geburt zusammen 400 000 Ureier
- bis zur Pubertät stirbt etwa die Hälfte ab
- nach Geburt werden keine neuen mehr gebildet
- Ureier haben die Meiose vor der Geburt begonnen und beenden sie erst bei der Befruchtung
Follikel
- mit Epithelzellen von jedem Ei gebildet
- produziert Hormone, ernährt Eizelle, ermöglicht ihr Verlassen des Eierstocks
- Follikelreifungen beginnen in Pubertät
Gebärmutter
- in Wand der Gebärmutter kann sich Keim einnisten/entwickeln
Hormonelle Regulation des weiblichen Zyklus
- Follikelreifung
- Östrogenbildung
- Eisprung
- Gelbkörper
- Gelbkörper-Abbau
Follikelreifung
- follikelstimulierendes (FSH) + luteinisierendes Hormon (LH) der Hypophyse lösen in Eierstock Reifung mehrerer Follikel aus
Östrogenbildung
- ab Tag 4: Tertiärfollikel bilden zunehmend Östrogene (hemmen FSH-Bildung / lösen in Gebärmutter Proliferation aus)
- 1 Follikel wird dominant und entwickelt sich weiter, die anderen werden abgebaut
Eisprung
- Östrogenproduktion des dominanten Follikels erhöht Östrogenspiegel stark
- Hypophyse reagiert mit kurzfristiger Erhöhung der FSH- und LH-Ausschüttung
- diese löst am Tag 14 den Eisprung aus
Gelbkörper
- Follikelhülle im Eierstock wird unter Einfluss des LH aus der Hypophyse zum Gelbkörper
- dieser produziert Progesteron
Gelbkörper-Abbau
- wird das Ei nicht befruchtet, bildet sich Gelbkörper nach 14 Tagen zurück
- sinkender Progesteronspiegel löst am Tag 28 in Gebärmutter die Menstruation aus
HCG
- Hormon, das für Erhaltung und Progesteronbildung des Gelbkörpers sorgt
Antibabypillen
- hemmen Follikelreifung
- enthalten Östrogene + Gestagene, die FSH-Bildung in Hypophyse verhindern
Pille für danach
- verhindern Einnistung
- enthalten (Östrogene +) Gestagene in sehr hoher Dosis
Sterilisation
- Samen- bzw. Eileiter werden durch chirurgischen Eingriff unterbrochen
Keimblätter
- in 3. Woche entwickelt sich aus Zellen des Embryoblasten ein Embryo mit 3 Keimblättern
- aus jedem Keimblatt bilden sich später bestimmte Organe und Gewebe:
- Entoderm: inneres KB bildet Verdauungs- und Atemorgane
- Ektoderm: äußeres KB bildet Epidermis, Zentralnervensystem und Teile der Sinnesorgane
- Mesoderm: mittleres KB bildet übrige Organe
Fetus
- Chorion: Trophoblast + darunterliegendes Gewebe des Embryos
- Chorion vergrössert seine Austauschfläche durch Bildung von Zotten mit Blutgefässen
- Plazenta: Zotten + Gebärmutterschleimhaut
- Embryo nach fortgeschrittener Entwicklung wird als Fetus bezeichnet
Proliferation
schnelles Wachstum beziehungsweise Vermehrung von Gewebe