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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 16.01.2017 / 26.09.2017
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Normalität

45. Was sind horizontale Differenzen? Nennen Sie Beispiele dazu

Komplementär z.B. gross/klein, schwarz/weiss, gut/schlecht

Grundprinzip sind sie ungleich, aber sind gleich wertig.

  • Sie sind also horizontal gleichwertig.
  • Durch Gesellschaftsnormen werden diese Grunddualismen aber nicht mehr gleichwertig (z.B. Mann und Frau).
  • Schule stark von solchen bewerteten Differenzen und Kategorien geprägt.

Ist “besser - schlechter” die Leitdifferenz im Erziehungsbereich? schon die Absicht zu erziehen kann gar nicht verkündet werden, ohne dass der Erzieher sich zu einer Differenz von besser und schlechter bekennt.

 

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Normalität

46. Was sind vertikale Differenzen? Nennen Sie Beispiele dazu

 

Es gibt Rangeinteilung, Skalierung, Hierarchie und wird auch mit einer sozialen Differenzierung verbunden (Mittelstand, Unterschicht usw.)

  • Diese Skalierungen sind meistens automatisch wertend.
    • Z.B. Organigramm: Schulleiter, Lehrer, Schüler)
    • Klassenclowns oder Alphatiere (In der Gesellschaft steht der Klassenclown aber unten. Sie sind nicht schlecht, aber in der Gesellschaft nicht so erwünscht.)
    • Benotung (Die Wertigkeit in DE sind z.B. anders). Gelten also nicht global.
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Normalität

47. Was ist Normalität? Nennen Sie Beispiele dazu.

Normalität ist eine Beschreibung einer Idealvorstellung. Jene, die dem nicht entsprechen, werden ausgeschlossen.

→ Normalitätskonstrukt

Z.B. Pestalozzi und Rousseau haben auch Idealvorstellungen und diese Vorstellungen sind heute immer noch in der Pädagogik verankert.


Kinder kommen heterogen in die Schule. Durch die Normalisierung/Klassifizierung (z.B. Kinder in Klassen einführen) schaffe ich die Kategorisierung (Leistungskategorien), mit der wir Kinder beschreiben, erkennen und stigmatisieren.

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Normaliät

48. Was bewirkt die historische Perspektive?

Die historische Perspektive bewirkt, dass wir über uns hinauswachsen können. Wir können reflektieren, ändern, lernen. Was ist möglich bzw. nicht möglich?

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Normalität

49. Problemkinder

Um eine Statistik über die blödsinnigen, schwachsinnigen oder ausgesprochen Schwachbefähigten Kinder in der Schweiz zu erstellen, führte man eine Befragung mit einem Fragebogen in der ganzen Schweiz durch.

 

Bewertungen wurden früher nicht mehr von Lehrern gemacht, sondern von Ärzten.

Es wurde kritisiert, dass die Kinder überhaupt kategorisiert werden: Es werden Einheitsköpfe gebildet und nicht mehr die unendliche Schönheit des Menschen und Naturlebens.

Idiotie und Schwachsinnig war früher die Fachsprache (Expertenwissen), was wir heute als ADHS bezeichnen.

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Normalität

50. Erklären Sie den Zusammenhang zwischen Normalität und historischen Bezug

Was “normales” oder “anormales”, “funktionales” oder “dysfunktionales”, “gutes” oder “blödes” Verhalten ist, kann nicht abstrakt bestimmt werden, sondern bezieht sich immer auf einen konkret-historischen Bezugsrahmen.