E-Health/ Wissensbasierte Systeme
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Cartes-fiches
Was ist intelligent? Def? Turning Test (1950)
Def.: Intelligentes Verhalten ist die Fähigkeit, menschliche Performance in allen kognitiven Bereichen zu erreichen, so dass ein Interviewer getäuscht wird
Turning Test: Mensch sitzt Maschine oder Mensch gegenüber (über Terminal), kann nach 30min freiem Dialog nicht entscheiden wer es ist
- Erforderliche Fähigkeiten: Schprachverarbeitung, Wissensrepräsentation, Schlussfolgerungsfähigkeit, Lernfähigkeit
Zwei Teile von Wissenverarbeitung
- Wissensextraktion
- Maschinelles lernen
- Wissen erwerben durch Mustererkennung
- Wissensrepräsentation
- Ontologien
- Wissen beschreiben mit Logik
Wissensextraktion/ Überwachtes Lernen (2 Phasen)
Phase 1: Beispielbilder-> manuell annotieren(positive und negative Bsp)-> Merkmale selektieren-> Merkmalsraum aufbauen(viele Merkmale->Merkmalsvektoren->Merkmalsraum) -> Bereiche mit ähnlichen Merkmalen voneinander trennen(Klassifikatoren(werden eingelernt) ordnen Merkmalsvektoreneiner Klasse zu)
Phase 2: Neues Bild-> Merkmalsvektoren erzeugen(an jeder potentiellen Stelledes Bildes)-> Hypothesen bilden(jeden Merkmalsvektor klassifizieren in vorher eingelernten merkmalsraum)-> Auswahl beste Hypothese(besten Score oder Mehrheitentscheid)
Wissensextraktion/ Annotieren
- wird trainiert ob Bildbereich das Zielobjekt enthält oder nicht
- Trainingsdatensatz: hunderte von annotierten Bildern
- 1000de von Positivbsp.(ausgerichtet, Zielobjekt immer an gleicher Stelle), Millionen von NegativBsp(limitiert durch Speicher
Wissensextraktion/ Merkmalsextraktion
- Training mittels maschineller Lernalgorithmen, wählen beste Merkmale aus und kombinieren diese so, dass Zielobjekt möglicht gut approximiert wird
- Bsp Haar-like Merkmale(grundlegende Pixelmuster, effiziente Berechnung, Parameter: Typ, Ort(x,y), Größe(dx,dy), Merkmalsvektor enthält Index aller vervendeten haar-like Merkmale, geeignet um Ort eines Objekts zu bestimmen
- 100 000 Merkmale pro Objekt
Wissensextraktion/ Klassifikation
-pro Subfenster gibt es 177000 Haar-Merkmalskombis
-Adaboost wählt optimal die Merkmale aus, die am besten die positiven und negativen Bilder klassifizieren
-Klassifikation: Merkmale trennen im sogenannten Merkmalsraum
Wissensextraktion/ Marginal Space Learning
- Effiziente Detektion von position, Orientierung und Skalierung eine Objekts
- Reduziert Rechenaufwand um 6 Größenordnungen von Minuten zu Sekunden
- Training von 3 Klassifikatoren satt 1 monolithische Klassifikators
- Nutzung von Marginalräumen mit zunehmender Dimension
Wissenextraktion/Landmarkendetektion
- 19 Landmarken
- Landmarken al a-priori Wissen nutzen(Organsegmentation)
Wissensextraktion/ Active Shape Modell
Training(einlernen der mittleren Form)-> mittlere Form-> Randanpassung(entlang Randnormaleanpassen)-->(ggf wieder mittlere Form)--> finale Form
Wissensrepräsentation/ Semantische Technologien
versetzen PC in die Lage Infos nicht nur zu speichern& wiederzufinden, sondern sie ihrer Bedeutung entsprechend auszuwerten, zu verbinden, zu Neuem zu verknüpfenund so flexibel und zielgerecht nützliche leistung zu erbringen
Wissensrepräsentation/ Ontologien
=Lehre vom Sein
- in der theorethischen Philosophie: beschäftigt sich mit dem Sein "was ist der Mensch", "gibt es einen Gott"
- in der Informatik& Mathematik: sind Theorien, die versuchen, präzise mathematische Formulierungen der Eigenschaften& Relationen bestimmter Entitäten zu geben
Wissensrepräsentation/Formale Ontologie
"Eine Ontologie ist eine formale, explizite Spezifikation einer gemeinsamen Konzeptualisierung"
- formal: mathematisch beschrieben
- explizite: ausdrücklich( Sachverhalt ist verstanden und kann als Regel ausgedrückt werden)
- Spezifikation: eine sehr genaue Beschreibung oder Auflistung
- gemeinsam: erstellung im Team, jeder soll sein Wissen einbringen können ohne Gesamtschema zu gefähreden
Wissensrepräsentation/ Eigenschaften von Ontologien
- "Wissen in digitalisierter und formaler Form zwischen Anwendungsprogrammen und IDensten austauschbar und erweiterbar machen
- Sprachlich gefasste und formal geordnete Darstellung
- einer Menge von Begrifflichkeiten(Terminologie)
- zwischen Ihnen bestehende Relationen
- Enthalten Inferenz- und Integritätsregeln(Schlussfolgerung)#
- Wissen umfasst dabei sowohl Allgemeinwissen als auch Wissen über sehr spezielle Themengebiete und Vorgänge(Domänenwissen)
- Aufschwung mit der Idee des semantischen Webs
Wissensrepräsentation/ Komponenten von Ontologien
- Hierarchien von Klassen(Bsp: Hand, Finger, Hepatitis)
- Klassen stehen für Eigenschaften nach denen Entitäten(Individuen) klassifiziert werden(rechte Hand, Hepatitis von Patient A)
- Relationen: Abhängigkeiten zw. Klassen (Relation "instance of" verbindet Indviduum&Klasse, Relation "is-a" verbindet Unter- mit Oberklasse
Wissensrepräsentation/Ontologien/ Offene Welt-Annahme
Alles was in Ontologie nicht vorhanden ist wird weder als falsch noch richtig gesehen, sondern ist schlicht nicht bekannt
Wissensrepräsentation:
- Terminologie
- Nomenklatur
- Taxonomie
- Med. Ordnungssysteme
- Annotation
- Terminologie: Lehre von Begriffen(Fachausdrücken)
- Nomenklatur: verbindliche Sammlung von Benennungen aus bestimmten Anwendungsgebiet, alle Begriffe zusammen bilden Terminologie
- Taxonomie:Klassifizierung/Kategorisierung von Objekten nach bestimmten kriterien
- Med. Ordnungssysteme: Fachterme werden mit eindeutigen Schlüsseln versehen
- Annotation: Anmerkungen bzw Metadaten zu Doukumente mit dem Ziel der Erklärung bzw. Ergänzung
Wissensrepräsentation/ Biomedizinische Ordnungssysteme (Sinn und Zweck)
- verschlagwortung von med. Dokumenten (MeSH-Medical Subject headings)
- Semantisch Annotation von Forschungsdaten(GO-Gene Ontology)
- Klassifikatiion zur Leistungserfassung und Gesundheitsstatistik(ICD)
- Kodierung klinischer Behandlungsdaten, med. Berichten, Anatomie,....(Snomed CT)
Wissensrepräsentation/ XML
- ist eine Meta-Markup-Sprache(selbstbeschreibend)
- Standars für Darstellung strukturierter Information
- XML-Doc ist baumartig
- maschinell verwertbare Semantik erfordert weitere Meatebene, auf der Semantik formal festgelegt wird --> RDF
Wissensrepräsentation/ RDF
Ressource Description Framework (System zur Beschreibung von ressourcen)
- technische Harangehensweise im Internet zu Formulierung logischer Aussagen über beliebige Dinge (ressourcen)
- beschreibt Beziehungen(Relationen) zw. Entitäten
- im RDF-Modell besteht jede Aussage aus den drei Einheiten: Subjekt, Prädikat, Objekt
Wissensrepräsentation/ OWL
Web Ontology Language: Webtaugliche Ontologie Sprache, Spezifikation des World Wide Web Consortiums (W3C)
->Eine Beziehung in 2 Richtungen:
- OWL schränkt RDFS syntaktisch ein(zusätzliche Sprachmittel( owl:Restriction) basieren auf RDF schema, aber schränken ein--> d.h. jedes gültige OWL Doc ist ein gültiges RDF aber nicht umgekehrt)
- OWL erweitert RDFS semantisch (Semantik der zusätzlichen Sprachmittel erlaubt die Repräsentation komplexerer Zusammenhänge)