Hochschule


I. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über E-Health-Standards und -Systeme, insbesondere HL7 und IHE, auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Integration von Gesundheitsdaten, Interoperabilität, klinische Dokumentenarchitektur, und die Anwendung von HL7 V2 und V3 in Krankenhäusern. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und IT-Experten, die sich mit der Standardisierung und dem Datenaustausch im Gesundheitswesen beschäftigen.
Flashcards
16
Students
2
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
15.01.2017 / 13.01.2019

Flashcards

Wofür HL7?

Bsp: Übertragung Befund von Laborrechner auf Computer von Stationsarzt. HL/ ist eine Vorschrift an die sich das Labor halten kann(Bsp Nachname, Vorname, Geburtsmaonat vor Tag)

-> wird nach HL7 kodiert kann der Empfänger es verstehen, weil festgelegt ist wo was steht

Problemstellung

  • Effizienzsteigerung,Ratonalisierung und Erhöhung der Versorgungsquali-> EVD (el Datenverarbeitung) in der Krankenversorgung
  • kein kommerzielles Infosystem deckt alle Belange ab (KH und Gesundheitssystem)-> viele Anbieter-> kooperative EDV, funktionale Kopplung
  • Neue Software, ohne Probleme in Kommunikationslandschaft einfinden-> Statdard zum Datenaustausch

HL7 Organisation/ Familie von Standards

 

1987 Gründung mit Ziel Standartisierung d. Kommunikation im Krankenhaus& gesamten Gesundheitswesen(Herkunft des Namen von OSI Layer 7)

ist eine spezifikation keine Software

  • HL7 V2: vornehmlich in Krankenhäusern
  • HL7 V3: sektorübergreifende XML-basierter Nachrichtenaustausch im gesamten Gesundheitswesen--> Clinical Document Architektur (CDA): Struktur und Inhalt med. Dokumente
  • ArdenSyntax: zur regelbasierten Wissenpräsentation im standardisiertem austauschabern Format
  • CCOW: zur visuellen Integration unterschiedlicher Anwendung auf einem Desktop

Terminologien zu semantischen Interoperapilität

–LOINC (Logical Observation Identifier Names and Codes)

– Snomed-CT(Systematized Nomenclature of Medicine–Clinical Terms)

–ICD(Internationale Klassifikation der Krankheiten)

–ICF (Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)

–MedDRA (Medical Dictionary for Regulatory Activities)

– ISO-Tabellen(Ländercodes, Sprachen etc.)

–UCUM(Unified Code for Units of Measure) für Maßeinheiten

Def Interoperabilität, semantische Interoperabilität, organisatorische bzw Service Interoperabilität

 

Interoperabilität ist die Fähigkeit von Systemen, zusammenzuarbeiten. Dabei werden einschlägige Normen genutzt.

Semantische Interoperabilität beinhaltet zudem die bedeutungserhaltende Interpretation von Daten und wird zusätzlich durch gemeinsame Informationsmodelle und Terminologien erreicht.

Organisatorische bzw.Service-Interoperabilität basiert auf harmonisierten Geschäftsprozessen (Business Architecture)

HL7 V2

weltweit am meisten genutzt in KH zum Informationsaustausch (fast 100% der KH in DE nutzen HL7 V2)

  • Patienten-Administration
  • Befundkommunikation
  • Materialmangement
  • Leistungsanforderung
  • Dokumentenaustausch
  • Logistik
  • Ressourcenplanung

 

 

HL7 V2 Nachrichtentypen

HL7 V2 Segmente

Nachrichtenstruktur PDI (Patienten Identifications Daten)

HL7 V3 Ziel und was macht es

  • Ziel: Integration aller Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • konsistente Modellierung d. Kommunikationsvorgänge
  • Familie von Kommunikationsstandards basierend auf XML
  • Alle Modelle basieren auf dem Referenz-Informations-Modell

RIM (Referenz Informations Modell)

  • 4+2 Basisklassen und zahlreiche abgeleitet Klassen
  • annerkannt als Meta-modell für Gesundheitsinformation(ISO/ HL7 21731:2006)

RIM Anwendungsbereiche

  • klinische, administrative, finanzielle Bereiche
  • zahlreiche Projekte weltweit zeigen Reife des Standards
  • nationaler Standard ua. UK, Niederlande, Finnland Australien
  • Grundlage der geplanten deutschen Telematik-Infrastruktur

CDA (Clinical Document Architecture)

  • XML basiert
  • zum Austausch und Speicherung klinischer Inhalte
  • CDA Dokument= klinische Dokument (zB Arztbrief,Befundbericht...)
  • keine Zusammenfassung mehrer Dokumente wie in einer Patientenakte

IHE (Ziel und wie?)

Ziel: Integration der Gesundheitsdaten über gesamte Behandlungskette verbessern

wie?: -definiert klinische workflows und notwendigen Datenaustausch (integrationsprofile) -setzt IT-Standard wie DICOM und HL7 ein um die Integration in einer Multiherstellerumgebung zu vereinfachen

 

IHE Komponenten

  • Integrationsprofile beschrieben wie Standards miteinander interagieren sollen & reduziert Freiheitsgrade bei der Systemrealisierung
  • Aktoren beteiligte systeme im klinische Workflow
  • Transaktionen Interaktion zwischen Aktoren

IHE Komponenten, Integrationsprofile, 4 Grundtypen

 

  • Workflow-unterstützung( Scheduled Workflow(SWF) fasst Beauftragung, Terminierung, Bilderstellung, Speicherung, Anzeige für radiologische Untersuchung zusammen,,Patient Information Reconciliation (PIR) steuert die Korrektur von Patientendaten in den beteiligten Systemen
  • Inhalt (Evidence Documents (ED) spezifiziert Datensätze, wie digitale Messergebnisse, erzeugt, weitergeleitet und angezeigt werden
  • Präsentation (Consitent Presentation of Images(CPI) enthält konsistente Intensitäts und Bildtransformationen bei verschiedenen Hardcopy und Softcopy Geräten
  • Infrastruktur (Enterprise User Authentication (EUA) besteht in der Bereitstellung einer einrichtungsweiten, applikationsübergreifenden Benutzer und Rechteverwaltung)

Study