Öko/Evo 2017 HHU
3. Klausurtermin HHU
3. Klausurtermin HHU
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Cartes-fiches
Konkurrenz
entsteht durch die Nutzung einer dicht begrenzenden Ressource durch ein Individuum, wenn dadurch die Verfügbarkeit dieser Ressource für ein anderes Individuum, das dieselbe Ressource nutzen will, begrenzt wird.
2 Individuen möchten dieselbe dicht begrenzte Ressource nutzen.
Allomon
Interspezifischen Lockstoff, der dem Sender einen Vorteil bringt
Kairomon
Interspezifischen Lockstoff, der dem Empfänger einen Vorteil bringt
Synomon
Interspezifischen Lockstoff, der dem Sender und Empfänger einen Vorteil bringt
Primer u. Releaser
Intraspezifische Lockstoffe, die den Empfänger verändert (Physiologisch/Verhalten)
Kinesis
Mechanismus zur Steuerung der ungerichteten Bewegung eines Lebewesens. D.h. die Aktivität des Organismus steigt oder fällt, abhängig vom Umgebungsreiz. z.B: Assel > führt zum sammeln im Präferendum.
Kontrastbetonung
= character displacement
In Gebieten wo 2 Arten aufeinandertreffen, die 2 ähnliche ökologische Nischen besetzen, kommt es zur erhöhten Konkurrenz (da beide Arten ähnliche Ressourcen beanspruchen), was dazu führt, dass die Arten sich im Laufe der Generationen so verändern, dass sie sich nicht mehr so stark ähneln und die Konkurrenz abnimmt. (Bsp. Schlammschnecken, Felsenkleiber)
Winterschlaf
Energieeinsparung durch aktive Stoffwechselreduktion über kurze oder auch längere Zeit.
Winterruhe
Energieeinsparung durch Ruhen, weniger Körpertemperaturabsenkung wie Winterschlaf und mehr Aufwachphasen
Endothermie
Wenn Tiere die Körpertemperatur aus sich heraus produzieren
Heterothermie
Periphere Körperteile nehmen niedrigere Temperatur an wie Körperkerntemperatur, häufig gekoppelt mit Wärmegegenstromaustauscher
Intersexuelle Selektion
mate choice
Larvenstadium
Entwicklungsstadium; zeichnet sich durch Fehlen/Besitz von Organen aus, anders bei geschlechtsreifem Tier (Kaulquappe/Raupe/Made)
Koevolution
wechselseitige Anpassung interagierender Artgenossen
Honig
Energieversorgung für Überwinterung
"Bienenkotze"
Mimikrysystem
Abschreckungstarnung, Imitieren von gefährlichen Tieren etc. zur Abschreckung von Fressfeinden
Bespiel: Vorbild, Nachahmer, Empfänger
Vorbild: Wespe, Hornisse, etc.
Nachahmer: Schwebfliege
Empfänger: potentielle Fressfeinde, die gelb-schwarzes Muster als Warnsignal annehmen (verwechseln mit Vorbild, weniger gegessen)
Poikilotherm
Wechselwarm
Beispiel:
Reptilien (Schlange, etc.)
Säuger (Merschweinchen, Kadse?)
Fitness (Beye)
Fitness eines Genotyps/Phänotyps setzt sich aus dessen Überlebensrate und dessen Reproduktionserfolg zusammen, welche sich über die Zeit und den Raum ändern können.
positive Selektion (Beye)
Form der Selektion, welche bestimmte Allele aufgrund ihres Fitnessgewinns in einer Population fixieren.
"Segregation distortion" (Beye)
Eine Form des "meiotic drive", welche dazu führt, dass eine der beiden Allele eines heterozygoten Elter in übermäßig vielen Nachkommen repräsentiert wird.
Welche führen zur Änderung des HWG?
mitochondriale Vererbung
sexuelle Selektion
genetischer Drift
Heterozygoten-Vorteil (z.B. Sichelzellenanämie)
cytoplasmatische Männchen Sterilität (CMS)
Was ändert das HWG NICHT?
asexuelle Vermehrung
Genduplikation
sexuelle Vermehrung
diploider Chromosomensatz
X-chromosomale Vererbung
biologisches Artkonzept (Rose)
Fortpflanzungsgemeinschaft
(Ernst/Meyr)
disruptive Selektion
2 entgegengesetzte Phänotypen besitzen hohe Fitness, mittlerer Phänotyp benachteiligt
Dobhanszky-Muller Modell
besagt, dass genetische Isolierung eine unvermeidbare Konsequenz der Selektion und der genetische Drift von getrennt Populationen ist.
bezieht sich auf allopatrische Artbildung.
beschreibt, wie Arten durch die Substitution an mehreren genetischen Loci entstehen können.
Mutation
ungerichtete, zufällige und nicht-ge?? Veränderung des genetischen Erbguts eines Organismus
--> vererbbar
Evolution
allmähliche Veränderung von Arten über Genvariationen durch zufällige und gerichtete Auswahlprozesse ausgehend von einem gemeinsamen Vorfahren
Homologie
Strukturelle Gemeinsamkeiten von verschiedenen Arten, welche auf einem gemeinsamen Vorfahren zurückzuführen sind, aber nicht zwangsläufig dieselbe Funktion erfüllen, da diese sich im Laufe der Evolution verändert haben kann.
Adaption
genetisch erworbene oder in der physiologischen Reaktionsbreite? liegende Anpassung von Organismen oder Organen an kurzfristige, langfristige bzw. wiederholte Wirkung von Umweltreizen
Genetischer Drift
Ungerichteter Prozess, welcher aufgebene? Mutationen in einer Population fixieren oder entfernen kann.
--> zufällige Allelfrequenzänderung über Generationen
Argumente für die Evolutionstheorie, gegen das Wirken eines übermächtigen Schöpfer der alle Lebewesen zugleich erschaffen hat
1. Evolution ist in kleinen Zeiträumen sichtbar (Resistenzmechanismen)
2 Evolution ist experimentell nachvollziehbar (Ertrag?, --> Milchproduktion bei Kühen)
3. Neue Arten entstehen in evolutiven Zeiträumen (z.B. "Ring-Arten": kontinuilischer Übergang bis zur reproduktiven Isolierung)
4. Beobachtungenn über kline Zeiträume können für größere Zeiträume extrapoliert werden (ndiz: Fossilfunde, s. 2)
5. Homologien zwischen Organismen deuten auf einen gemeinsamen Vorfahren hin (Fünffliedrige Extremitäten)
6. Abfolge der Lebewesen in der Fossiliengeschichte belegt die evolutionäre Verwandtschaft (Homologie - Analyse, ...)
Selektion: melanistische Form Biston betularia (Birkenspanner)
schwarze Vögel wurden in verschmutzten Gegenden bevorzugt aufgrund desse, dass die weißen Birken nun schwarz sind (Luftverschmutzung durch Industrialisierung) -> schwarze Vögel konnten sich besser tarnen und wurden weniger gerissen
->Ebene von Organismen
Selektion: sterile Arbeiterinnen bei der Honigbiene
Königin erzeugt Arbeiterinnen, die steril sind, diese sind zu 75% miteinander verwandt (vgl. Geschwister: 50% verwandt), die dienen dem Erhalt desStocks und übernehmen die Pflege des Nachwuchses ->helfen ihr Erbgut zu erhalten
Altruismus (man erhält sein eigenes Erbgut indirekt durch Erhöhung der Fitness der Königin)
-> Ebene der Gruppen, die genetisch verwandt sind
Selektion: "Meotischer Drive" bei Drosophila simulans
-kreuzt man Fliegen aus Tunesien mit Fliegen aus den Seychellen, entstehen nur weibliche Nachkommen aufgrund der "segregationsistorter" auf dem X-Chromosom der Seychellen-Fliegen
-Seychellen Fliegen untereinander haben ausgeglichene Nachkommenverhältnisse, weil eine "restorter mutation" sich gleichzeitig entwickelt hat -> hat eine Pop. diese Mutation nicht, werden ihre Nachkommen alle weiblich
-> Ebene der Gene
Selektion: Evolution von Altruismus bei Scrub Jays (Eichelhäher)
Kinder kümmern sich um den Nachwuchs der Eltern, wenn sie selbst keinen Brutplatz bekommen konnten, um so ihre Gruppe und Gene zu erhalten
-> Ebene der Gruppen, die genetisch verwandt sind
Cytoplasmatische Männchen-Sterilität (CMS) bei Pflanzen
-Mutationen entsteht im cytoplasmatisches (Mito und Plastiden DNA) Genom, welche die Pflanze männlich steril machen ..-> Keine Ressourcenverschwendung mehr an die Produktion von Pollen -> Höhere Samenproduktion
-Aber: Immer weniger Pollenproduktion durch Selektion: Mutation, die die männliche Fertilität retten, werden bevorzugt, um die Eizelle zu befruchten
-> "genic selection"
-> Ebene der Gene
zweifachen Kosten von Sex („two-fold cost of sex“)
-Geschlechtliche Fortpflanzung produziert Kosten von 50%, weil Männchen zustande kommen, die an sich keine Nachkommen produzieren
-bei der Reproduktion unter sexuellen Bedingungen müssen sich 2 Organismen zusammentun um einen weiteren zu erzeugen, welcher genetisch nicht mit den Eltern identisch sind
-bei der Reproduktion unter asexuellen Bedingungen produziert jedes entstandene Lebewesen neue Lebewesen, das bewirkt einen exponentiellen Anstieg an Organismen -> die Organismen sind Klone (genetisch identisch) -> asexuelle Individuen würden sich schneller anpassen können