Kapitel 2 Software


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Informatik, speziell für technische Kaufleute. Sie behandeln Themen wie Softwarearten, Unternehmenssoftware, Betriebssysteme und Datenbanken, wobei der Fokus auf Anwendungen, Management und Systemintegration liegt. Besonders nützlich für angehende Fachkräfte, die ein Verständnis für die verschiedenen Ebenen und Funktionen von Software in Unternehmen benötigen, um betriebliche Prozesse effizient zu unterstützen und zu optimieren.
Cartes-fiches
8
Utilisateurs
10
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
11.01.2017 / 07.02.2023

Cartes-fiches

Wie lauten die 3 grundlegenden Softwarearten?

  • Applikationen
  • Datenbanken
  • Betriebssysteme

Nenne verschiedene Arten von Applikationen

Applikationen sind Anwendungsprogramme wie

  • Unternehmenssoftware
    • ERP (Enterprise-Resource-Planning-System)
    • Abacus (Finanzbuchhaltung)
    • MIS (Management Information System)
    • usw.
  • Office-Programme
    • Word
    • Excel
    • Powerpoint
    • usw.
  • Technische Applikationen
    • CAD Software
    • Telekomsysteme
    • Feuermeldeanlage
    • usw.
  • Entwicklungssoftware
    • Java
    • HTML
    • C++
    • usw.

Für was braucht es Datenbanken?

  • Zum sicheren Ablegen von Daten.
  • Daten können verbunden, verändert und abgefragt werden
  • Datenbanken sind ein Bestandteil jeder Unternehmenssoftware
  • Es gibt verschiedene Datenbanken wie:
    • Oracle
    • MySQL
    • Access
    • Suchmaschinen im Internet
    • usw.

Was für Betriebssysteme gibt es?

  • Microsoft Windows
  • Linux
  • Apple Mac OS
  • UNIX
  • MS-Server
    • dazu gehören auch Hilfs- und Dienstprogramme wie
      • Firewall
      • Texterkennung (OCR)
      • Druckerrtreiber
      • usw.

In welche 3 Ebenen lässt sich Unternehmenssoftware einteilen?

  • Strategische Ebene
    • Programme zur Informations- und Entscheidungsfindung für das Top-Management
      • EIS (Executive Inforamtion System)
  • Management Ebene
    • Programme zur Unterstützung des Managements
      • MSS (Management Support System)
        • betsehend aus
          • MIS (Management Information System)
          • DSS (Decision Support System)
  • Operative Ebene
    • Programme zur Unterstützung der Geschäftsprozess
      • Materialwirtschaft (in der Beschaffung)
      • Produktionsplanung (in der Produktion)
      • CRM (im Verkauf und Marketing)
      • Buchhaltung (im Finanz- und Rechnungswesen)
      • Personalverwaltung (im Personalwesen

Welche Einteilungen für den Grad der Integration und Vernetzung von Programmen gibt es?

  • Stufe 1: Isolierte Anwendungen
    • Eine einzelne Software deckt nur einen Funktionsbereich eines Unternhemens ab
    • Nicht vernetzt
      •  Finanzbuchhaltungsprogramm
  • Stufe 2: integrierte Anwendungen
    • Eine einzige Software deckt mehrere Funktionsbereiche eines Unternehmens ab
    • Nicht vernetzt
      • PPS (Produktionsplanung- und -steuerung)
  • Stufe 3: vernetze innerbetriebliche Anwendungen
    • Eine einzige Software lässt sich mit anderen Anwendungen aus anderen Funktionsbereichen vernetzen
      • Auftragsbearbeitung mit integrierter Lagerbuchhaltung und -bewirtschaftung
  • Stufe 4: zwischenbetriebliche Anwendung
    • Eine Software unterstütz die innerbetriebliche Prozessketten und lässt sich mit anderen Betrieben vernetzen
      • Automatisierter Einkauf über einen Shop
  • Stufe 5: überbetriebliche Anwendungen
    • Die Software unterstütz inner und ausserbetriebliche Anwendungen
      • Supply Chain Management

Unternehmenssoftware der höheren Durchdringungsstufe muss welche Merkmale aufweisen?

 

  • Ausgereifte Bedienbarkeit
  • Gleichzeitiger Zugriff vieler Benutzer
  • Komplizierte Geschäftslogik
  • Grosse Datenmengen
  • Hoher Vernetzungsbedarf

Was ist bei Software der Unterschied von Standart-, Branchen- oder Individuallösungen?

  • Standartlösung
    • Die Software unterstützt allgemeine betrieblichen Aufgaben
    • Vorteil: günstig, standartisierte Formate (austausch)
    • Nachteil: nicht auf die eigenen Bedürfnisse angepasst, keinen Einfluss auf die Funktionen
    • E-Mail, Kalender CRM
  • Angepasste Standartlösung
    • Die Software unterstützt allgemeine betriebliche Aufgaben und kann an die betrieblichen Bedürfnisse angepasst werden
    • Vorteil: ausgereift und erprobt, beschränkt anpassbar
    • Nachteil: vergleichsweise teuer, kein Wettbewerbsvorteil
    • Lösungen für Personalwesen oder Logistik, Kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Lösungen
  • Branchenlösung
    • Software unterstützt Aufgaben einer bestimmten Branche
    • Vorteil: Zugeschnitten auf die Branche, Kosten gegenüber Individuallösung tiefer
    • Nachteil: Weiterentwicklung der Software unsicher, oft schlecht vernetzt
    • Ärztesoftware, Grafikprogramme für Bildbearbeitung, Software für Handwerker
  • Individuallösung
    • Software wird für das Unternehmen entwickelt
    • Vorteil: Auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, Wettbwerbsvorteil
    • Nachteil: Entwicklung und Wartung teuer, Abhängig vom Hersteller,
    • Softwar für kantonale Steuerverwaltung, Webauftritt für eine Bank

Étudier