HST KP2
Kapitel 2: Prävention und Rehabilitation
Kapitel 2: Prävention und Rehabilitation
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Cartes-fiches
Gesundheitsförderung Handlungsfelder der WHO
-Entwicklung einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik
-Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen
-Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstüzten
-Persönliche Kompetenzen entwickeln
-Gesundheitsdienste neu orientieren
gesundheitsfördernde Verhaltensweisen
-gesunde Ernährung
-genügend Alltagsbewegung
-Körperliches Training
-mässigung im Umgang mit alkoholischen Getränken
-Anwendung von Medikamenten nur wenn nötig
-Nicht-Rauchen
biologische Anpassung durch gesundheitlichen Alltag
funktionell:
-schnellere Stoffwechselprozesse
-schnellere Reizverarbeitung
strukturell
-Zunahme Muskelfaserquerschnitt
-Vermehrung des Blutvolumens
Trainingsprinzipien
-Prinzip des optimalen Belastungsreizes
-Prinzip der Kontinuität
-Prinzip der optimalen Gestaltung von Belastung und Erholung
-Prinzip der progressiven Belastungssteigerung
-Prinzip der Variation der Trainingsbelastung
-Prinzip der Periodisierung und Zyklisierung
-Prinzip der unterschiedlichen Adaptationszeiten
-Prinzip der optimalen Belastungsfolge
primäre Prävention
Soll das Auftreten von spezifischen Krankheiten verhüten
-> Beeinflussung von risikobezogenen Parametern und Verhältnissen
->Prävention, Prophylaxe, Krankheitsverhütung
sekundäre Prävention
Soll Krankheiten frühzeitig erkennen und therapieren
-> Beeinflussung der Krankheitsauslöser und -folgen
-> Kuration, Krankheitsfrüherkennung
Tertiäre Prävention
Soll Folgeschäden und -erkrankungen bereits bestehender Erkrankungen verhindern bzw. reduzieren
-> Vermeidung von Folgestörung und Folgeerkrankungen und Gestaltung der Umwelt
-> Rehabilitation
Quartäre Prävention
Soll verhindern dass Patienten zu vielen medizinischen Massnahmen ausgesetzt sind
->Vermeidung von unnötigen Schäden
->primum non nocere (zu erst einmal nicht schaden)
Rehabilitation
Rehabilitare = Wiederherstellen
Der koordinierte Einsatz medizinischer, sozialer, beruflicher, technischer und pädagogischer Massnahmen zur Funktionsverbesserung, zum Erreichen einer grösstmöglichen Eigenaktivität, zur weitestgehend unabhängigen Partizipation an allen Lebensbereichen, damit der Betroffene in seiner Lebensgestaltung so frei wie möglich wird.
Rehabilitationszyklus
Assessment:
-Diagnostik der Beeinträchtigungen der funktionalen Gesundheit
Assignment:
-Indikationsstellung für Rehabilitation
-Zuweisung an rehabilitative Dienste
Intervention
-Planung und Festlegung der Rehabilitationsziele im Detail
-Durchführung der rehabilitativen Massnahmen
Evaluation:
-Überprüfung der Ergebnisse im Verlauf der Rehabilitation
-Beurteilung hinsichtlich der Rehabilitationsziele am Schluss der Rehabilitation