EthikBioBern16V9-10

Absoluta Bullshit

Absoluta Bullshit


G. Z.
Diese Karteikarten behandeln ethische und biologische Definitionen von Leben sowie wissenschaftliche Methoden und Theorien. Sie umfassen Themen wie Reduktionismus, Definitionen, Modelle und Theorien, sowie die Rolle von Kausalität und wissenschaftlichen Revolutionen. Ideal für Studierende, die sich mit biologischen und philosophischen Konzepten vertraut machen möchten, um ein tieferes Verständnis der wissenschaftlichen Erkenntnisprozesse zu erlangen.
Flashcards
28
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
09.01.2017 / 09.01.2017

Flashcards

Deduktivismus: Methode

Ein argument wird gestaltet indem man von Prämissen auf Konklusionen kommt. Man folgt also einer verfeinerungsstrategie in der man aus prinzipien auf komplxe zumsammenhänge schliesst die deduktiv gültig sind (unmäglich dass konklusionen falsch sind wenn alle prämissen stimmen).

Deduktivismus: Anwendung

Mathemathik, Geometrie (peano axiome). also formalwissenschaften. 

Deduktivismus: Probleme

1. Nicht gehaltserweiternd: man weiss nicht mehr als schon in den prämissen enthalten ist.

2. woher kommen die prämissen? (beim rationalismus der zum deduktivismus gehört wird die vernunft von irgendwo her genommen)

Diese probleme werden vom rationalismus dadurch gelöst indem sie sagen dass fortschritt nur durch schöpferischen einfall zustande kommt.

Induktivismus: Methode

Aus einzelnen beobachtungen wird auf allgemeingültige gesetzte geschlossen. (induktion) 

3 Bedingungen dafür: 1. eine grosse anzahl von Beobachtungsaussagen 2. die versuche müssten unter vielen unterschiedlichen bedingungen wiederholbar sein 3. keine beobachtungssaussage dürfe dem allgemeinen gesetz wiedersprechen

Induktivismus: Theorieabhängigkeit der warnehmung

wissenschaftliche erkentniss kann nicht ausschlisslich aus beobachtbaren tatsachen hervorgehen, da die beobachtung von tatsachen selbst wissenschaftliche erkenntnis voraussetzt.

Induktivismus: probleme

Beim induktivismus kann es durchaus sein das aus allen korrekten prämissen eine falsche konklusion entsteht. 

Die grundsatzfrage ist also wann ein schluss durch induktion von einzelfällen auf ein allgemeingültiges gesetz zulässig ist. 

also wenn induktionsschlüsse unberechtigt sind, und die wissenschaft auf sie angewiesen ist, wäre die wissenschaft selbst nicht mehr vernünftig oder rational (rationalitätsproblem)

Falsifikationismus: Methode

Wissenschaft soll nicht wahrheiten beweisen, sondern irrtümer korrigieren. 

Man schaut also eine theorie an, prüft ob was daran falsch ist. aus ergebnissen wird dann neue theorie aufgestellt und wieder geprüft. so entstehen immer weniger falsche theorien. dadurch entsteht dann ein algorythmus aus prüfen und hypothesen aufstellen.

Falsifikationismus: Anwendung

In der wissenschaft erlaubt dies die induktive schöpfung von hypothesen und theorien. Diese sind ja schlussendlich da um falsifiziert zu werden. man geht also davon aus das nur falsifizierbare theorien gute theorien sind, da sie beobachtbare Konklusionen haben müssen.

Falsifikationismus: Probleme

Kein echtes wissen, nur hypothesenwissen. wenn man die theorie korrekt durchführt kommt man zu keinen korrekten schlüssen. Deshalb geht man praktisch einen kompromiss ein indem man annnimmt das nicht falschgeprüfte aussagen als glaubwürdig ansieht.

Falsifikation ist nicht realistisch. wenn man eine kleine falschheit in der hypothese findet ist es nicht vernünftig die ganze zu verwerfen. erst wenn viele sogenannte anomalien auftreten ist das gut.

Zwei-Phasen-Modell: Methode

Wissenschaft als eie folge von phasen der normalwissenschaft und von wissenschaftlichen revolutionen. 

Es gibt phasen in der wissenschaft in der das wissen auf basis des bekannten wächst. dann kommt dies durch ein auftreten vieler anomalien zum stopp und es kann sich kaum auf grund ihres alten paradigmas weiterentwickeln. diese krise kann auf 3 arten enden.

1. Umgehung der anomalie (und behalten des alten paradigmas)

2. vertagung (es löst sich durch neuere methoden, bessere instrumente)

3. wissenschaftliche revolution ( ein paradigma wird mit einem ihm unvereibaren paradigma abgelöst)

Deduktivismus: Beispiel 

prämisse1: Alle zweibeinigen lebewesen sind menschen

prämisse2: max ist ein zweibeiniges lebewesen

Konklusion: max ist ein mensch

Induktivismus: beispiel

Prämisse1: rabe a ist schwarz

prämisse2: rabe b ist schwarz

Konklusion: alle raben sind schwarz

Falsifikationismus: Beispiel

Hypothese: alle raben sind schwarz

Konklusion1: rabe a ist schwarz

Konklusion2: rabe a ist nicht weiss. 

Beobachtung: weisser rabe

Hypothese ist falsch

Ursachen: warum sind sie wichtig? wie kann man sie verwenden?

1. Erweiterung des wissens

Prognostische Schlüsse (Vorhersehen was geschehen wird)

P1. Phänomen U liegt vor.

P2. Phänomen U verursacht W.

K. In Kürze wird W eintreten

Diagnostische Schlüsse (Was muss vorher

geschehen sein?)

P1. Phänomen W liegt vor.

P2. Phänomen W kann (unter den gegebenen

Umständen) nur durch U erzeugt worden sein.

K. Kurz bevor W eintrat, lag U vor.

2. Handeln 

Zweck-Mittel-Schlüsse  Beispiel: Mir ist kalt. Feuer gibt Wärme ab. Also mach ich Feuer.

P1. Ich will W.

P2. U verursacht W.

K. Ich stelle U her

3. Erklärung 

Frage: Warum hat sich das Klima erwärmt?

Antwort: Wegen den erhöhten CO2 Emissionen, die der Mensch verursacht hat.

 

Hier ist der Schluss prognostischer Natur. Man kann die Erklärung erst geben und den Schluss erst machen, wenn das zu erklärende Phänomen eingetreten ist.

 

P1. Der Mensch hat mehr CO2 emittiert.

P2. Mehr CO2-Emission führt zu Klimaerwärmung.

K. Das Klima hat sich erwärmt.

Kausalität: Regularitätstheorie

Auf ein umstand U folgt zeitlich getrennt IMMER(oder je nach variante meistens) ergebnis E (feuer verursacht hitze)

Vorteile. simpel, man kann so kausalzusammenhänge einfach erkennen

kritik: die theorie erfasst nicht, dass die ursache die wirkung notwendig macht. nur weil es immer so ist heisst es nicht dass es notwendig ist. es gibt also auch folgen die nicht mit der gedachten ursache zusammenhängen.

Kausalität: Raffinierte Regularitätstheorie

das gleiche wie die normale. aber geht man von vielen teilursachen aus die zusammen hinreichend für die wirkung sein müssen.

Kausalität: Wie kann man ursachen herausfinden?

Methode der übereinstimmung: man bestimmt einfach teilbündel der gesamtursache

Methode der Differenz: mann schaut einfach was passiert wenn man eine teilursache wegnimmt. wenn die folge nicht eintritt ist sie also nicht teil der ursache. dies geht aber nur wenn dies auf wenig teilursachen zutrifft.

Biologische erkenntnis: Empirische theorien.

Empirische Theorien enthalten alle Definitionen, Axiome und allgemeinen Informationen. Durch einen Beweis deduktiver Natur kann man dann auf die darauffolgenden logischen Sätze (Theoreme) schliessen. Aus ihnen erhält man aussagen über beobachtbare aber auch nicht beobachtbare phänomene.

Biologische erkenntniss: Warum kaum theorien in der biologie

weil wir nur leben auf unserer welt kennen und im makroskopischen bereich viel zu viele ausnahme existieren um allgemeingültige theorien aufzustellen.

Biologische erkenntniss: Modelle

Vorgehen: ein system sich stark vereinfacht vorstellen. eigenschaften dieser vereinfachung ausformulieren. diese eigenschaften auf die beobachtungen des ursprungssystems projetzieren. weitere untersuchung zur genauigkeit/verbesserung des modells durchführen.

modelle gehen indirekt vor, können aber geeignet sein.

Biologische erkenntinisse: Warum modell?

oft vorteilhaft da:

- das Zielsystem aus ethischen Gründen nicht untersucht werden kann (Medizin!)

- wir nur wenige Daten aus dem Zielsystem kennen (Astrophysik!)

- weil das Zielsystem sehr komplex ist und wir es nur auf der Basis von Abstraktionen und Idealisierungen beschreiben können

- weil wir einzelne kausal relevante Faktoren isolieren wollen.

oder einfach teuer

Biologiesche erkenntnisse: Unterschiede zwischen Modell und Theorie

Modelle beziehen sich oft nur auf ein system während theorien sich oft auf eine allgemeine klasse von phänomenen beziehen.

modelle sind systeme, theorien liefern aussagen über systeme.

modelle basieren meist. auf theorien. können aber auch zu theorien führen.

Leben: Definition

Life is a self-sustained chemical system, capable of undergoing darwinial evolution

Leben: beschreibende/stipulative-Nominal und realdefinition

Beschreibende nominaldefinition: beschreiben die tatsächliche bedeutung eines wortes

Stipulative Nominaldefinition: Legen den begriffsgebrauch für die zukunft fest

Realdefinition: sagt was ein ding ist.

Leben: Definiens und Definiendum

Definiens: Das was die definitionsleistung bringt (komponenten der definition)

Definiendum: das ding oder der komplex den es zu definieren gilt

 

Leben: Reduktionismus

wenn man Versucht in definitionen nur begriffe aus bereichen wie der physik oder chemie zu verwenden, damit man die definition von diesen wissenschaften ableiten lässt

Leben: Diagnosen für definition

1: leben ist undefinierbar, es ist ein phänomen eigener art und lässt sich auf nichts zurückführen

2. Leben als natürliche art: natürliche arten sind begriffe die uns gewissermassen die natur selbst vorlegt. in der chemie sind elemente natürliche arten.

3. Pragmatismus (bewertet nach nutzen)

Leben: Pragmatismus

Vertretbarkeit von Definitionen die nicht alles abdecken - akzeptiert stipulative elemente.

Entspricht in etwa begriffsexplikation; explicandum durch explicatum ersetzt

1) explicatum ähnelt dem ursprünglichen begriff 2) ist genauer 3) fruchtbar da er empirische forschung ermöglich 4) ist einfach

Jenachdem wie massstäbe gesetzt werden können die aspekte unterschiedlich gewichtet werden d.h erlaubt unterschiedliche definitionen für theoretische und experimentelle anwendung

Gefahr, dass das was uns interessiert aus den augen verloren geht weil ja der ursprüngliche lebensbegriff durch einen neuen ersetzt wird.

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