EthikBioBern16V4-8

Absoluta Bullshit

Absoluta Bullshit


G. Z.
Diese Lernkarten behandeln ethische Aspekte und Probleme im Umgang mit Tieren, insbesondere im Kontext von Tierversuchen und Tierschutz. Sie beleuchten Themen wie Reproduzierbarkeit, Standardisierung, Güterabwägung und die Auswirkungen von Tierhaltung auf Versuchsergebnisse. Die Karteikarten sind für Studierende der Biologie auf Universitätsniveau geeignet und bieten eine fundierte Grundlage für das Verständnis von Tierethik und Tierschutzgesetzen.
Karten
23
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.01.2017 / 09.01.2017

Lernkarten

Tierschutz: Mit was befasst er sich?

Der Tierschutz befasst sich damit,
welche Auswirkungen bestimmte Haltungsarten auf die Tiere haben und welche
Bedürfnisse die Tiere besitzen

Tierschutz: zweck tierschutzgesetzte

Haben zweck die würde und das wohlergehen der tiere zu schützen.

Würde ist hier der eigenwert des tieres, der geachtet werden muss: "Die Würde des Tieres
missachtet, wenn eine Belastung des Tieres durch überwiegendes Interesse nicht
gerechtfertigt werden kann." 

Tierschutz: pathozentrische belastungen und nicht-pathozentrische belastungen

belastungen die das wohlergehen des tieres beeinträchtigen wie leid, schmerz, schäden sind pathozentrisch.

belastungen wie erniedrigun oder übernäsige instrumentalisierung sind nicht pathozentrisch.

Tierschutz: Ethischer Tierschutz

Erhaltung des wohlregehens und würde der tiere: wohlergehen ist gegeben wenn körperfunktionen + verhalten nicht geschtört, und die tiere in ihrer anpassungsfähigkeit nicht überfordert sind. und natürlich wenn sie keine schmerzen leiden schäden usw haben.

Tierschutz: Güterabwägung

Durch die Güterabwägung wird tatbestandmässiges Verhalten gerechtfertigt. Man soll also, so gut es der verwendungszweck zulässt zu seinen tieren schauen.

Tierschutz: Kriterien zur eintielung einer handlung

Zweckeignung:,Erforderlichkeit:,Angemessenheit.

Wenn diese 3 kriterien zutreffen, ist die geplante massnahme für den zweck geeignet.

Tierschutz: Leiden Von Tieren Messen

Um das leiden beurteilen zu können kann man wissen und erfahrungen aus der humanbiologie und -psychologie miteinbeziehen. Man geht also davon aus dass uns änliche tiere änlich auf stress reagieren. Aus erfahrungen beim mensch zieht man dann schlüsse für tiere.

Tierethik: 3 Verschiedene ansätze

Absolute dominanz: Macht verleiht recht - keine einschränkungen im ungang mit tieren. Negiert ethik

Anthropozentrischer Tierschutz: Leiden soll für gesellschaft nicht sichtbar sein, aus angst menschen würden gewalttätig werden. auch kein ethischer tierschutz

Ehrfurcht vor dem leben: Weil alles lebendige einen willen zum leben hat. Das moralische prinzip leiden wird relativiert.

Tierschutz: Welche zwei gegensätzliche grundsätze werden verbunden?

Ethischer Tierschutz und Güterabwägung. 

Moralische Grundsätze (nicht verhandelbar) und Utilitarismus (keine moralischen einschränkungen) sind logisch unvereinbar, daraus entstand der begriff hybridethik.

Tierschutz: John lockes definition einer Person

Ein Geschöpf, welches über Vernunft, Reflexion, Selbstwahrnehmung und episodisches Gedächtnis verfügt.

Dies ist damit menschen nicht einfach so einen moralisch höcheren status haben als tiere, das wäre wilkürliche diskriminierung.

Tierschutz: Pathozentrismus, was heisst das und welche anderen ansichten gibt es.

Tierschutz könnte sich auf verschiedene aspekte konzentrieren.

Anthropozentrisch - Menschsein, personalität (betrifft nur mensch)

Pathozentrisch - Leidensfähigkeit (betrifft höhere tiere)

Biozentrisch - Leben (betrifft alle lebewesen)

Holismus - existenz (betrifft auch unbelebtes)

Tierschutz: Protektionstheorie

Sagt dass mitgefühl mit tieren nur ein psychologischer nebeneffekt ist. ausserdem ist es ein menschliches sozialverhalten. tue gutes und rede darüber, fördert eigene reputation. Ist ethischer tierschutz also nur anthropozentrischer tierschutz in altruistischem gewand?

Tierschutz: Menschen haben unterschiedliches mitgefühl mit verschiedenen tieren

Das führt zur Schlussfolgerung, dass Tierethik willkürlich ist. Der Tierschutz ist als Anliegen ethisch, also durch den Menschen begründet. Was aber für Tiere richtig ist, muss biologisch begründet werden.

Tierversuche: Sind sie sinnvoll? 

Begrentzt, da nicht alle ergebnisse auf den menschen übertragbar sind. Man kann aber trotzdem sehr viel daraus lernen. Dies ist wieder ein verweis auf hybridethik

Tierversuche: 3-R-Prinzip

Ein kompromiss für regelung von tierversuchen:

Replace, Reduction und Refine. 

Tierversuche: Alternativen methoden (3R Research Foundation Switzerland)

Alternativmethoden sind tests an eiern, rogen, Zell- und Gewebekulturen, an mikroorganismen und Simulationen am Computer.

Versuchstiere: Auswirkungen von Tierhaltung auf resultate

Je nach art der haltung wurde verschiedenes verhalten bei mäusen nachgewiesen. dies könnte ergebnisse beeinflussen.

Versuchstiere: Standardisierung

Das ziel der standardisierung ist unterschiede zwischen versuchstieren zu minimieren, damit ergebnisse möglichst präzis ausfallen. Auch labors sollen standardisiert werden.

Positiver effekt auf reproduzierbarkeit aber nicht immer erkennbar. Es können sogar negative folgen aufkommen, da man die körperreaktion der tiere auf die standardisierung nicht mitberechnet.

Probleme wissenschaftlicher studien: Weshalb studien zur medikamentenwicklung oft scheitern. 

Mangel an effizienz wegen schlechter übertragbarkeit der ergebnisse und schlechter reproduzierbarkeit der versuche. 

v.B.... mangelnden Tiermodellen, Versuchsdesign und durchführung, Standarisierung, unabhängiger Bestätigung.

Probleme wissenschaftlicher Studien: Was sind wichtige aspekte des Versuchsdesighns und der versuchsdurchführung?

Randomisieren, Verblinden, Stichprobenberechnung, von Festlegen Ein- und Ausschlusskriterien, sowie Haupt und Nebenvariablen

Probleme wissenschaftlicher Studien: Noch ein Problem der Standardisierung

Die standardisierung versucht die reproduzierbarkeit der ergebnisse auf kosten ihrer validität zu maximieren.

Probleme wissenschaftlicher Studien: Heterogenisierung

Die heterogenisierung von studien verbessert allgemein die Reproduzierbarkeit von verhaltensunterschieden.

Man kann sie durchführen in dem man in Studien über verschidene labore laufen lässt und die populationen in diesen genetisch heterogenisiert. 
 

Probleme wissenschaftlicher Studien: Harking 

Selektives Berichterstatten von positiven ergebnissen, in dem man die hypothese erst dann aufstellt, nachdem die ergebnisse bereits bekannt sind. 

Nicht publizieren von negativen resultaten gehört auch zu einem änlichen problem.

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