Erfassung und Bewertung von Buchungtatbeständen
2.1 Forderungen und Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen 2.2 Vorräte
2.1 Forderungen und Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen 2.2 Vorräte
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Cartes-fiches
Vertragsarten:
Bargeschäfte Lieferung und Zahlung fallen zeitlich zusammen
Kreditgeschäfte Lieferung und Zahlung fallen zeitlich auseinander
Erfassung Kreditgeschäfte:
Ordentliche Erfassung - führen von Personenkonten
- Ausgangs- und Eingangsrechnungen werden laufend verbucht
- Zahlungen gleichen die offenen Posten aus
Offenpostenbuchhaltung - Führung in je zwei Ordnern (unbezahlte und bezahlte Rechnungen)
- keine Buchung der Ein- und Ausgangsrechnungen (Ablage im Ordner)
- bei Zahlung werden wird der Vorgang wie ein Bargeschäft verbucht
- beim Abschluss müssen die Konten Ford. und Verb. aus LL angepasst werden
Forderungsverluste und Wertberichtigungen auf Forderungen aus LL:
Endgültige Verluste: Konto Forderungsverluste
Endgültige Verluste werden direkt während des ganzen Jahrs abgeschrieben
Grund: Konkurs, Nachlass, erfolglose Betreibung
Buchung: Forderungsverluste / Forderung aus LL
Mutmassliche Verluste:
Zur Abdeckung des Ausfallrisikos beim Abschluss (Erfahrungswerte)
Anwendung des Vorsichtsprinzips.
Buchung: Forderungsverluste / WB Forderung aus LL
Konten im Verkehr mit Kunden:
Aktivkonten Forderungen aus LL
Dubiose Forderungen aus LL (unsichere Kundenguthaben)
Minusaktivkonto Wertberichtigung Forderungen aus LL (voraussichtliche Verluste)
Aufwandkonto Forderungsverluste
Veränderung WB Forderungen aus LL (zu- oder Abnahme WB Forderungen aus LL)
Anzahlungen an Lieferanten:
Anzahlung an Lieferanten:
Aktivkonto à Zahlung ergibt für den Käufer einen Anspruch auf die Lieferung (Leistungsguthaben)
Buchungen: Rechnung für Anzahlung Anzahlung an Lieferanten / Verbindlichkeiten aus LL
Begleichung der Anzahlung Verbindlichkeiten aus LL / Flüssige Mittel
Lieferung der Produkte Wareneinkauf / Verbindlichkeiten aus LL (Betrag exkl. Vorauszlg.)
Umbuchung der Anzahlung Wareneinkauf / Anzahlungen an Lieferanten
Begleichung der Rechnung Verbindlichkeit aus LL / Flüssige Mittel
Anzahlungen von Kunden
Anzahlungen von Kunden:
Passivkonto à Anzahlung ergibt für den Verkäufer eine Verpflichtung, eine Sache zu Liefern (Leistungsschuld)
Buchungen: Rechnung für Anzahlung Forderungen aus LL / Anzahlungen von Kunden
Begleichung der Anzahlung Flüssige Mittel / Forderungen aus LL
Lieferung der Produkte Forderungen aus LL / Verkaufserlös (Betrag exkl. Anzahlung)
Umbuchung der Anzahlung Anzahlungen von Kunden / Verkaufserlös
Begleichung der Rechnung Flüssige Mittel / Forderungen aus LL
Zweck: genauer Vergleich verschiedener Liegenschaften unabhängig von der Finanzierungsart
Buchungsmethoden
Einkontenmethode:
· für juristische Personen verboten à Verrechnungsverbot
· Anfangsbestand, Schlussbestand, Einkauf, Verkauf alles auf einem Konto
· Ergebnis aus Konto = Bruttogewinn
Dreikontenmethode ohne laufende Inventur:
· Warenvorrat, Warenaufwand, Warenertrag als separates Konto geführt
· Warenvorrat zu Einstandspreisen als ruhendes Konto geführt. Beim Jahresabschluss einmalige Korrektur des Bestandes
Dreikontenmethode mit laufender Inventur:
· Warenvorrat, Warenaufwand, Warenertrag als separates Konto geführt
· Einkauf und Verbrauch werden direkt über Bestand gebucht à stetiger Vorrat ist auf Konto ersichtlich
Bruttogewinn
Warenertrag --> Nettoerlös der verkauften Waren
- Warenaufwand --> Einstandswert der verkauften/verbrauchten Waren
= Bruttogewinn
Bestandesänderung
Warenaufwand --> Einstandswert der verkauften/verbrauchten Waren
- Wareneinkauf --> Einstandswert der eingekauften Waren
= Bestandesänderung
First-in-first-out:
- Bei jedem Eingang wird die Menge mit dem entsprechenden Einstandswert bewertet
- Bei jedem Ausgang werden die Vorräte entsprechend der Eingangsreihenfolge mit den dazugehörigen Einstandspreisen ausgebucht, d.h. die zuerst eingegangen Vorräte zuerst
- Beim Abschluss erfolgt die Bewertung der Menge mit entsprechendem, ursprünglichen Einstandspreis
Gewogene Durchschnittspreise:
- Bei jedem Eingang wird laufend der neu gewogene Durchschnittspreis ermittelt und damit der aktuelle Bestand bewertet
- Bei jedem Ausgang wird sodann der neue Durchschnittspreis verwendet
- Beim Abschluss erfolg die Bewertung der Menge mit dem letzten Durchschnittspreis