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Informatik Grundlagen

Informatik Grundlagen


O. P.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Informatik auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Constraint-Probleme, Programmiersprachen, Betriebssysteme, Rechnerarchitekturen, Computersicherheit und Kryptografie. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Informatik, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis von Softwareentwicklung, Hardware und Sicherheitsmaßnahmen vertiefen möchten.
Cartes-fiches
51
Utilisateurs
17
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.01.2017 / 13.04.2024

Cartes-fiches

Sie wissen, was Informatik ist, kennen die die Teilgebiete der Informatik und können diese erläutern 

-Theoretische Informatik (z.b. Sprachen)

- Technische Informatik ( Hardware als Grundlage)

-Praktische Informatik (Software Programmierung)

-Angewandte Informatik ( Applikationen)

Sie können den Zweck der IT im Unternehmen aufzeigen und erklären

IT Betrieb/Support, IT-Entwicklung

Sie kenne die drei Hauptsichten – Prozesse, Funktionen und Daten – der IT und können diese erläutern und kennen Beispiele

-Prozesse: WIE funktioniert eine Firma (z.b. Antrag für Urlaub)

-Funktionen: WOMIT Hardware und Sofware (z.b. Systemmodell CD-Player)

-Daten: WAS? Beschreibt die Info, die benötigt wird ( Lochkarten, JPG...)

Sie kennen den grundsätzlichen Aufbau (Hardware) eines Computersystems

- Input ( Tastatur, Maus)

- Zentraleinheit ( CPU, RAM, ROM)

- Output (Bildschirm)

Sie kennen den grundsätzlichen Aufbau (Schichtung der Software) auf einem Computersystem und den Aufbau einer verteilten Applikation

- Hardware (Base) z.b. Laptop

- Betriebssystem ( Middleware) z.b. Windows 7

- Applikationen ( Applikation) z.b. Word, Outlook

Sie wissen, was digitale Daten sind, kennen Beispiele und können die Art und Weise der Speicherung erläutern

- Repräsentiert durch Zeichen (Buchstaben, Zahlen...)

- Rechenintern 0 & 1  (unterschiedliche Stromspannung)

- Können via elektrische impulsfolgen (magnetische Positionen) auf Datenträgern dargestellt werden.

- Bitkodierung ( 1 Byte = 8 Bit) Zahlen von 0-255

Sie können den Begriff Technologie-Konvergenz mit praktischen Beispielen unterlegen.

Zusammenwachsen von Nachrichtentechnik, Elektronik und Computer Science (Informatik)

Beispiele: Fernseher mit Webbrowser, Mobiltelefon mit MP3 Player, Tablet mit allem 

Sie kennen eine Gliederung der Informationsinfrastruktur.

  1. Informationsinfrastruktur
    1. Informationsgesellschaft
    2.  Informationsanwendungen - Ausbildung: Ilias, CAD - Lifestyle: Facebook, W-App - Profess. AW - Öffentl. Verwaltung
    3.  Informationsverarbeitung - Informationsschutz &   Synchronisation - DB & Server Technologie
    4.  Informationsübermittlung - Nachrichtentechnik

Sie kennen Strategie und Schwerpunkte für die Informationsgesellschaft Schweiz.

Nachhaltigkeit sichern und Wohlstand vermehren

èVoraussetzung ist die Bereitstellung von und Zugang zu Wissen und Informationen

Grundsätze: Grundversorgung, Vertrauen, Zugang für alle, Befähigung, Föderalismus, Zusammenarbeit 

Sie kennen die Begriffe Standardisierungsgremien, Fachverbände und Foren und könne je ein konkretes Beispiel benennen. 

  1. Standardisierungsgremien:

ISO, DIN, IEEE

 

Fachverbände:

IEEE ( Institute of Electrical and Electronics Engineers)

Electrosuisse (Schweizerischer Elektrotechnischer Verein)

 

Foren:

Verbunde von Firmen/Interessengruppen mit dem Ziel…

 

… Inputs an die Standardisierungsgremien zu liefern 

… Tatsachen zu schaffen 

… Interoperabilität zw. Produkten

 

Wi-fi.org

Sie kennen die beteiligten Mitspieler (Rollen) im Informations- und Kommunikationsgeschäft.

Zulieferer-Produzent-Verkaufsnetz-Kunde

 

Vorteile Kunden  Bessere Auswahlmöglichkeiten (freie Infos/Vergleich)  Tiefere Kosten (Suche nach dem besten Angebot à Online Börsen und Tauschmärkte)

Sie kennen den prinzipiellen Aufbau der Internet-Protokolle. (Protokollstapel, IP, TCP, UDP, Applikation, DNS, Adressierung, Routing, E-Mail, HTTP)

TCP: Transmission Control Protocol

Verbindungsorientiertes Protokoll, Empfänger wird vor dem Senden kontaktiert

 

TCP = garantierte Übertragung (Brief per einschreiben sozusagen)

TCP versieht IP Pakete mit einer Sequenznummer

 

UDP: User Datagram Protocol

Verbindungsloses Protokoll. Der Empfänger wird vor dem Senden nicht kontaktiert und benachrichtigt, es gibt keine Fehlerkontrolle, verlorene Pakete werden nicht neu gesendet.

UDP = best effort (also so gut wie möglich, so wies die Post macht  Beispiel: Skype spielt keine Rolle ob Teile nicht übertragen werden)

 

 

Domain Name System DNS:

Wandelt die Domain (z.b. example.org) in eine IP Adresse um (z.b. 192.0.0.111).

DNS verwenden UDP

 

Internet Protocol IP:

Bestehend aus zwei Teilen:

Kopfdaten: die Informationen über Quelle, Ziel, Status, Fragmentierung etc. enthalten

Nutzdaten: E-Mail

 

Routing

Weiterleiten von Datenpaketen in andere Netzwerke

E-Mail

Senden (smtp) und Empfangen (pop) von E-Mails

Adressierung

Erfolgt mittels IP-Adresse die eindeutig ist für ein Gerät bspw. 192.168.12.1

http

Hypertext Transfer Protocol, zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk

Sie können die prinzipielle Funktionsweise des Schichtenmodells der Telekommunikation mittels eines anschaulichen Beispiels erläutern.

Sie können verschiedene Aspekte von Sicherheit in Netzwerken angeben

Datenschutz (Persönliche Daten), Sicherheit vor Datenverlust, Sicherheit vor Datendiebstahl, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Informationsinfrastruktur (Überlastung)

Sie sind sich der unterschiedlichen Bedrohungen der Sicherheit bewusst und können diese beschreiben

DoS (Denial of Service) Überlastung eines Servers, MITM (Man in the middle) Angreifer hat Kontrolle über den Datenverkehr, Replay Attacke (Abhören und aufzeichnen), Sniffer (Software die Daten aufzeichnen kann), Trojaner (als nützliche Anwendung getarnter Schädling), Virus (Infiziert Dateien durch Weitergabe der Datei), Wurm (Verteilt sich über Netzwerk), Spam (unerwünschte E-Mail), Phishing (Vorspiegeln falscher Webseiten, um Passwörter auszuspionieren ), Brute FarceAttacke (Ausprobieren aller (o. vieler) möglicher Passwörter  z.B. Wörterbuchangriff)

Sie kennen verschiedene Sicherheitsmassnahmen und deren Nutzen zur Abwehr von Bedrohungen.

1. Firewall: Schutz gegen Zugriffe von aussen  2. Kryptografie: Verschlüsselung  3. Software-Updates um Sicherheitslücken zu schliessen  4. Anti-Viren-Software  5. VPN-Virtuelles Privates Netz  6. Authentifizierung und Integrität  7. Verschlüsselungsverfahren und Algorithmen/Protokolle (IPsec, SSL, SSH)

Sie können den Ablauf des Private-Key-Verfahrens erklären.

1. Ich verschlüssle einen Text mit einem Passwort.

2. Dieses PW gebe ich meinem Freund weiter, welcher den Text damit entschlüsseln kann.

 

Vorteil: Ich entscheide, wem ich das PW gebe Nachteil: wenn jemand das PW Mithören kann (beim Weitergeben) - Schwachstell: Übergabe des  gemeinsamen Schlüssels 

Sie können den Ablauf des Public-Key-Verfahrens erklären.

 

Asymmetrische Verschlüsselung: First key für die Verschlüsselung und second key Entschlüsselung 

1. Ich verschlüssle einen Text mit dem Public-key von jemandem und schicke ihm diesen.

2. Derjenige kann mit seinem privaten PW den Text entschlüsseln und lesen.

 

Nachteil:  Der Sender kann nicht authentifiziert werden,  Privater Schlüssel ist geheim 

 

Sie können die Funktionsweise einer Digitalen Signatur erklären.

Empfänger kann Identität des Senders überprüfen. Asymmetrisches Kryptosystem.

- Datei wird mit einem Private Key verschlüsselt (unterschrieben)

-Datei kann nach dem versenden mit einem Public Key verifiziert und entschlüsselt werden

Sie können eine Security Policy für ein kleines Unternehmen erstellen.

Definition  Ist ein Regelwerk, das den Umgang mit Sicherheit unter ganzheitlichen Gesichtspunkten beschreibt  Sie muss regelmässig überprüft werden  Sie definiert die zur Verfügung gestellten Dienste (Internet, Intranet)  Sie definiert die Nutzen dieser Dienste (intern & extern)  Sie definiert Technische Massnahmen (verwendete Technologie, regelm.  Funktionsprüfung) Sie beinhaltet:  Sie legt fest, welche Bereiche im Unternehmen empfindlich sind, wie das Unternehmen damit umgeht und wie diese geschützt werden.  Sie legt die Verantwortlichkeit von Netzwerk-/ Systemadministratoren, Benutzer und Manager fest.

Sie können (einfache) Regeln für eine Firewall interpretieren.

Welche Pakete dürfen passieren;  Von welchem Absender;  An welchen Empfänger;  An welchen Port;  Welches Protokoll 

Sie kennen den Nutzen und die Anwendung von Steganografie

Verstecken von Informationen in einer Datei (Beispiel Gedicht: Foxtrott Uniform Charlie Kilo)

Sie können in einer Fallstudie adäquate technische, logische und organisatorische Massnahmen zur Computersicherheit vorschlagen.

Sicherung Ihrer Systeme gegen unbefugten Zugriff von innen und außen  (Zugriffskontrolle und Virenschutz)  

Sicherung vor Datenverlust (Backup-Systeme) 

Sicherung vor Datenklau (Chiffrier-Systeme)  

Ausfallsicherheit, Betriebssicherheit, Notfallprogramme, Sicherheits-Audits

Sie kennen den Begriff "Bit" als "Atom" der digitalen Datenverarbeitung

0 oder 1

8bit= 1Byte 

Sie verstehen die prinzipielle Gleichheit von Zahlen, Bildern, Musik und Texten auf der Bit-Ebene

Alles wird binär beschrieben (0;1)

Sie kennen das duale, (oktale) und hexadezimale Zahlensystem

Duale=Binär 0,1 ; Oktale (0-7) ; Hexadezimal (0-15 resp 0-F)

Sie können das Vorzeichen einer im 2-er Komplement gegebenen Binärzahl bestimmen

rste Zahl gibt an, ob die Zahl negativ ist, muss aber vorgegeben sein: -4 könnte auch 252 sein. (0 = 0 positiv & 1 = 1 negativ)

Sie können die Haupteigenschaften von Gleitkommzahlen benennen

Sie kennen die Bool'schen Operationen NOT, AND, OR und XOR auswendig

NOT= negieren AND= 1 und 2; OR= entweder 1 oder 2 oder beide ; XOR= entweder 1 oder 2

Sie kennen auf konzeptioneller Stufe die Komponenten Addierer und Flip-Flop

Addierer: kann addieren

Flip-Flop= bestehend aus Set und Reset -> Zustand wird gehalten bis Reset gedrückt wird

Sie kennen das Moor'sche Gesetz

Anzahl Prozessoren verdoppelt sich alle 18 Monate

Sie kennen zwei verschiedene Rechnerarchitekturen

Von Neumann, Harvard

Sie können die Funktion einer CPU beschreiben

Rechnen, springen, lesen, ausführen

Sie können den Verarbeitungsablauf auf einem Von Neumann Rechner erklären

Die Programme und Daten in einem Arbeitsspeicher, der über ein Bussystem mit dem Prozessor verbunden ist

Sie können das Lesen und Beschreiben einer Speicherzelle beschreiben unter Verwendung der Begriffe Adressbus und Datenbus

Datenbus bringt Information zum CPU; Adressbus bringt die verarbeiteten Daten zum Speicher/Output

Sie können eine Speicherhierarchie (Zugriffszeit, Datenmengen) beschreiben

(Nach schneller Zugriffszeit/ kleine Datenmenge sortiert)

Register 

Cache

Hauptspeicher (RAM) 

Magnetspeicher

Magnetband

Sie können das Betriebssystem ins Architekturmodell richtig einordnen

Systemprogramme (Compiler, Editoren, Kommandointerpreter, Betriebssystem)

Sie kennen Aufgaben und Funktionsprinzipien eines Betriebssystems

Benutzeroberfläche zum Benutzen von Hardware

Sie können den Begriff Prozess und die Prozesszustände anschaulich erklären

  • Prozess: in Ausführung befindliches Programm
    • Prozesszustand:
      • Deadlocks-Verklemmung
      • Concurrent Processes-blockiert,
    • Kritische Region- teil in dem gemeinsam genutzter Speicher verwendet wird
    • Semaphore-ist ein Mittel zur Verwaltung unteilbarer Ressourcen

Sie kennen die Aufgabe eines Schedulers

  • Scheduler-regelt die Reihenfolge der Warteschlange (Prozesse)
    • Nonpreemtive
      • Ein Prozess rechnet so lange, bis er fertig ist
    • Preemtive
      • Prozess wird nach einiger Zeit unterbrochen

Étudier