XBI 002: Teil C+D

Humanbiologie 1

Humanbiologie 1


K. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Blut- und Atmungssystem, geeignet für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln den Aufbau und die Funktion des Herzens, einschließlich der Herzaktion und des Blutkreislaufs, sowie die Bildung und Aufgaben des Blutes. Themen wie Blutgerinnung, Blutstillung und die Rolle von Hämoglobin werden ebenfalls vertieft. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die die Grundlagen der Biologie verstehen und vertiefen möchten.
Cartes-fiches
14
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1
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
04.01.2017 / 04.01.2017

Cartes-fiches

Atmungstypen

Innere Atmung (Zellatmung)

  • in Zellen ablaufende Oxidation organischer Stoffe mit Sauerstoff zu Kohlendioxid/Wasser
  • Nutzen: Bereitstellung von Energie in Form von ATP

Äussere Atmung

  • erfolgt (fast nur) über Lunge
  • Aufnahme des Sauerstoffs aus Luft, Transport zu Zellen + Abtransport des Kohlendioxids, Abgabe an Luft
  •  

Hämoglobin

  • roter Farbstoff der Erythrocyten, bindet Sauerstoff
  • 1 Hämoglobin-Molekül = 4 Peptidketten (je 2 identisch)
  • 1 Peptidkette enthält 1 Häm-Molekül (1 Eisen-Ion im Zentrum, das 1 O2-Molekül binden kann)

Atmungssystem

  • Atemwege (Nase, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchialbaum) + 2 Lungenflügel
  • auch beteiligt: Zwerchfell, Brustkorb

Gasaustausch von Blut und Lunge/Körpergewebe

Aufgaben des Blutsystems

  • transportiert Nährstoffe, Wasser, Exkrete, Sauerstoff, Kohlendioxid und Hormone
  • verteilt Wärme, beteiligt an Wärmeregulation
  • dient Abwehr
  • stoppt Blutverlust bei Verletzungen durch Blutstillung

Blutstillung

1. Gefässkrampf

  • Verengung des Gefässes an verletzter Stelle durch Kontraktion seiner Ringmuskeln

2. Thrombocytenpfropf

  • weißer Thrombus: Anlagerung von Blutplättchen an verletzter Stelle der Gefässwand nach 2-4min
  • roter Thrombus: ersetzt weißen (aufgrund geringer Stabilität) bei Blutgerinnung

Blutgerinnung

  • Reaktions-Kaskade (Produkt einer Reaktion katalysiert als Enzym die nächste)
  • Netz von unlöslichen Fibrinfäden durch Zusammenlagerung des Plasmaeiweisses Fibrinogen
  • Fibrinnetz zieht sich zusammen; schliesst dabei Blutplättchen und Blutkörperchen ein
  • nach einigen Tagen durch Bindegewebe ersetzt

Blutkreislauf (Grundprinzipien)

  • geschlossener Kreislauf; Blut wird durch Herz und Blutgefässe bewegt
  • Körperkreislauf: linke Herzhälfte pumpt arterielles Blut in Körper, wo es venös wird und in rechte Herzhälfte zurückkommt
  • Lungenkreislauf: venöses Blut wird zur Lunge gepumpt und kehrt arteriell in linke Herzhälfte zurück

 

  • große Arterien: schneller Transport vom Herz zu den Organen
  • feine Kapillaren: fließt so langsam, dass Stoffaustausch erfolgen kann
  • Venen: Blut strömt ins Herz zurück

Ablauf der Herzaktion

  • Vorhof-Systole
    • Kontraktion im Vorhof
    • Blut wir durch offene Segelklappen bis zur max. Füllung in Kammer gepresst
  • Kammer-Systole: Anspannung
    • Segelklappe wird geschlossen
    • Muskulatur der Kammer kontrahiert; Druck in Kammer steigt
    • Taschenklappe wird bei hohem Druck aufgestossen
  • Kammer-Systole: Austreibung
    • Blut wird ausgestossen
    • Herz saugt Blut aus Venen an
    • Taschenklappe schließt sich, wenn Druck in Kammer kleiner ist als in Lungenarterie
  • Kammer-Diastole
    • Segelklappe öffnet sich, wenn Druck in Kammer tiefer ist als im Vorhof
    • Blut fließt aus Venen über Vorhof in Kammer

Erythrocyten (Bau)

Grundplasma und Zellmembran

Leukocyten (Bau)

vollständige Zellen

Thrombocyten (Bau)

membranumhüllte, kernlose Zellbruchstücke

Harnbildung

  • Bildung im Nephron:
    • Primärharn: im Nierenkörperchen; gleiche Zusammensetzung wie Blutplasma (ohne Eiweisse)
    • Endharn: im Nierenkanälchen; unter Energieaufwand werden Primärharn Wasser/Nährstoffe zurückresorbiert

Ausscheidung (Übersicht)

  • Exkrete: Abfallstoffe des Stoffwechsels -> Nieren (Harn), Haut (Schweiss) und Leber (Galle)
  • Sekrete: Stoffe, die für 1 Aufgabe gezielt hergestellt und ausgeschieden werden (z. B. Verdauungsenzyme)
  • Exkremente: unverdauliche Ballaststoffe; mit Kot ausgeschieden

Étudier