Geologie Begriffe ISME
Geologie Memory der Passerelle ISME St. Gallen
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Flashcards
Asthenosphäre
zähflüssiges Material im oberen Erdmantel
Erdmantel
mittlere Schale der Erde, knapp 3000 km mächtig, oben fest bis zähflüssig, unten flüssig
Mantelkonvektion
durch Wärmeunterschiede bedingte Zirkulation von Material im Erdmantel
divergente Plattengrenze
Grenze zwischen zwei auseinander driftenden Platten
endogene Kräfte
Kräfte aus dem Erdinnern
Isostasie
vertikale Ausgleichs-bewegung schwimmender Objekte
Nebular-Hypothese
heutige Theorie zur Erklärung der Entstehung unseres Sonnensystems
Erdkern
rund 3000 km dickes Zentrum der Erde aus Eisen, aussen flüssig, innen fest
konvergente Plattengrenze
Grenze zwischen zwei aufeinander zu driftenden Platten
Plattentektonik
heutige Theorie zur Erklärung der Kräfte, die zu Gebirgen, Vulkanen und Erdbeben führen
Erdkruste
feste, erkaltete äusserste Gesteinsschicht der Erde mit geringer Dichte
Lithosphäre
festes Material der Erdkruste und des obersten Erdmantels
Spreading-Zone
Bereich im Ozean, wo über einem Konvektionsstrom neue ozeanische Kruste entsteht
Subduktionszone
Plattengrenze, an der ozeanische Kruste unter die weniger dichte kontinentale Kruste absinkt
Transformstörung
Plattengrenze, an der sich zwei Platten seitlich aneinander vorbei bewegen
Kontinentalverschiebung
Theorie von Alfred Wegener, die Kontinente als bewegliche Flosse sah, Vorläufer der Plattentektonik
kontinentale Kruste
Erdkruste auf Kontinenten aus Gesteinsmaterial mit tiefster Dichte, 30-70 km mächtig
ozeanische Kruste
Erdkruste am Meeresboden aus Gesteinsmaterial mit grösserer Dichte, 5-10 km mächtig
Tiefseegraben
entsteht an Subduktionszonen in der Tiefsee, wo die dichtere ozeanische Platte absinkt
Inselbogen
entsteht über Subduktionszonen im Meer, die weniger dichte Platte erhebt sich über das Meer
Epizentrum
Stelle an der Erdoberfläche, die senkrecht über dem Herd eines Erdbebens liegt
Flachbeben
Erdbeben mit einem Hypozentrum nahe der Erdoberfläche
Intensität
Mass für die Auswirkungen von Erdbeben, die Mercalli-Skala wird dafür genutzt
Hypozentrum
Erdbebenherd, Stelle an der die Platten sich verschieben
Magnitude
Mass für die von Erdbeben freigesetzte Energie, die Richter-Skala wird dafür genutzt
P-Welle
Raumwelle und Longitudinalwelle, die nach dem Beben zuerst am Epizentrum eintrifft
S-Welle
Raumwelle und Transversalwelle, trifft als zweite ein und kann sich nur in Feststoffen ausbreiten
Love-Welle
Oberflächenwelle und Transversalwelle, trifft zuletzt ein, richtet grössten Schaden an
Rayleigh-Wellen
Oberflächenwelle mit Längs- und Queranteil, trifft zuletzt ein, richtet grössten Schaden an
Seismogramm
Abbildung, die ein Seismograf von der Bewegung des Untergrunds erstellt, Grundlage für Magnitude
Tiefenbeben
Erdbeben mit einem Epizentrum in bis zu mehreren 100 km Tiefe
Black Smoker
heisse Quelle am Meeresboden, erzeugt schwarzen Rauch, da Minera-lien mit dem Wasser reagieren
Caldera
Einsturzkessel im Krater eines Vulkans, Einsturz nach Entleerung der Magma-kammer
effusiver Vulkanausbruch
Ausfliessen von Lavaströmen ohne grössere Explosionen, bei basischem Magma ohne Eis/Wasser
explosiver Vulkanausbruch
Ausbruch mit Auswurf von Pyroklastika, bei saurem Magma oder Eis/Wasser
Fumarole
vulkanischer Gasaustritt, 100 bis 1000° C heiss, bei Fumarolen tritt v.a. Wasserdampf aus
Geysir
heisse Quelle, die regelmässig ihr Wasser auswirft; Hitze entsteht durch vulkanische Gase / Erdwärme
Hotspot
Zone, in der Mantelmaterial aufsteigt und die Lithosphäre aufschmilzt, Vulkane entstehen
Lahar
Schlammstrom, der bei Vulkan-ausbrüchen entsteht, wenn sich Asche mit Eis/Wasser mischt
Lava
Bezeichnung für Magma an der Erdoberfläche; erkaltete Formen: Fladen-, Strick-, Blocklava