Vorlesung


N. M.
Diese Lernkarten behandeln die Biologie von Moosen und Farnen auf Universitätsniveau. Sie decken die Merkmale und Lebenszyklen von Embryophyta, einschließlich der Bedeutung von Wasser und Sporen für ihre Fortpflanzung, sowie die ökologische und ökonomische Rolle von Moosen. Die Karteikarten konzentrieren sich auf die Anpassungen dieser Pflanzen an feuchte Lebensräume und ihre Bedeutung für die Bildung von Wäldern. Sie richtet sich an Studierende der Biologie, die ein tiefes Verständnis der Evolution und Ökologie dieser Pflanzengruppen erlangen möchten.
Flashcards
19
Students
2
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
31.12.2016 / 10.02.2017

Flashcards

Beispiele Algen

Excavata: Euglenozoa

ARKLADE: Stramenopilata: Diatomeen, Chrysophyta (Goldalgen), Phaeophyceae (Braunalgen), Alveolata:Dinoflagellata, Apicomplexa

Grünalgen: Chlorophyta, Charophytina

Ursprung der Landpflanzen (Embryophyta)

Entwicklung von ca 475 Mio J. bis ca vor 305 Mio J. 

Lebermoose - Hornmoose - Laubmose - Bärlappgewächse - Monilophyten: Farne - Gymnospermen - Angiospermen

Generationswechsel (Embryophyta)

- 2 Generationen vielzelliger Organismen wechseln sich ab : Gametophyt, Sporophyt

- Kernphasenwechsel: haploide und diploide Organisem 

- Gameotophyt: bildet haploude Gameten

-Sporophyt: bildet haploide Sporen

- meist heteromorpher G.

Apikalmeristerme (Embryophyta)

- Zellbereiche mit Zellteilungen

- Spitzen von Sprossachsen und Wurzeln

- Spezialisierung der entstehenden Zellen

- Oberflächenvergrößerung zur Ressourcenausnutzung und Stoffaustausch

-Längenwachstum

Vielzellige Gametangien (Embryophyta)

- Bildung von Gameten

-Archaegonien: eine unbewegliche Eizelle

-Antheridium: begeißelte Spermatozoide ( Moose, Farne)+

- Befruchtung im Archaegonium - Zygote - Embryo

- Rückbildung Gametophyt

Dickwandige Sporen in Sporangien (Embryophyta)

- Bildung Sporen in Vielzellern

-diploide Zellen - Meiose - haploide Sporen

- Sporenwandverstärkung mit Sporopollenin - Schutz

Weitere Merkmale (Embryophyta)

- vielzelliger Embyro, Transferzelle zum Nährstofftransport

- bedeckte Epidermis: Schutz Austrocknung und Befall

- Leitgewebe zum Wassertransport

-Spaltöffnung zum Gasaustausch

-Pigmente zum UV-Schutz

-Lignin (Gewebefestigung) 

Moose Merkmale

- feuchte Gebiete, Wälder, maritimes Klima

-(noch) keine Gefäße mit Xylem und Phloem

-gametophyt (haploid)

-Sporophyt max. 1cm groß

- Fortpflanzung mittels Brutkörper

-keine Austrocknung möglich

-Regulierung Transpiration - Aufnahme, Speicherung, Leitung von Wasser (durch Kapillarsystem)

 

 

 

Lebermoose

- Gametophyt

-flächiger,  wenig verzweigter Gewebethallus (bis zu 30cm)

- kurz- oder ungestielte Sporophyten

-Diözisch

z.B. Marchantia

Hornmoose

- Sporophyten/Sporangium

- nur ca 100-150 Arten

-scheibenförmig, gelappt, thallöser

-kann Spaltöffnungen aufweisen

-mögliche Symbiose mit Cyanobakterien

Laubmoose

- beblätterte Moospflanze

- meist Spaltöffnungen

-Hydroiden: Wasser und Nährstofftransport

-monözisch oder diözisch

- stark regenerationsfähig

Moose- ökologische und ökonomische Bedeutung

- Torfmoose - Torf (Energieträger)- Hochmoor

- Sphagnum = Ionenaustauscher - sinkender pH Wert

- Wasserspeicherung in Wäldern

- wichtige Bioindikatoren 

Merkmale Gefäßpflanze (Tracheophyta)

- Generationszyklus mit dominanten Sporophyten (nicht vom Gametophyten abhängig)

-Stofftransport mit Phloem und Xylem

-Wurzel + Blätter + Sporophylle

-zunehmende Komplexität

 

 

 

 

Merkmale Farngewächs

-feuchte Gebiete

-meist homospor (nur 1 Typ von Sporangien die einen Sporotyp bilden)

-aus Sporen - monözischer Gametophyt = Vorkeim 

-Spermatozoiden können im Wasserfilm schwimmen

-frühzeitig Bodenkontakt - Einwurzelung - ernährungsphysiologisch selbstständig

 

zB Bärlappgewächse, Monilophyten

Bärlappgewächse Merkmale

- ältetste Gruppe Gefäßpflanzen

-nur ca 1500 Arten

-Aufsitzer tropischer Bäume

-gemäßigte Zone Waldboden

-klein, horizontal wachsend, viele kleine Blätter

 

Merkmale Monilophyten

- ca 9000 Arten

-Tropen, gemäßigte Wälder

-Megaphylle

-Sporophyt: horizontal wachsende Erdsprosse

-fast durchgehend homospor

Monilophyten ( Schachtelhalmgewächse)

-rauhe Oberfläche

-artenreich, vielgestaltig, bis 15m hoch

- einzige Gattung: Equisetum

-homospor

-große Liuftkanäle zum Sauerstofftransport

Moniophten ( Gabelblattgewächse)

- dichotom verzweigte Sprosse

-KEINE WURZELN

-Wasser und Nährstoffaufnahme über Rhizoide

-schuppenartige Auswüchse (enthalten keine Leitgewebe)

Farngewächs Bedeutung

- erste Wälder

-Steigung der Photosyntheserate

-Steinkohlebildung durch unvollständigen Pflanzenabbau

Study