Marketing TK 1. Semester

Marketing Technischer Kaufmann 2016 1. Semester Teil A - Grundlagen

Marketing Technischer Kaufmann 2016 1. Semester Teil A - Grundlagen


O. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Marketings, geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Marktsegmentierung, strategische Geschäftsfelder, und verschiedene Marketingstrategien ab, darunter Dienstleistungs-, Investitionsgüter- und Konsumgütermarketing. Die Karteikarten beleuchten auch die Bedürfnisse der Kunden, die Rolle der Produktion und die Bedeutung der Marktorientierung. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ihr Verständnis für Marketingkonzepte vertiefen möchten.
Karten
49
Lernende
80
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.12.2016 / 10.11.2025

Lernkarten

Definition "Marketing" nach Philip Kolter

Marketing ist eine Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre "Bedürfnisse und Wünsche befriedigen", indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander tauschen.

Definition nach Meffert: 

Marketing bedeutet Planung, Koordination und Kontrolle aller aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte "Befriedigung der Kundenbedürfnisse" sollen die UNternehmensziele verwirklicht werden.

Definition Marketing: to market

mit welchen Produkten oder Dienstleistungen man Bedürfnisse gewisser Käufergruppen befriedigen kann und somit als Unternehmen geld verdienen könnte

Marketing Allgemein

Gestaltungsprozess der Planung und Ausführung von Konzeption (Produkt) Preisgestaltung (price) Promotion (promotion - anreiz zum Kauf) Distribution (weg einer Leistung) und den Austausch der Dienstlleistung

Marketing Aktivitäten und Entscheide

Bedürfnisse herausfinden - Marktforschung

Bedürfnisse Produkte zu erstellen (Produktentwicklung)

Produkte auf den Markt bringen (Produkteinführungen)

Einsatz der Marketinginstrumente (gezielte Werbung/Verkauf)

Marketing: als Aktivität

Umschreibung: Ich mache marketing

Personen: Werberin; Product Manager; PR Beraterin

Beispiele: Sortimentgestaltung; Preispolitik; Werbecampagne

Marketing: als Philisophie

Umschreibung: ich denke marktorientiert

Personen: alle mitarbeitenden des Marktorientierung Unternehmens = Träger ; alle Unternehmensleitenden = Präger

Beispiele: Marktorientierung (Kunden- und Konkurenzorientierung) neben anderen orientierungen

 

Marketing: als Wissenschaft

Umschreibung: ich erforsche ein phänomen

Personen: Marketingforscher

Beispiele: studie zur Wirkung von Werbung im Fehrsehen

Was marketing nicht ist...

.... ist nicht identisch mit Werbung (mehr als Werbung)

... ist nicht identisch mit Marketingabteilung (Marketing funktioniert auch ohne diese)

 

Entwicklung des Marketings

Früher bis in die 1950er Jahre

Mangelgesellschaft -> Güter waren Knapp

Bedarf Güter (Nachfrage) > Angebot = Verkäufermartk

 

Ab den 1950er Jahren, wandel mit der Industrialisierung 

Zunahme der Güter

Angebot > Bedarf (Nachfrage) = Käufermarkt

 

Hatte zur Folge:

Grundsätzliches Umdenken, bezüglich der Einstellungen und Handlungen in den Unternehmen

Marktphilosiphie ab den 1960er

Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse

Besser als die Konkurenz sein

Marktorientierung (Kundenorientierung & Konkurenzorientierung)

Kundenorientierung und alternative Orientierungen (12)

Produktionsorientierung

Produktorientierung

Verkaufsorientierung

Kundenorientierung

Konkurenzorientierung

Marktorientierung

Resourcenorientierung

Finanzorientierung

Gesellschaftsorientierung

Beziehungsorientierung

Netzwerkorientierung

Serviceorientierung

Produktionsorientierung

Wir produzieren zum tiefstmöglichen Preis

Produktorientierung

Unser Angebot ist derart überlegen -> Kunden fragen nach

Verkaufsorientierung

Wir suchen Kunden für unser Angebot und verkaufen es Ihnen

Kundenorientierung

Synonym für Bedürfnisorientierung

Witr bieten an, was die Bedürfnisse unserer Kunden befriedigt.

 

Konkurenzorientierung

Wir wählen Märkte aus, in denen wir Konkurenzvorteile haben.

Marktorientierung

= Kundenorientierung + Konkurenzorientierung

wir befriedigen die Bedürfnisse besser als die Konkurenz

Resourcenorientierung

Unser Angebot ist ein Resultat unserer Kernkompetenzen die wir bewusst aufbauen und pflegen

Finanzorietierung

Mir maximieren unsere Rentabilität des eingesetzten Kapitals

Beziehungsorientierung

Interesse an langfristigen und rentablen Kundenbeziehungen

Gesellschaftsorientierung

Erbringen & vermarkten von Leistungen die der Gesellschaft als Ganzes ein Nutzen stiften.

Netzwerkorientierung

Wir berücksichtigen das gesamtes Nettzwerk der Wertschöpfung.

Serviceorientierung

Dienstleistung = nicht nur Ergänzung

Zentral bei der befriedigung der Kundenbedürfnisse

Prozessmarketing

Flexibilisierung des Marketings

Ausfüllen!

Lean Marketing

So viel Zeit wie möglich für die Kundenorientierte Arbeit zu gewinnen.

Konzentration auf das Wichtigste.

Vereinfachung der Abläufe.

Weniger Administration

Weniger Hirachien

Marketingarten

Betrachtung nach Aktivität

Betrachtung nach Integration

Betrachtung nach Aktivität

(Marketingart)

Aktiv:

agieren auf dem Markt (offensives Verhalten)

Forschung und Entwicklung (auf eigenes Risiko und eigene Kosten)

gezielter und geplanter Einsatz der Kommunikationsinstrumente

> Guter Preis

> Gewinn an Image & Know How

Passiv:

Man wartet auf den Impuls vom Markt (Defensives Verhalten)

Geht erst auf die Wünsches des Kunden ein.

Man betreibt keine Forschung & Entwicklung im vorfeld (Keine Kosten, kleineres Risiko)

> Riesiger Marktdruck

Betrachtung nach Integration

Nichtintegrietes Marketing:

viele verschiedene Stellen haben Kontakt mit dem Kunden. (Verkauf, Buchhaltung, Produktion)

es besteht keine Absprache untereinander (Marktauftritt)

Integriertes Marketing:

alle Stellen die Kontakt zum Kunden haben unter einheitlichem Marktauftritt

Einflüsse von Marketing auf alle anderen Abteilungen ohne Vormachtstellung

Aufgabe des Marketings = gehör des Unternehmens für Marktbedürfnisse

 

Produktorientierung & Marktorientierung

Produktorientierung (war einmal)

Fokus: {Produktion} > Orientierung: {Produkte} > Marketingmix: {Verkauf & Produktion} > Erfolgstreiber: {Gewinn durch Umsatz}

 

Marktorientierung:

Fokus: {Markt} > Orientierung: {Kundenbedürfnisse} > Marketingmix: {Produkte & Dienstleistungen} >                          > > Erfolgstreiber: {Gewinn durch Kundenzufriedenheit & Loyalität  = fortbestand als Unternehmen}

Motivationspyramide nach Maslow

(5 Ebenen)

Bedürfniss nach Selbstverwirklichung: Entwicklung und erhaltung der Persönlichkeit

Bedürfniss nach Wertschätzung: Selbstachtung, Anerkennung, Status

Soziale Bedürfnisse: Zugehörigkeitsgefühl; Liebe

Sicherheitsbedürfnisse: Geborgenheit &Schutz der Person

Physiologische Bedürfnisse: Hunger; Durst

Marketing nach Marktleistungen

Konsungütermarketing

Investionsgütermarketing

Dienstleistungsmarketing

Non Profit Marketing

Konsungütermarketing

{Produkt} > Produkt- & Marktleistungsmix:     Standardtisiert
{Price} >            Preis & Konditionenmix: Standardtisiert, transparent, Aktionen sind wichtig
{Place} >                 Distributionsmix: Zwischenhandel sehr wichtig, viele kleine Kunden
{Promotion} >           Kommunikationsmix: emotionale Positionierung, Verkaufsfördeerung POS
Kundenstruktur:                   Viele kleine Kunden
Typische Käufer:                   Privatpersonen ohne besondere Kenntnisse
Beziehung {Produzent - Kunde}           Häufig keine, anonym
Kaufprozess:                       einfach
Marktforschung:                   Primär- / Sekundär Mafo; Multi-Client Studien

 

Investionsgütermarketing

{Produkt} > Produkt- & Marktleistungsmix: Individuell, je nach Kundenbedürfnis
{Price} >            Preis & Konditionenmix: Komplexe Vertragsaushandlung (Kosten-Nutzungsdauer stehen im vordergrund)
{Place} >                 Distributionsmix: meistens Direktvertrieb
{Promotion} >           Kommunikationsmix: Ziel ist Information
Kundenstruktur: Wenig grosse Kunden
Typische Käufer: Geschäftsleute mit Fachwissen; Kaufentscheidung mit mehreren Personen in unterschiedlichen Rollen
Beziehung {Produzent - Kunde}: langjährig & Intensiv
Kaufprozess: Komplex
Marktforschung: Viele Sekundärquellen (Verbände & Adresshändler)

 

Dienstleistungsmarketing

{Produkt} > Produkt- & Marktleistungsmix: Heterogen; im Prozess mit Kunden
{Price} >            Preis & Konditionenmix: Variantenreich, verschiedene Module
{Place} >                 Distributionsmix: Direkter Kundenkontakt ohne zwischenhandel
{Promation} >           Kommunikationsmix: Ziel unsichtbare Leistungen > sichtbar machen
Kundenstruktur: Unterschiedlich
Typische Käufer: Kunden mit hohem Einsatz > persönlicher Kontakt
Beziehung {Produzent - Kunde}: Persönlicher Kontakt; häufig nicht intensiv
Kaufprozess: Einfach bis komplex
Marktforschung: Qualitätsforschung nimmt einen wichtigen Platz ein 

 

Dienstleistungsmarketing

4 Hauptmerkmale

Unmittelbarkeit / Simultanität { Physical Tangiles / Umgebung}

Nichtgreifbarkeit / Intangibilität

Kundenbeziehung / Interaktion  {People / Personal}

Kundenbeteiligung. {Process}

Unmittelbarkeit / Simultanität

{Physical tangibles / Umgebung}

Herstellung und Verbrauch / Produktion und Konsumation => fallen zeitlich zusammen

Schauspieler arbeitet / der Besucher geniesst

Nichtgreifbarkeit

{Intangibilität}

Leistung physisch nicht greifbar => Unterhaltung

Kundenbeziehung / Interaktion

{People / Personal}

Persönlicher Kontakt

Leistung im direkten Kundenkontakt

Kundenbeteiligung

{Process}

An erstellung der Leistung beteiligt

Leistung wird mit dem Kunden zusammengestellt

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