M&S 9. Semester
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Lernkarten
Nennen Sie Gestaltungsaspekte für die Prinzipanordnung!
- Flussprinzip
- Verkettungsmittel
- Entkopplung
- Materialbereitstellung
- Sozialer Aspekt
Nennen Sie drei Flussprinzipien!
- Liniearer Fluss
- U-Form
- Karree mit Haupt und Nebenschluss
Nennen Sie Merkmale (5) nach denen Transfereinrichtungen/Verkettungsmittel unterschieden werden können?
- stetig/unstetig
- flurgebunden/flurfrei/aufgeständert
- geradlinig/kurvenförmig
- aktiv/passiv
- getaktet/ungetaktet
Welche Kriterien gilt es bei der Auswahl von tranfereinrichtungen zu beachten?
- Masse und Abmessungen des Bauteils
- Zugänglichkeit der Montageeinrichtung
- Lagegenauigkeit
- aufnehmbare Kräfte und Momente
- Fördergeschwindigkeit
- Anzahl der Stationen und Taktbindung
- notwendige Verzweigungen/zusammenführungen und Rückläufe
Nennen Sie häufig verwendete Transfereinrichtungen in der Montage (5)
- rundtaktische Transf. (<16 Stationen)
- getaktete Längstransf. (>16 Stationen)
- Stetigplattenförderer (PKW)
- Power-End-free Förderer
- Gurtbandförderer
Anlagen mit Zentralroboter
Nennen und erklären sie die variationsparameter dieser Anlagen!
- Anzahl der Stationen
- Stantionstypen (Single Batch Index)
- Einzel- oder Doppelgreifer
- seriell oder Parallel
- mit oder ohne revisiting
- Einarmig oder Zweiarmig
Geben sie das Referenzmodell für Stückgutfertigung nach ISO 10314 wieder
- Sensor Aktor Ebene
- Steuerebene (leiten, überwachen und koordinieren der Aktivitäten eines oder mehrerer Automatisierungsgeräte)
- Führungsebene (Auftragswarteschlangen bilden, Verteilen von Aufträgen, Überwachung des Auftragsfortschritts, Meister-Ebene)
- Leitebene (Koordinierung der Produktion, Überwachung der Auftragsbearbeitung, Beschaffung und Sperrung von Ressourcen, Arbeitsvorbereitung, Ressourcenmanagement)
- Planungsebene (Führen des Unternehmens nach gesteckten Zielen, Kontruktion und Produktionsplanung)
5 ist die oberste Ebene
Wie muss der Informationsfluss gestaltet sein?
- durchgängig Rechnergestützt ist erstrebenswert
- Transparent
- steuerinformationen von oben nach unten
- zustandsinfos von unten nach oben
- Gestaltung der Hierarchie aus technischen und organisatorischen Aspekten
Zeigen Sie die 7 Schichten des OSI-Referenzmodells und deren Nutzen
Anwendungsschicht
- applikationsspezifische Datenübertragung
Darstellungsschicht
- Konvertierung der Daten
Sitzungsschicht
- Eröffnen Durchführen und Schließen der Sitzung (Datenaustausch)
Transportschicht
- Eröffnen, Durchführen und Schließen des Datenaustausches
Vermittlung
- Kopplung von verschiedenen Teilnehmern
Datensicherung
- gesicherte Datenübertragung von Bitblöcken
Bitübertragung
- physikalische Datenübertragung, Modulation und Codierung
Geben sie passend zu den 6 Bussystemen Beispiele an
Seriell:
- 1:1 (USB)
- 1:n (Feldbusse)
- m:n (LAN / Ethernet)
Parallel:
- 1:1 (Drucker)
- 1:n (GPIB)
- m:n (VME / Multibus)
Geben Sie die 5 Programmiersprachen einer SPS wieder.
- Kontaktplan
- Anweisungsliste
- Funktionsbausteinsprache / Logikplan
- Ablaufsprache
- Höhere Programmiersprache
Vorlesung 3_2 V01 anschauen ab Seite 14
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Aufbau von Identsystemen ? (3)
Für welche Betriebsarten sind zentrale und dezentrale Datenhaltungen notwendig
- mobiler Datenträger
- Schreib und Lesestation
- bestimmtes Übertragungskonzept
dezentral--> bei großen Materialflusssystemen mit Entkopplung
zentral--> für variable Daten notwendig
Für optische Mechanische und elektrische Identsysteme Beispiele finden und Vor und Nachteile auswerten.
3_3 V02 Folie 8 ff
Woraus setzt sich die Dauer einer Übertragung zusammen und welche Faktoren bestimmen die Datenübertragungsrate`?
- Verbindungsaufbau
- Datenübertragung
- Verbindungsabbau
Speichermedium, Leseabstand, Lese und Schreibdauer
Was ist Simulation?
Simulation ist das Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit übertragbar sind.
Simulation ist der Prozess, ein Modell eines Realsystems zu entwerfen und Experimente mit diesem Modell so durchzuführen, um das dynamische Verhalten des Realsystems kennen und verstehen zu lernen.
Digitale Simulation ist die rechnerische Nachahmung von Verhaltensweisen eines Systems auf der Grundlage eines algorithmischen Modells zumZweck der Analyse, Bewertung und Verbesserung der Funktion und/oder Struktur eines möglichen oder bereits existierenden realen Systems
Wann werden Simulationen sinnvoller als Experimente am realen Objekt?
- Gefährlichkeit zu hoch (crashsimulationen mit dummys)
- zu teuer (bau von Prototypen oder miniaturanlagen)
- Experimente zu lange dauern
- experiment nicht durchgeführt werden können, weil ds reale objekt nicht existiert
- -"- , weil die experimentiervorgänge nicht realisiert werden können
- die zusammenhänge am realen objekt nicht erkennbar sind (komplexe systeme)
Geben Sie 5 Simulationsarten an, die man mit CAD- und VR- Software realisieren kann
- Materialflusssimulation (Fließverhalten von diskreten Objektmengen)
- mehrkörpersimulation (Kinetisches Verhalten von Systemen)
- ergonomiesimulation (Bewegungsverhalten von Menschmodellen)
- FEM Simulation (Visulaisierung von Formänderungen und/oder des Verhaltens von Temperatur-, Spannungs- sowie Strömungsfeldern)
- Robotersimulation (Bewegungsverhalten von programmgesteuerten kinematischen Systemen)
Robotersimulation
zeigen sie die wesentlichen inhalte
ergänzen sie dazu die inhalte der nc simulation
- modellierung inverser kinematik
- robotermodelle
- bewegunghssteurung/ roboterprogrammiersprache
- translatoren zu übersetzung in zielsprache
- unterstützung robotertypischer funktionen
modellierung von abtragprozessen
nc code
werkzeuge zur bahngenerierung ausgehend vom teil
zeigen sie die inhalte der ergonomiesimulation
- visualisierung von greif und sichtraum
- menschmodell Ableitung von grundtypen von bewegungen
- belastungsanalysen
Welche Arten von Simulatoren kennen sie, geben sie konkrete Beispiele an
ordnen sie nach bedienungsufwand und flexibilität
Wie können Simulationssysteme untergliedert werden.
- 3D- grafik orientiert (Automod, Applied Materials, Enterprise Dynamics, Demo3D)
- 2D- Flussorientiert (simcron, simul8, Arena)
- logikorientiert (anylogic, Petrinetz- Simulatoren)
Definieren Sie Verifikation und Validierung
Verifikation:
- bezeichnet den formalen Nachweis der Korrektheit des Simulationsmodells
- Simulationsmodell= konzeptionelles Modell
- Verifikation ist die Überprüfung, ob ein Modell von einer Beschreibungsart in eine andere Beschreibungsart korrekt transformiert wurde
Validierung:
- Überprüfung der hinreichenden Übereinstimmung von Modell und Originalsystem
- konzeptionelles Modell + Simulationsmodell= Originalsystem
- Validierung ist die kontinuierliche Überprüfung ob die Modelle das Verhalten des abgebildeten Systems hinreichend genau wiedergeben
Geben Sie die Aufgabenklassen von Simulationen, mit Beschreibung und Beispiel wieder.
Geben Sie 3 pro- und kontra Argumente für die Simulationswürdigkeit.
Welche punkte umfasst die Zielbeschreibung eines Simulationssystems (6)
- abgrenzung des zu simulierenden systems
- exakte Definition der zu untersuchenden Fragestellung
- festlegung des Detaillierungsgrades
- exakte definitionder Randbedingungen für die Fragestellungen
- Ableitung der Anzahl der Simulationsläufe aus den vorgenannten Fragen und Abschätung des Simultionsaufwandes
- begleitende Abstimmung der Ziestellung mit dem Auftraggeber Bestimmte Fragestellungen erübrigen sich, neue fragestellungen kommen hinzu, Probleme der Modellbildung führen häufig zu Problemlösungen
Geben Sie inhalte für deas Lastenheft einer Simulationsstudie wieder
- Projektgegenstand
- projektbeschreibung
- aufgabenstellung
- zielsetzung
- abnahmebedingungen
- terminplan
- Projektumfeld
- modellierungsebenen und systemgrenzen
- vorhandene Daten und deren Bereitstellung
- schnittstellen zu vorhandenen Systemen
- vorhandene Planungsergebnissen
- Simulationswerkzeug und Abstraktionsgrad
- Lieferumfang
- Form der gewünschten Ergebnisdarstellung
- Form der gewünschten Dokumentation
- Art der Weiterverwendung
- Anforderungen an zukünfitge Wartung und Pflege
Welche Modellarten der Modellentwicklung kennen sie und charakterisieren sie diese
Konzeptionelle Modell (abstaktes Modell)
- in abhängigkeit des Untersuchungszieles
- in Abhängigkeit der verfügbaren Modellelemente des Simulators
programmiertes Modell (formalisiertes Modell)
- formelle Implementierung des Modells
- Lauffähigkeit des Modells
- verifizierung der Modelleigenschaften
Experimentierfähiges Modell (ausführbares Modell)
- vorbereitung der Auswertemöglichkeiten
- Implementierung der Experimentierparameter
- test der experimentierfähigkeit