XBI 002: Teil A+B
Humanbiologie 1 Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme
Humanbiologie 1 Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme
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Flashcards
Kohlenhydrate
- Einfachzucker (Glucose), Doppelzucker (Maltose), Vielfachzucker (Glykogen, Stärke und Cellulose)
- hauptsächlich Betriebsstoffe
- Überschüsse werden in Fette umgewandelt
- Kohlenhydrat-Bedarf beträgt ca. 5 g/kg Körpergewicht/Tag
Vitamine
- essenzielle Nährstoffe
- treten meist als Cofaktoren von Enzymen in kleinen Mengen (0.001–100 mg) auf
- können nicht hergestellt werden (—> Pflanzen/Mikroorganismen
- fettlösliche (A, D, E und K) + wasserlösliche (B, C)
- Unterversorgung kann zu Mangelkrankheiten führen
Mineralstoffe
- anorganische Bestandteile des Körpers, die nach Verbrennung des Körpers als Asche übrig bleiben
- Anteil: 5%
- essenzielle Nährstoffe
- tägliche Gesamtbedarf: 10 g
Aufgaben
- Mineralsalze: Baumaterial in Knochen und Zähnen
- Mineralstoff-Ionen: wesentlich für Aktivität von Enzymen + Bildung/Übertragung nervöser Erregungen
Verdauungsschritte
Mund:
- Nahrungsaufnahme
- 1. Beimischung von Amalyse
- 1. Spaltung von Stärke
Magen:
- pH sinkt auf 2
- Pepsinogen wird zu Pepsin
- 1. Spaltung von Eiweissen
Dünndarm:
- Beimischung von Galle
- Nahrungsbrei wird alkalisch
- Einwirkung von Lipasen
- Abspaltung von Fettsäuren
Dickdarm:
- Cellulose-Spaltung
Dickdarm
Bau des Dickdarms
- 1.3 m lang, 7 cm dick
- beginnt mit Blinddarm (mit Wurmfortsatz)
- Wand gleich gebaut wie im Dünndarm, aber ohne Zotten
Aufgaben
- viele Bakterien spalten als Nützlinge Cellulose/stellen Vitamine her
- dient der abschliessenden Resorption
Verdauung, Aufnahme und Verwertung von Glucose
- Einwirkung von Maltase
- Spaltung der Maltose in Glucose
- Aktiver Transport der Glucpse
- Diffusion durchs Plasma der Darmepithelzelle
- Erleichtert Diffusion der Glucose
- Transport der Glucose im Blut
- Aufnahme in die Leberzellen
- Kondensation zu Glykogen
Verdauungsstationen
- Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm
- Speicheldrüsen, Leber und Bauchspeicheldrüse liefern Verdauungssekrete
Verdauungskanal und Schichten der Wand
- Verdauungskanal ist Rohr, das Körper vom Mund zum After durchzieht
- Wand besteht aus vier Schichten:
- Äusseres Bindegewebe
- Muskelschichten (Längs- und Ringmuskulatur)
- Bindegewebe mit Blutgefässen und Nerven
- Dreischichtige Schleimhaut (Muskelschicht, Bindegewebe und Epithel)
Verdauungsenzyme
- Bildung in Drüsen und Drüsenzellen der Schleimhaut von Magen/ Darm
- zum Nahrungsbrei ausgeschieden
- meist Bildung von inaktive Enzym-Vorstufen (Aktivierung im Verdauungskanal)
- jedes Enzym spaltet bestimmtes Substrat
- Benennung (Endung -ase): Maltase spaltet Maltose
Mundhöhle (Aufgaben)
Nahrungsaufnahme (Mund), mechanische Zerkleinerung (Zähne)
Speichel (Aufgaben)
- befeuchtet Nahrung, macht sie gleitfähiger
- enthält Enzym Amylase, das lange Stärke-/Glykogen-Moleküle in kürzere spaltet
- max. bis zum Doppelzucker Maltose
Magen (Aufgaben)
- Verflüssigung der Nahrung durch Zusatz von Magensaft + Kneten
- Speicher
- gibt Nahrungsbrei durch Öffnen des Pförtners portionenweise in den Dünndarm weiter
Dünndarm
- 2-3m langer Schlauch
- vergrößerte Oberfläche durch Falten/Zotten/Mikrovilli
- Bauchspeicheldrüse + Gallengang münden in Zwölffingerdarm (1. Abschnitt)
- Zerlegung der verdaulichen Nahrungsbestandteile in die resorbierbaren Bausteine
- (durch Enzyme der Bauchspeicheldrüse/des Dünndarms)