XBI 002: Teil A+B

Humanbiologie 1 Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme

Humanbiologie 1 Grundlagen, Stoffwechsel und Abwehrsysteme


K. R.
Diese Lernkarten erklären die Verdauung im menschlichen Körper und die Rolle von Enzymen bei der Nährstoffspaltung. Sie beschreiben den Aufbau und die Aufgaben des Verdauungskanals, die Funktionen von Mund, Magen und Darm sowie die Bedeutung von Glucose, Enzymen und Schleimhautschichten. Ideal für Mittelschüler, die biologische Prozesse verstehen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Flashcards
13
Students
5
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
22.12.2016 / 12.04.2026

Flashcards

Kohlenhydrate

  • Einfachzucker (Glucose), Doppelzucker (Maltose), Vielfachzucker (Glykogen, Stärke und Cellulose)
  • hauptsächlich Betriebsstoffe
  • Überschüsse werden in Fette umgewandelt
  • Kohlenhydrat-Bedarf beträgt ca. 5 g/kg Körpergewicht/Tag

Vitamine

  • essenzielle Nährstoffe
  • treten meist als Cofaktoren von Enzymen in kleinen Mengen (0.001–100 mg) auf
  • können nicht hergestellt werden (—> Pflanzen/Mikroorganismen
  • fettlösliche (A, D, E und K) + wasserlösliche (B, C)
  • Unterversorgung kann zu Mangelkrankheiten führen

Mineralstoffe

  • anorganische Bestandteile des Körpers, die nach Verbrennung des Körpers als Asche übrig bleiben
  • Anteil: 5%
  • essenzielle Nährstoffe
  • tägliche Gesamtbedarf: 10 g

 

Aufgaben

 

  • Mineralsalze: Baumaterial in Knochen und Zähnen
  • Mineralstoff-Ionen: wesentlich für Aktivität von Enzymen + Bildung/Übertragung nervöser Erregungen

Verdauungsschritte

Mund:

  • Nahrungsaufnahme
  • 1. Beimischung von Amalyse
  • 1. Spaltung von Stärke

Magen:

  • pH sinkt auf 2
  • Pepsinogen wird zu Pepsin
  • 1. Spaltung von Eiweissen

Dünndarm:

  • Beimischung von Galle
  • Nahrungsbrei wird alkalisch
  • Einwirkung von Lipasen
  • Abspaltung von Fettsäuren

Dickdarm:

  • Cellulose-Spaltung

Dickdarm

Bau des Dickdarms

  • 1.3 m lang, 7 cm dick
  • beginnt mit Blinddarm (mit Wurmfortsatz)
  • Wand gleich gebaut wie im Dünndarm, aber ohne Zotten

Aufgaben

  • viele Bakterien spalten als Nützlinge Cellulose/stellen Vitamine her
  • dient der abschliessenden Resorption

Verdauung, Aufnahme und Verwertung von Glucose

  • Einwirkung von Maltase
  • Spaltung der Maltose in Glucose
  • Aktiver Transport der Glucpse
  • Diffusion durchs Plasma der Darmepithelzelle
  • Erleichtert Diffusion der Glucose
  • Transport der Glucose im Blut
  • Aufnahme in die Leberzellen
  • Kondensation zu Glykogen

Verdauungsstationen

  • Mund, Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm
  • Speicheldrüsen, Leber und Bauchspeicheldrüse liefern Verdauungssekrete

Verdauungskanal und Schichten der Wand

  • Verdauungskanal ist Rohr, das Körper vom Mund zum After durchzieht
  • Wand besteht aus vier Schichten:
    • Äusseres Bindegewebe
    • Muskelschichten (Längs- und Ringmuskulatur)
    • Bindegewebe mit Blutgefässen und Nerven
    • Dreischichtige Schleimhaut (Muskelschicht, Bindegewebe und Epithel)

Verdauungsenzyme

  • Bildung in Drüsen und Drüsenzellen der Schleimhaut von Magen/ Darm
  • zum Nahrungsbrei ausgeschieden
  • meist Bildung von inaktive Enzym-Vorstufen (Aktivierung im Verdauungskanal)
  • jedes Enzym spaltet bestimmtes Substrat
    • Benennung (Endung -ase): Maltase spaltet Maltose

Mundhöhle (Aufgaben)

Nahrungsaufnahme (Mund), mechanische Zerkleinerung (Zähne)

Speichel (Aufgaben)

  • befeuchtet Nahrung, macht sie gleitfähiger
  • enthält Enzym Amylase, das lange Stärke-/Glykogen-Moleküle in kürzere spaltet
    • max. bis zum Doppelzucker Maltose

Magen (Aufgaben)

  • Verflüssigung der Nahrung durch Zusatz von Magensaft + Kneten
  • Speicher
  • gibt Nahrungsbrei durch Öffnen des Pförtners portionenweise in den Dünndarm weiter

Dünndarm

- 2-3m langer Schlauch
- vergrößerte Oberfläche durch Falten/Zotten/Mikrovilli
- Bauchspeicheldrüse + Gallengang münden in Zwölffingerdarm (1. Abschnitt)

- Zerlegung der verdaulichen Nahrungsbestandteile in die resorbierbaren Bausteine
- (durch Enzyme der Bauchspeicheldrüse/des Dünndarms)

Study