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L. E.
Diese Lernkarten bieten einen detaillierten Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, mit Fokus auf Muskeln, Blutkreislauf und Atmung. Sie behandeln die Funktionen von Muskeln wie dem Musculus quadratus lumborum und Musculus obliquus externus abdominis, sowie die Struktur und den Ablauf des Blutkreislaufs, einschließlich des kleinen und großen Kreislaufs. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Gesundheitsfachleute, die ihr Verständnis der menschlichen Anatomie und Physiologie vertiefen möchten.
Karten
40
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.12.2016 / 16.12.2016

Lernkarten

endogen

 

 

im Körper selbst entstehend

Endangiitis obliterans

 

entzündliche Gefäßerkrankung

Endarteriitis

 

 

Entzündung der Arterieninnenwand

Ergometrie

Messung der körperlichen Belastbarkeit von Herz/Kreislauf und Lunge beim Fahrradfahren

 

 

Ergospirometri

Untersuchung der Atmung während einer körperlichen Belastung

Erythrozytopenie

Mangel an roten Blutkörperchen

Erythroblastopenia

verminderte Bildung von roten Blutkörperchen

Erythopoetin

 

 

Nierenhormon, das die Blutbildung verstärkt

eutroph

 

Normal entwickelt

Extrasystolen´, supraventikulär

vom Herzvorhof ausgehende Herzrhythmusstörungen

 

Extrasystolen´, ventikulär

von der Herzkammer ausgehende Herzrhythmusstörungen

Ikterus

 

 

 

Gelbsucht 

 

Ileitis

 

Důnndarmentzůndung

Ileo-

den Dűnndarm betreffend

Impingement-Syndrom

 

 

Einklemmung von Sehnen an der Schulter

Immunglobulin

 

 

Eiweißstoffe, die Erreger angreifen und bekämpfen

Indigestion

 

 

Verdauungsstörung

initial

anfangs

induriert

verhärtet

infantil

kindlich

Infans

Kind

Inzidenz

Anzahl an Neuerkrankungen einer bestimmten Erkrankung während eines bestimmten Zeitraums

inzipient

beginnend

Intubation

Einführen eines Beatmungsschlauches in die Luftröhre

 

 

 

Intubationsnarkose

Vollnarkose über einen Beatmungsschlauch

Inversion

Umkehrung

Involution

Rückbildung

invasiv

in ein Gewebe eindringend

Inzision, Inzisur

Einschnitt

Isthmus

 

Engstelle, schmale Verbindung

Peri-    um herum

 

peripher

fern vom Zentrum, außen gelegen

periphere Nerven

Nerven die ausserhalb des Gehirns/Knochenmarks liegen

peripheres Nervensystem

das Nervensystem ohne Gehirn und Rückenmark

perineural

um den Nerv herum

postprandial

nach einer Mahlzeit

protrahiert

verzögert

propulsiv

voran gehen

prändial

das Essen betreffend

Proliferation

Wucherung von Gewebe

 

 

proliferierend

wachsend

Pyo-

Eiter-

Pyodermie

Hauteiterung

Pyogen

eiterbildend

Pyrexie

Fieber

Granula

Körnchen

granular

körnig

Granulation

körnchenhafte Oberfläche

granulationsfördernd

die Gewebeneubildung fördernd

Granulationsgewebe

neu gebildetes Bindegewebe (Wundheilung)

Granulom

knötchenhafte Gewebeneubildung

granulomatös

knötchenförmig

nasalis,  nasal zur Nase gehörend

Nase.   Nasus

Nasenbein.  Os nasale

Nasenbluten.   Epistaxi

Nasenkartarrh.  Rhinitis

Nasennebenhöhlen.   Sinus paranasales

Nasennebenhöhlenentzündung.    Sinusitis

sezernieren

absondern

 

nodal

einen Knoten betreffend

Sehnenscheidenentzündung

 

 

Tendovaginitis

simultan.  gleichzeitig

somatisch.   körperlich

somatogen

körperlich bedingt

 

somatoforme Störungen

körperliche Beschwerden ohne eindeutige körperliche Ursachen

Somatostatin

Hormon regelt die  Ausscheidung von Wachstumshormonen

Somatotropes Hormon

Wachstumshormon

auskultatorisch 

unauffällig

Lungenkreislauf

sauerstoffarme Blut wird vom rechten Ventrikel (Herzkammer) über den Lungenstamm (Truncus pulmonalis) abgeführt. Dieser Stamm teilt sich in die rechte und linke Lungenarterie (Arteria pulmonalis). Diese verzweigen sich in der jeweiligen Lunge in immer feinere Gefäße und gehen schließlich in die Haargefäße (Kapillare) über, welche die Lungenbläschen (Alveolen) umspannen. Dort erfolgt der Gasaustausch, d. h. das Blut gibt Kohlenstoffdioxid (CO2) ab und nimmt Sauerstoff (O2) auf (durch Diffusion).

Das nun sauerstoffreiche Blut fließt über sich vereinende und zunehmend größer werdende Venen wieder zurück zum Herzen. Dort münden zwei rechte Lungenvenen (Venae pulmonales dextrae) und zwei linke (Venae pulmonales sinistrae) in den linken Vorhof (Atrium cordis sinistrum).

Da die Lungenarterien sauerstoffarmes Blut transportieren, wird die Lunge selbst hauptsächlich durch die Bronchialarterien mit sauerstoffreichem Blut versorgt; bei diesen Bronchialarterien handelt es sich um Abgänge der Aorta.

Beim Fötus besteht vom Truncus pulmonalis eine Verbindung zur Aorta, der Ductus arteriosus. Ebenso existiert eine Öffnung zwischen rechtem und linkem Herzvorhof, das Foramen ovale. Diese beiden Bildungen schließen den Lungenkreislauf weitgehend kurz, die Lunge wird beim Fetus ja noch nicht belüftet.

Lungenkreislauf 

  • Transport von „sauerstoffarmem“ Blut
  • Transport von „sauerstoffreichem“ Blut

rechter Vorhof → Trikuspidalklappe → rechte Herzkammer → Pulmonalklappe → linke / rechte Lungenarterie → Lungenarterien → Kapillargebiet der Lungenbläschen → Lungenvenen → rechte / linke Lungenvenen → linker Vorhof → Mitralklappe → linke Herzkammer

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1. Trachea;
2. Stammbronchus;
3. Lappenbronchus;
4. Segmentbronchus;
5. kleiner Bronchus;
6. Bronchiolus;
7. Bronchiolus respiratorius;
8. Ductus alveolaris;
9. Sacculus alveolaris; Pfeilen: Alveolen.

Kleiner Blutkreislauf (Lungenkreislauf)

Der kleine Blutkreislauf hat seinen Ausgangspunkt im rechten Ventrikel des Herzens. Von dort wird das sauerstoffarme (desoxygenierte) Blut durch die Lungenarterien in die Lungenkapillaren gepumpt. Aus dem Kapillarbett der Lunge gelangt es über die Lungenvenen zum linken Vorhof des Herzens und kann danach seine Reise im großen Blutkreislauf wieder von neuem beginnen.

Großer Blutkreislauf (Körperkreislauf)

Der große Blutkreislauf hat seinen Ausgangspunkt im linken Ventrikel des Herzens. Von dort wird das sauerstoffreiche (oxygenierte) Blut durch Kontraktionen in die Aorta, danach in nachgeordnete Arterien bzw. Arteriolen und schließlich in die Kapillaren des Körpers gepumpt. Aus dem Kapillarbett fließt das Blut zurück in den rechten Vorhof des Herzens.

Als Dromotropie bezeichnet man die (medikamentöse) Beeinflussung der Erregungsleitung des Herzens. Positive Dromotropie bedeutet, dass die Erregungsleitung beschleunigt wird. Negative Dromotropie bedeutet eine Verlangsamung der Erregungsleitung.

Blutgefäße werden unterteilt in:

Die Regulation des Gefäßdurchmessers wird durch Fasern des vegetativen Nervensystems gesteuert und kann zwei antagonistische Vorgänge auslösen:

oberflächliche Bauchmuskulatur 

Seitliche Bauchmuskeln

Vordere bzw. mittlere Bauchmuskeln

2.2 Tiefe Bauchmuskulatur

Musculus quadratus lumborum

( Musculus iliopsoas) 

Die Funktionen des Musculus obliquus externus abdominis sind:

Der Musculus serratus anterior besteht aus drei verschiedenen Anteilen, die sich zum Teil in ihrer Funktion unterscheiden.

  • Die Pars superior entspringt an der 1.-2. Rippe und setzt am Angulus superior der Scapula an. Die Pars superior hebt die Schulter.
  •  
  • Die Pars intermedia hat ihren Ursprung an der 2.-3. Rippe und zieht zum medialen Rand der Scapula. Sie bildet den größten Anteil des Musculus serratus anterior und zieht gemeinsam mit der Pars superior die Scapula nach ventral. Sie wird auch Pars divergens genannt.
  •  
  • Die Pars inferior oder Pars convergens entspringt an der 4.-9. Rippe und setzt am Margo medialis und am Angulus inferior der Scapula an. Dieser Muskelteil ist bei Athleten meist deutlich durch die Haut sichtbar. Die Pars inferior schwenkt den Angulus inferior nach lateral und ermöglicht damit eine Elevation des Arms.

Musculus quadratus lumborum

 2.1 Ursprung

Der Musculus quadratus lumborum entspringt von der Crista iliaca und dem Ligamentum iliolumbale.

2.2 Ansatz

Der Muskel verläuft mit seiner ventralen Portion zum Ansatz am kaudalen Rand der 12. Rippe. Die dorsale Portion setzt an den Processus costales der Lendenwirbel 1-4 und an der 12. Rippe an.

2.3 Topografie

Ventral des Musculus quadratus lumborum befinden sich das Colon, die Nieren, der Musculus psoas major und minor, sowie das Zwerchfell (Diaphragma).

Der Musculus quadratus lumborum hat mehrere Funktionen:

  • Bei einseitiger Kontraktion zieht er die 12. Rippe abwärts und wirkt so bei der Seitwärtsneigung (Lateralflexion) des Rumpfes mit.
  • Bei beidseitiger Kontraktion bewirkt er die Streckung (Extension) in der Lendenwirbelsäule.
  • Bei festgestelltem Thorax hebt der Muskel den seitlichen Beckenrand.
  • Er fixiert die freien Rippen Costae fluctuantes - vor allem die 12. Rippe - bei forcierter Exspiration.

.1 Oberschenkelextensoren

4.2 Oberschenkelflexoren

4.3 Oberschenkeladduktoren

Unterschenkel Extensorenloge

Fibularisloge

Unterschenkel Flexorenloge

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