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Lernkarten
endogen
im Körper selbst entstehend
Endangiitis obliterans
entzündliche Gefäßerkrankung
Endarteriitis
Entzündung der Arterieninnenwand
Ergometrie
Messung der körperlichen Belastbarkeit von Herz/Kreislauf und Lunge beim Fahrradfahren
Ergospirometri
Untersuchung der Atmung während einer körperlichen Belastung
Erythrozytopenie
Mangel an roten Blutkörperchen
Erythroblastopenia
verminderte Bildung von roten Blutkörperchen
Erythopoetin
Nierenhormon, das die Blutbildung verstärkt
eutroph
Normal entwickelt
Extrasystolen´, supraventikulär
vom Herzvorhof ausgehende Herzrhythmusstörungen
Extrasystolen´, ventikulär
von der Herzkammer ausgehende Herzrhythmusstörungen
Ikterus
Gelbsucht
Ileitis
Důnndarmentzůndung
Ileo-
den Dűnndarm betreffend
Impingement-Syndrom
Einklemmung von Sehnen an der Schulter
Immunglobulin
Eiweißstoffe, die Erreger angreifen und bekämpfen
Indigestion
Verdauungsstörung
initial
anfangs
induriert
verhärtet
infantil
kindlich
Infans
Kind
Inzidenz
Anzahl an Neuerkrankungen einer bestimmten Erkrankung während eines bestimmten Zeitraums
inzipient
beginnend
Intubation
Einführen eines Beatmungsschlauches in die Luftröhre
Intubationsnarkose
Vollnarkose über einen Beatmungsschlauch
Inversion
Umkehrung
Involution
Rückbildung
invasiv
in ein Gewebe eindringend
Inzision, Inzisur
Einschnitt
Isthmus
Engstelle, schmale Verbindung
Peri- um herum
peripher
fern vom Zentrum, außen gelegen
periphere Nerven
Nerven die ausserhalb des Gehirns/Knochenmarks liegen
peripheres Nervensystem
das Nervensystem ohne Gehirn und Rückenmark
perineural
um den Nerv herum
postprandial
nach einer Mahlzeit
protrahiert
verzögert
propulsiv
voran gehen
prändial
das Essen betreffend
Proliferation
Wucherung von Gewebe
proliferierend
wachsend
Pyo-
Eiter-
Pyodermie
Hauteiterung
Pyogen
eiterbildend
Pyrexie
Fieber
Granula
Körnchen
granular
körnig
Granulation
körnchenhafte Oberfläche
granulationsfördernd
die Gewebeneubildung fördernd
Granulationsgewebe
neu gebildetes Bindegewebe (Wundheilung)
Granulom
knötchenhafte Gewebeneubildung
granulomatös
knötchenförmig
nasalis, nasal zur Nase gehörend
Nase. Nasus
Nasenbein. Os nasale
Nasenbluten. Epistaxi
Nasenkartarrh. Rhinitis
Nasennebenhöhlen. Sinus paranasales
Nasennebenhöhlenentzündung. Sinusitis
sezernieren
absondern
nodal
einen Knoten betreffend
Sehnenscheidenentzündung
Tendovaginitis
simultan. gleichzeitig
somatisch. körperlich
somatogen
körperlich bedingt
somatoforme Störungen
körperliche Beschwerden ohne eindeutige körperliche Ursachen
Somatostatin
Hormon regelt die Ausscheidung von Wachstumshormonen
Somatotropes Hormon
Wachstumshormon
auskultatorisch
unauffällig
Lungenkreislauf
sauerstoffarme Blut wird vom rechten Ventrikel (Herzkammer) über den Lungenstamm (Truncus pulmonalis) abgeführt. Dieser Stamm teilt sich in die rechte und linke Lungenarterie (Arteria pulmonalis). Diese verzweigen sich in der jeweiligen Lunge in immer feinere Gefäße und gehen schließlich in die Haargefäße (Kapillare) über, welche die Lungenbläschen (Alveolen) umspannen. Dort erfolgt der Gasaustausch, d. h. das Blut gibt Kohlenstoffdioxid (CO2) ab und nimmt Sauerstoff (O2) auf (durch Diffusion).
Das nun sauerstoffreiche Blut fließt über sich vereinende und zunehmend größer werdende Venen wieder zurück zum Herzen. Dort münden zwei rechte Lungenvenen (Venae pulmonales dextrae) und zwei linke (Venae pulmonales sinistrae) in den linken Vorhof (Atrium cordis sinistrum).
Da die Lungenarterien sauerstoffarmes Blut transportieren, wird die Lunge selbst hauptsächlich durch die Bronchialarterien mit sauerstoffreichem Blut versorgt; bei diesen Bronchialarterien handelt es sich um Abgänge der Aorta.
Beim Fötus besteht vom Truncus pulmonalis eine Verbindung zur Aorta, der Ductus arteriosus. Ebenso existiert eine Öffnung zwischen rechtem und linkem Herzvorhof, das Foramen ovale. Diese beiden Bildungen schließen den Lungenkreislauf weitgehend kurz, die Lunge wird beim Fetus ja noch nicht belüftet.
Lungenkreislauf
- Transport von „sauerstoffarmem“ Blut
- Transport von „sauerstoffreichem“ Blut
rechter Vorhof → Trikuspidalklappe → rechte Herzkammer → Pulmonalklappe → linke / rechte Lungenarterie → Lungenarterien → Kapillargebiet der Lungenbläschen → Lungenvenen → rechte / linke Lungenvenen → linker Vorhof → Mitralklappe → linke Herzkammer
Kleiner Blutkreislauf (Lungenkreislauf)
Der kleine Blutkreislauf hat seinen Ausgangspunkt im rechten Ventrikel des Herzens. Von dort wird das sauerstoffarme (desoxygenierte) Blut durch die Lungenarterien in die Lungenkapillaren gepumpt. Aus dem Kapillarbett der Lunge gelangt es über die Lungenvenen zum linken Vorhof des Herzens und kann danach seine Reise im großen Blutkreislauf wieder von neuem beginnen.
Großer Blutkreislauf (Körperkreislauf)
Der große Blutkreislauf hat seinen Ausgangspunkt im linken Ventrikel des Herzens. Von dort wird das sauerstoffreiche (oxygenierte) Blut durch Kontraktionen in die Aorta, danach in nachgeordnete Arterien bzw. Arteriolen und schließlich in die Kapillaren des Körpers gepumpt. Aus dem Kapillarbett fließt das Blut zurück in den rechten Vorhof des Herzens.
Als Dromotropie bezeichnet man die (medikamentöse) Beeinflussung der Erregungsleitung des Herzens. Positive Dromotropie bedeutet, dass die Erregungsleitung beschleunigt wird. Negative Dromotropie bedeutet eine Verlangsamung der Erregungsleitung.
Blutgefäße werden unterteilt in:
Die Regulation des Gefäßdurchmessers wird durch Fasern des vegetativen Nervensystems gesteuert und kann zwei antagonistische Vorgänge auslösen:
- die Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
- die Gefäßverengung (Vasokonstriktion)
- Magen (Gaster)
- Dünndarm (Intestinum tenue)
- Dickdarm (Intestinum crassum)
- Leber (Hepar)
- Gallenblase (Vesica fellea)
- Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
- Nieren (Renes)
- Nebennieren (Glandulae suprarenales)
- Harnleiter (Ureter)
- Milz (Splen)
oberflächliche Bauchmuskulatur
Seitliche Bauchmuskeln
- Musculus obliquus externus abdominis
- Musculus obliquus internus abdominis
- Musculus transversus abdominis
Vordere bzw. mittlere Bauchmuskeln
2.2 Tiefe Bauchmuskulatur
Die Funktionen des Musculus obliquus externus abdominis sind:
- Drehung des Rumpfes zur Gegenseite bei einseitiger Kontraktion und gleichzeitiger Kontraktion des Musculus obliquus internus abdominis der Gegenseite
- Neigung des Thorax zur selben Seite (bei einseitiger Kontraktion und gleichzeitiger Kontraktion des Musculus obliquus internus abdominis der selben Seite)
- Mitwirkung bei der Vorwärtsbeugung des Rumpfes
- Mitwirkung bei der Anhebung des vorderen Beckenrandes
- Mitwirkung bei der Bauchpresse und Exspiration
Der Musculus serratus anterior besteht aus drei verschiedenen Anteilen, die sich zum Teil in ihrer Funktion unterscheiden.
- Die Pars superior entspringt an der 1.-2. Rippe und setzt am Angulus superior der Scapula an. Die Pars superior hebt die Schulter.
- Die Pars intermedia hat ihren Ursprung an der 2.-3. Rippe und zieht zum medialen Rand der Scapula. Sie bildet den größten Anteil des Musculus serratus anterior und zieht gemeinsam mit der Pars superior die Scapula nach ventral. Sie wird auch Pars divergens genannt.
- Die Pars inferior oder Pars convergens entspringt an der 4.-9. Rippe und setzt am Margo medialis und am Angulus inferior der Scapula an. Dieser Muskelteil ist bei Athleten meist deutlich durch die Haut sichtbar. Die Pars inferior schwenkt den Angulus inferior nach lateral und ermöglicht damit eine Elevation des Arms.
Musculus quadratus lumborum
2.1 Ursprung
Der Musculus quadratus lumborum entspringt von der Crista iliaca und dem Ligamentum iliolumbale.
2.2 Ansatz
Der Muskel verläuft mit seiner ventralen Portion zum Ansatz am kaudalen Rand der 12. Rippe. Die dorsale Portion setzt an den Processus costales der Lendenwirbel 1-4 und an der 12. Rippe an.
2.3 Topografie
Ventral des Musculus quadratus lumborum befinden sich das Colon, die Nieren, der Musculus psoas major und minor, sowie das Zwerchfell (Diaphragma).
Der Musculus quadratus lumborum hat mehrere Funktionen:
- Bei einseitiger Kontraktion zieht er die 12. Rippe abwärts und wirkt so bei der Seitwärtsneigung (Lateralflexion) des Rumpfes mit.
- Bei beidseitiger Kontraktion bewirkt er die Streckung (Extension) in der Lendenwirbelsäule.
- Bei festgestelltem Thorax hebt der Muskel den seitlichen Beckenrand.
- Er fixiert die freien Rippen Costae fluctuantes - vor allem die 12. Rippe - bei forcierter Exspiration.
.1 Oberschenkelextensoren
4.2 Oberschenkelflexoren
4.3 Oberschenkeladduktoren
Unterschenkel Extensorenloge
- Musculus tibialis anterior
- Musculus extensor digitorum longus
- Musculus fibularis tertius
- Musculus extensor hallucis longus
Fibularisloge