Systematik
Biodiversität und Evolution
Biodiversität und Evolution
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Lernkarten
Taxonomie
Benennung und Klassifizierung der Organismen
Nomenklatur: Regeln der Vorgabe wissenschaftlicher Namen
Phylogenetik
- Teil der Evoluitionsbiologie
Analyse der Verwandtschaftsbeziehungen zw. Organismen
Nomenklatur - Beschr. von Arten
Gattungsname artname
Name d. Erstbeschreiber in zoologischer Nomenklatur:
Gattungsname artname Beschreiber, Jahr
Anzahl der Arten auf der Welt?
Die genaue Anzahl ist unbekannt.
Über 1,5 Mio Arten sind bestätigt, bis zu 100 Mio Arten werden insgesamt vermutet
Was ist Evolution?
Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation
Natürliche Selektion
1. Durch DNA-Mutationen entsteht Variation im Genotyp/Phänotyp
2. Mutationen sind erblich
3. höherer Reproduktionserfolg (Fitness) gew. Mutationen
4. Survival of the fittest
Artbildung (Ernst Mayr)
allopatrische Artbildung - durch geographische Trennung
sympatrische Artbildung - durch Unterbrechung des Genflusses
Der Moment der Artbildung ist die Gabelung in einem Stammbaum
Was ist ein Kladogramm?
= ein phylogenetischer Baum (Evolution schreitet über Zeit fort)
- versch. Organismen können vom gleichen Vorfahren abstammen
- Organsimen können sich über Zeit verändern
Veränderungen finden meist durch natürliche Selektion statt
Monophyletische Gruppe
(inkl. Schwesterguppen)
Gruppe, die den letzten gemeinsamen Vorfahren aller Mitglieder der Gruppe umfasst, ebenso wie alle Nachfahren dieses Vorfahrens
Bsp.: Vögel und Dinos
Schwestergruppen - Paare von monophyletischen Gruppen, die zusammen eine monophyletische Gruppe bilden
Paraphyletische Gruppe
Gruppe, die den letzten gemeinsamen Vorfahren aller Gruppenmitglieder umfasst, aber nicht alle Nachhfahren dieses Vorfahrens
Bsp.: Reptilien
Polyphyletische Gruppe
Gruppe von Organismen, die nicht den gemeinsamen Vorfahren aller Gruppenmitglieder umfasst
Bsp.: homoiotherme Wirbeltiere
Sparsamkeits-Prinzip
Phylogenetische Rekonstruktion mittels Parsimonie
- Anz. der Veränderungen bei einem Stammbaum muss möglichst gering gehalten werde
- DNA-Nukleotide werden am häufigsten als Merkmal verwendet
Die 3 Domänen des Lebens - Phylogenie der Organismen
Bacteria, Archaea - Prokaryoten (Organismen ohne Zellkern)
Eukarya - Einzeller, Pflanzen, Pilze, Tiere
retikulate Evolution
= vernetzte Evoluiton, durch Endosymbiose oder Genaustausch bei Prokaryoten
Verwandtschaftsverhältnisse entsprechen einem Netz aus evolutionären Linien anstatt eines gabelnden Kladogramms