1GM01 APPP
Embryologie
Embryologie
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Flashcards
Keimstadium
Befruchtung bis Einnistung
Embryonalstadium
2. bis und mit 8. Woche p.c. ( = nach Empfängnis)
Organogenese ( = Organbildung)
Fetalstadium
9. Woche p.c. bis zur Geburt
Organdifferenzierung und Funktionsbeginn
p.c. post conceptionem
Gestationsalter
Rechnung ab Tag der Befruchtung (nach Empfängnis)
p.m. post menstruationem
Schwangerschaftsdauer
Rechnung ab erstem Tag der letzten Menstruation
Keimstadium
Tag 0 (der SS)
Befruchtung/Verschmelzung der Eizelle durch das Spermium
Enstehung einer Zygote
Keimstadium
1. - 5. Tag (der SS)
Furchung (=Zellteilung durch Abschnürung bei Zygoten)
Bildung einer Blastozyste
Morula
Aus der Zygote bildet sich durch die Furchungsteilungen eine Zellkugel, welche einer Beere ähnelt und deshalb als Morula bezeichnet wird
Blastozyste
Etwa am 4. Tag nach Befruchtung verwandelt sich die Morula durch Flussigkeitsaufnahme in einen hohlen Zellball, die Blastozyste
Die Aushöhlung heisst Blastozystenhöhle
Keimstadium
6. - 10. Tag (der SS)
Nidation (=Einnistung) der Blastozyste in Gebärmutterschleimhaut
Embryonalstadium
2. - 4. Woche
Bildung des Embryos aus 3 Keimblättern und einer Amnionhöhle
Amnionhöhle
kleiner Hohlraum welcher sich später mit Fruchtwasser füllt, dient für die Ernährung und zum puffern
Embryonalstadium
4. - 8. Woche
Bildung der meisten Organanlagen
Fetalstadium
9. - 39. Woche
Bildung Plazenta aus Chorion und Gebärmutterschleimhaut
Entwicklung des Embryos zum Fetus
Entwicklung und Wachstum des Fetus
Fetalstadium
38. Woche
Geburt des Kindes
Ausstossung der Plazenta
Stammzellen
Als Stammzellen werden allgemein Körperzellen bezeichnet, die sich in verschiedene Zelltypen oder Gewebe ausdifferenzieren können.
Embryoblast
(Teil der Blastozyste aus dem sich der eigentliche Embryo entwickelt)
Embryo mit drei Keimblätter für die Entwicklung von unterschiedlichen Geweben
Trophoblast
- Ernährung des Embryos (in den ersten zwei Wochen)
- Produktion von Humanem Chorionogonadotropin (HCG) zur Stimulation des corpus luteum zur Produktion von Progesteron (sonst würde die Dezidua abgestossen werden)
Der Trophoblast stellt die äußere Zellschicht einer Blastozyste dar und verbindet diese mit der Gebärmutterwand
Die drei Keimblätter
Ektoderm
Mesoderm
Entoderm
Aus dem Ektoderm bilden sich...
- Nervensystem
- Sinnesorgane
- Haut
Aus dem Mesoderm bilden sich...
- Herz
- Muskulatur
- Binde- und Stützgewebe
- Unterhaut
- Blutgefässe und Blutkörperchen
- lymphatische Organe
- Geschlechtsorgane
- Niere
Aus dem Entoderm bilden sich...
- Atmungs- und erfauungsorgane
- Harnwege
- Schilddrüse
- Pankreas
- Leber
Dezidua
Durch die Nidation verwandelt sich das Endometrium in die Dezidua (Ort der Immuntoleranz, der Keimling stellt ja zu 50% (väterliches) Fremdeiweiss für die Mutter dar)
Dezidua = permanente Haut, wird nicht mehr wie bei der Mens 1x pro Monat abgestossen
corpus luteum
Gelbkörper welcher das Progesteron produziert (damit Dezidua nicht abgestossen wird). Verkümmert dann, danach übernimmt die Pazenta die Produktion von betaHCG
Plazenta Anteile Kind/Mutter
- kindlicher Anteil: Chorionplatte und 15-20 Zottenbäumchen
- mütterlicher Anteil: Dezidua basalis und Zwischenzottenräume (= intervillöser Raum (= Zwischenzottenraum) mit mütterlichem Blut)
Funktionen der Plazenta
- Stoffaustausch Mutter/Kind durch Plazentaschranke
- Wärmeaustausch (Termperaturregulation für den Embryo/Fetus
- Hormon- (Übername der Hormonproduktion vom corpus luteum) Enzym- und Proteinsynthese
- Immunschutz des Embryos/Fetus
Nabelschnur
Haftstiel und Dottergang mit parallel verlaufenden Blutgefässen (zwei Nabelarterien und eine Nabelvene)
Ab wann und wodurch wird das Fruchtwasser gebildet?
Durch den Embryo/Fetus in der zweiten Schwangerschaftshälfte
Plazenta zum Zeitpunkt der Geburt
scheibenförmiges Organ von ca. 10 cm Druchmesser, 2 cm Dicke und etwa 500 g Gewicht
Die Plazenta wird nach dem Kind am Ende der Geburt als Nachgeburt ausgestossen