1. Sprichwörter und Redensarten

1. Sprichwörter und Redensarten-Prüfung

1. Sprichwörter und Redensarten-Prüfung

Diese Sprachlernkartei für Deutsch auf Berufsschulniveau umfasst 34 Vokabelkarten mit Redewendungen und Sprichwörtern, ideal für den Wortschatzaufbau. Sie deckt Begriffe wie "sich nicht ins Bockshorn jagen lassen" (sich nicht einschüchtern lassen), "etwas durch die Blume sagen" (verhüllt ausdrücken) und "Bindfäden regnen" (stark regnen) ab. Die Plattform unterstützt auch das Rückwärtslernen von der Zielsprache zur Ausgangssprache, was sie besonders nützlich für Fortgeschrittene macht, die ihre Ausdrucksfähigkeit verbessern möchten.
Karten
34
Lernende
39
Sprache
Deutsch
Kategorie
Deutsch
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
16.11.2015 / 07.05.2024

Cartes-fiches

glatt sein wie ein Aal

nicht zu fassen sein; nicht fassbar sein; jemandem schwer etwas nachweisen können

Es ist noch nicht aller Tage Abend.

Die letzte Entscheidung ist noch nicht gefällt.

eine Abfuhr erleiden

abblitzen; nicht ankommen

durch Abwesenheit glänzen

durch Fernbleiben auffallen

Das ist seine Achillesferse.

Das ist seine schwache Stelle/Seite

etwas zu den Akten legen

etwas als erledigt ablegen

der Anfang vom Ende sein

rasch dem Ruin (nicht nur finanziell) entgegengehen

(der Beginn einer negativen Entwicklung, die zum Scheitern von etwas führt.)

in den sauren Apfel beissen (die bittere Pille schlucken)

eine unangenehmene Sach durchstehen.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Der Sohn ist und handelt wie sein Vater

die Beine unter den Arm nehmen (Fersengeld geben)

schnell weglaufen; sich beeilen

jemanden in den Arm fallen

jemanden an seinem Tun hindern

den Ast absägen, auf dem man sitzt

sich ins eigene Fleisch schneiden

etwas tun, was einem schadet

wie seinen Augapfel hüten

gut auf etwas achten

mit einem blauen Auge davonkommen

nur einen leichten Schaden erleiden

ein Dorn im Auge sein

jemanden/etwas/eine Art nicht ertragen können

jemanden Sand in die Augen streuen

jemanden täuschen; jemanden blind machen für etwas, veräppeln

ins Auge gehen

schief gehen, ungut enden

auf die schiefe Bahn geraten

vom (moralisch) rechten Weg abkommen

etwas auf die lange Bank schieben

mit etwas lange warten; etwas verzögern

jemandem einen Bären aufbinden

jemandem Unwahrheiten auftischen

vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen

das Naheliegende nicht bemerken / erkennen

etwas in Bausch und Bogen verdammen

etwas unüberlegt in seiner Glanzheit ablehnen

den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

Schlechtes durch noch Schlechteres ersetzen

Neue Besen wischen gut

zu Beginn besser arbeiten als später

das Bett hüten müssen

krank sein und im Bett bleiben müssen

die nötige Bettschwere haben

sehr müde sein; ein Schlafbedürfnis haben

auf Biegen und Brechen gehen

hart auf hart zugehen

Bindfäden regnen

sehr stark regnen

ein unbeschriebenes Blatt sein

noch nicht viel geleistet haben; noch unbekannt sein

Es rauscht im Blätterwald

Die Presse ist beunruhigt / die Emotionen gehen hoch

mit Blindheit geschlagen sein

nichts merken; verblendet sein

wie ein Blitz aus heiterem Himmel

völlig unerwartet

etwas durch die Blume sagen

in Andeutungen, verhüllt sagen; etwas durchblicken lassen

sich nicht ins Bockshorn jagen lassen

sich nicht einschüchtern lassen; sich nicht in die Enge treiben lassen

Étudier