1 – Bilanz und ER

Kontrollfragen zum Thema Bilanz und Erfolgsrechnung

Kontrollfragen zum Thema Bilanz und Erfolgsrechnung


A. R.
Diese Karteikarten behandeln grundlegende Konzepte der Bilanzierung und Erfolgsrechnung auf Berufslehre-Niveau. Sie decken Begriffe wie Aktiven, Passiven, Eigenkapital und Fremdkapital ab, sowie die Gliederung von Vermögensteilen und die Verbuchung von Geschäftsfällen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Lernende in der kaufmännischen Ausbildung, die ein Verständnis für die Finanzbuchhaltung und die Struktur von Bilanzen erlangen möchten.
Karten
29
Lernende
57
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
26.12.2014 / 24.03.2025

Lernkarten

Welchen der folgenden Geschäftsfälle sind erfolgswirksam?

Welchen der folgenden Geschäftsfälle sind liquiditätswirksam?

Nehmen Sie zur folgenden Aussage Stellung:

"Beim Buchungssatz Kasse an Warenertrag handelt es sich um eine Kapitalrückzahlung, die immer erfolgswirksam ist."

  • Die Aussage zur Kapitalrückzahlung ist falsch, da bei einer Kapitalrückzahlung immer ein Passiv- und ein Aktivkonto abnehmen.
  • Die Aussage zur Erfolgswirksamkeit ist richtig, die Begründung hingegen falsch. Eine erfolgswirksame Buchung liegt vor, wenn im Buchungssatz ein Bilanz- und ein Erfolgsrechnungskonto vorkommen. [D.h. eine Kapitalrückzahlung ist nicht erfolgswirksam, weil kein Konto der Erfolgsrechnung betroffen ist.]

Erklären Sie den Begriff Erfolgsrechnung.

  • Zeitraumrechnung
  • Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag in einer bestimmten Periode (in der Regel ein Jahr) zur Ermittlung des Erfolgs (Gewinn oder Verlust).
     

Erklären Sie den Begriff Aufwand.

  • Wertverzehr...
  • Kosten...
  • Ausgaben...

... einer Unternehmung.

Erklären Sie den Begriff Ertrag.

  • Wertzuwachs ...
  • Erlös ...
  • Einnahmen ...

... einer Unternehmung.

Erklären Sie den Unterschied zwischen dem Hauptbuch und dem Journal.

  • Hauptbuch: Gesamtheit der zu führenden Konten.
  • Journal: Buchungssätze in chronologischer Reihenfolge.

Nehmen Sie zu folgender Aussage Stellung:

"Die Bilanz und ER werden per Stichtag, z.B. 31. Dezember, erstellt."

Die Aussage ist teilweise falsch:

  • Die Bilanz wird per Stichtag, z.B. 31. Dezember, erstellt.
  • Die Erfolgsrechnung wird nicht per Stichtag sondern für einen Zeitraum erstellt, z.B. für ein Jahr, vom 1.1. bis 31.12.

In welchen vier Schritten gehen Sie bei der Verbuchung von Belegen und dem Ausfüllen von Kontierungsstempeln vor?

  1. Beleg studieren
  2. Buchungssatz in Worten bilden
  3. Suchen der Kontonummern im Kontenplan
  4. Kontierungsstempel ausfüllen

Was versteht man unter dem Begriff Kontenrahmen KMU?

Schweizer Kontenrahmen für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU).

Nennen Sie die Kontenklassen 1–9 des Kontenrahmens KMU.

  • Klasse 1: Aktiven
  • Klasse 2: Passiven
  • Klasse 3: Betriebsertrag
  • Klasse 4: Material- und Warenaufwand
  • Klasse 5: Personalaufwand
  • Klasse 6: Sonstiger Betriebsaufwand
  • Klasse 7: Betriebliche Nebenerfolge
  • Klasse 8: a.o. und betriebsfremde Erfolge
  • Klasse 9: Abschluss

Erklären Sie den Aufbau der Kontennummer anhand des nachfolgenden Beispiels:

Konto-Nr. 1022 für das UBS-Bankkonto in Baden.

  • Kto-Klasse: 1 = Aktiven
  • Kto-Hauptgruppe: 10 = Umlaufvermögen
  • Kto-Gruppe: 100 = Flüssige Mittel (102x = Untergruppe Bank)
  • Einzelkonto: 1022 = UBS Bankkonto in Baden

Aus welcher Kontoklasse stammt das Konto 5099?

Kontoklasse 5 = Personalaufwand

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