TKSM Stoff


Daniel Hutter
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen des Rechnungswesens und eignen sich für Einsteiger. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Aufwand, Ertrag, GuV, Gewinn und Verlust, sowie die Bedeutung von Konten und Salden. Die Karteikarten erklären, wie erfolgswirksame und erfolgsunwirksame Geschäftsfälle den Erfolg einer Unternehmung beeinflussen und wie Bilanzen und Erfolgsrechnungen erstellt werden. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die die Grundlagen des Rechnungswesens verstehen und anwenden möchten.
Flashcards
28
Students
209
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
01.03.2014 / 17.06.2025

Flashcards

Aufgaben
Buchhaltung

Sie stellt die wirtschaftliche
Lage dar. Sie gibt Auskunft
über:
Vermögen und
Schulden
Gewinn bzw. Verlust

Rechnungswesen

Umfasst:
Buchhaltung
kaufmännisches
Rechnen

Bedeutung der
Buchhaltung

Bedeutendes
Hilfsmittel der
Unternehmungsführung;
liefert wichtige
Planungszahlen

Bilanz
(= Bestandesvergleich)

Gegenüberstellung
des Vermögens und
der Schulden
einer Unternehmung an
einem Stichtag

Erfolgsrechnung
(≈ GuV-Konto)

Weist den Erfolg der
Unternehmung aus:
Gewinn:
Ertrag > Aufwand
Verlust:
Aufwand > Ertrag

Saldo

Schlussbestand des
Kontos

Ertrag

Einnahmen oder Erlöse aus
dem Verkauf der Produkte
oder Dienstleistungen der
Unternehmung
(= Leistungserstellung)

Ermittlung des
Saldos

1. Stärkere Kontoseite addieren
2. Schwächere Seite addieren
3. 2.) von 1.) abziehen
= Saldo, auf der schwächeren
Seite als Saldo eintragen
4. Kontrolle: schwächere Seite
addieren

Aufwand

Ausgaben oder Kosten für
die Herstellung der Produkte
oder der Dienstleistungen,
welche die Unternehmung
verkauft (Rohstoffe, Arbeit,
etc.)

Aktivkonto

Vermögensposition einer
Unternehmung; z.B. Vermögen
in Form von Bargeld
= Kasse oder
Guthaben auf dem
Bankkonto = Bank

Konto

Zweiteilige Einzelrechnung:
linke Seite = Soll
rechte Seite = Haben

Regeln für das
Aktivkonto

Anfangsbestand und
Vermögenszunahmen auf
der Sollseite
Vermögensabnahmen und
Saldo auf der Habenseite

Erfolgswirksame
Geschäftsfälle

Diese verändern den Erfolg
(Gewinn oder Verlust)

Aktivtausch

Erfolgsunwirksamer
Geschäftsfall, es werden
zwei Aktivkonto verändert,
z.B. Bareinzahlung auf das
Postkonto; Abnahme der
Kasse, Zunahme Postkonto

Erfolgswirksame
Ausgaben

Bewirken eine Abnahme des
Erfolgs und eine Abnahme
des Vermögens

Kasse

Bargeld
Bestand am Stichtag =
Saldierungstag,
Bargeldeingänge im Soll,
Bargeldausgänge im
Haben

Erfolgswirksame
Einnahmen

Bewirken eine Zunahme des
Erfolgs und eine Zunahme
des Vermögens

Bank

Guthaben bei der Bank
am Stichtag;
Geschäftskonto =
Kontokorrent

Erfolgsunwirksame
Geschäftsfälle

Verändern den Erfolg nicht,
es werden zwei Bestandeskonten
(= Bilanzkonten)
verändert

Post

Guthaben bei der Post am
Stichtag

Gewinn- und
Verlustkonto GuV

Erfasst die Aufwände und
Erträge während der
Geschäftsperiode

Anlagevermögen

Sachanlagen (Maschinen,
Mobilien, Fahrzeuge,
Werkzeuge, Immobilen =
Liegenschaften)
Langfristig im Betrieb
gebundenes Vermögen
Aktivkonten

Aufwand im
GuV-Konto

Kosten für die betriebliche
Leistungserstellung,
werden auf der Soll-Seite
eingetragen

Mobilien

Einrichtungen, Schränke,
Regal, Büromöbel,
Büromaschinen

Ertrag im
GuV-Konto

Erlöse aus dem Verkauf von
betrieblichen Leistungen,
werden auf der Haben-Seite
eingetragen

Abschreibungen

Aufwand im Soll des GuVKontos,
Wertverminderung
durch Gebrauch des
Anlagevermögens, z.B.
Aufwand pro Jahr: 1/5 des
Fahrzeugwertes, wenn es
5 Jahre gebraucht wird

Debitoren

Guthaben bei unseren
Kunden, Beleg: Kopie
unserer Rechnung an
Kunden
Aktivkonto
Umlaufsvermögen

wertvermehrende
werterhaltende
Tätigkeiten

Nur bei Anlagevermögen:
Wertvermehrend:
Anlagevermögen im Soll,
Wert des AV nimmt zu
Werterhaltend: GuV im Soll,
z.B. Reparatur, Wert nimmt
nicht zu

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