BWL/VWL


F. M.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende volks- und betriebswirtschaftliche Konzepte für Mittelschüler, darunter Marktformen wie Monopol, Oligopol und monopolistische Konkurrenz, Arbeitslosigkeitsarten sowie BIP-Berechnung und -Kritik. Sie erklären Wirtschaftskreisläufe, Standortanalysen und unternehmerische Zielsetzungen, etwa Liquidität oder Gewinnmaximierung, und zeigen deren Zusammenhänge auf. Ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen möchten.
Karten
73
Lernende
300
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
23.09.2013 / 13.04.2026

Lernkarten

Wie können die Bedürfnisse grob eingeteilt werden? 3 Kategorien.

- Existenzbedürfnisse

- Grundbedürfnisse

- Luxubedürfnisse

Definition Individualbedürfnis

Der einzelne kann ein Bedürfnis befriediegen.

Was für ein Wirtschaftliches Gut ist eine Maschine in einer Fabrik?

Investitions-/Produktionsgut

Die Maschine dient zur Leistungserstellung

Welche Grundlagen zur Erstellung des Unternehmenskonzepts müssen bekannt sein?

Unternehmungspolitik

Umweltanalyse: Chancen und Risiken

Unternehmensanalyse: Stärke & Schwächen

Analyse der Wertvorstellungen: Wervorstellungsprofil

Welche drei Fragen müssen wir bei der Erstellung eine Unternehmenkonzeptes kennen?

Was wollen wir erreichen? (Ziele)

Womit wollen wir unsere Ziele erreichen? (Mittel)

Wie wollen wir unsere Ziele erreichen? (Verfahren)

Ziele im sozialen Bereich

- Mitarbeiterzufriedenheit

- Umweltschutz

- Arbeitsklima

Ziele Finanzwirtschaftliche Bereich

- Liquidität

- Gewinn

- Umsatz

Leistungswirtschaftliche Ziele

- Marktanteile gewinnen

- Sortiment

Die Werbung weisst in der Regel informative und ....... Elemente auf.

suggestive (=manipulative)

Ein rationaler Käufer schaut in erster Linie nicht auf den Preis sondern?

Preis-/Leistungsverhältnis

Wie können die Gewinnziele definiert werden? 2 Möglichkeiten.

Gewinn:

absolut: z.b. In Franken (10 Mio)

relativ: in %, z.B. mit EK-Rendite (RoE)

Wie können die Liquiditätsziele definiert werden? 2 Möglichkeiten.

Liquidität

absolut: in Franken (z.B. liquide Mittel 10 Mio)

relativ: Liqgrad II (Goldene Bilanzregel)

Wie können die Wachstumsziele definiert werden? 2 Möglichkeiten.

Kriterien:

– In Fr. Umsatz
– in % –> Marktanteil

Wie können die sozialen Ziele definiert werden? 2 Möglichkeiten.

- MItarbeiterziele (Weiterbildung, Integration Familie)

- Umweltziele

Was ist die Voraussetzung bei definieren von Zielen?

Ein Ziel muss operationalisierbar = messbar sein.

Standortanalyse

Kriterium –> Gewichtung –> Bewertung /  Nutzen

Was wird oft vor Standortentscheidungen gemacht?

Sensitivitätsanalyse:

– Veränderung Gewichtung / Veränderung Bewertung

– Ergänzung von weiteren Kriterien

Wie ist der Ablauf in einem Produktionsbetrieb

Forschung und Entwicklung –> Beschaffung –> Produktion –> Absatz

Welche Probleme ergebe sich wenn die Verantwortung grösser ist als die Kompetenzen.

V > K

–> Sündenbockphänomen (wenn X nicht bei uns wäre, könnten wir schneller Arbeiten, Mobbing)
–> Zu Risikohafte entscheidungen

Welche Probleme ergebe sich wenn die Kompetenzen kleiner sind als die Aufgaben.

K < A

– unselbständige Arbeit, Chef muss immer gefragt werden

Welche Probleme ergebe sich wenn die Kompetenzen grösser sind als die Verantwortung.

Kompetenzen > Verantwortung

–> zu Risikohafte Entscheidungen

Das Volkseinkommen umfasst alle ............ die ein Volk in .......... verdient.

1. Einkommen (Löhne, Zinsen, Grundrenten)

2. einem Jahr

Definition BIP

Summer aller Produzierten Güter innerhalb eines Landes und innerhalb eines Jahres, abzüglich Vorleistungen (Import).

Unterschied BIP nominal und BIP real?

BIP nominal: In Franken ohne Inflationbereinigung

BIP real: Inflationsbereinigt

Was zeigt der Wert des BIP's?

BIP / Einwohner –> Indikator für Wohlstand

BIP Kritik?

Im BIP enthalten, aber?
– Rüstungsgüter
– Verkehrsunfälle –> Staus
– Umweltrepratur 
– usw.

Im BIP nicht enthalten, aber?
– Schattenarbeit (Schwarzarbeit, Drogenhandel, usw.)
– Do-it-yourself Aktivitäten (Gemüse anbauen, Freundschaftsdienste)
– Hausfrauenarbeit

Über was gibt die Lorenzkurve keine Auskunft?

Über das Niveau (Geldmässig).

Was ist der Unterschied von Lebensstandart und Lebensqualität?

Lebensstandart = Wohlstand (materiell)

Lebensqualität = Wohlfahrt (Wohlbefinden)

Wie wird der Wohlstand gemessen?

BIP/Kopf, VE/Einwohner

(materieller Wohlstand)

Wie wird die Wohlfahrt gemessen?

BIP/Kopf, VE/Einwohner

+ Sozialindikatoren
– Umwelt (z.B. CO2-Gehalt der Luft)
– Gesundheit (z.B. durchschnittliche Lebenserwartung)
– Bildung (Analphabetenrate, PISA-Studie, Maturitätsquote)
–Kultur (Theater, Kino, Oper pro Mio. Einwohner
– Frauenrechte (Stimm-/Wahl-/Politische Rechte
– Wirtschaftliche Integration von Frauen (Frauenquote im Kader)

Sockelarbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit, welche unabhängig von Saison und Konjunkturverlauf entsteht.

Strukturelle Arbeitslosigkeit

Durch Strukturwandel verlieren einzelne Branchen an Bedeutung. Die entlassenen Arbeitnehmer dieser Branchen können wegen der fehlenden Qualifikationen für andere Branchen oder wegen zu geringer geografischer Flexibilität keine neue Stelle finden.

Friktionale Arbeislosigkeit

Arbeitslosigkeit, welche durch Stellenwechsel entsteht. Ist in der Regel von kurzer Dauer.

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit, ausgelöst durch Rückgang der Produktionstätigkei bei Rezession

Saisonale Arbeitslosigkeit

Beschäftigungsrückgang durch den Einfluass der Jahreszeiten (Bausektor, Gastronomie, Wintersportort)

Ausgesteuerte Arbeitslose

Arbeitslose, welche von der Arbeitslosenkasse keine Taggelder merh beziehen können. Sier erscheinen in der Schweiz nicht mehr offiziell in der Arbeitslosenstatistik und leben meist von Sozialhilfe.

Working Poor

Arbeitnehmer, welche trotz Arbeit  unter Armutsgrenze leben müssen. Besonders gefährlich sind Kinderreiche Familien, alleinerziehende Eltern und shlecht ausgebildete Personen

Produktziele

1. Art und Qualität des Produktes

2. Sortimentsgestaltung

3. Mengen/Kapazitäten

Erweiterter Wirtschaftskreislauf

1. Unternehmungen / Produzenten

2. Haushalte / Konsumenten

3. Staat

4. Finanzsektor (Banken und Versicherungen)

5. Ausland

Gleichgewichtsbedingungen

Güterstrom = Geldstrom

BIP = VE

Sparen = Investieren

Staatseinnahmen = Staatsausgaben

Import = Export

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