Frage 1-10
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Cartes-fiches
01 Charakterisieren sie die Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrösserung) mit folgenden Angaben:
- Definition
- 2 typische Symptome
Definition:
Gutartige Vergrösserung der Prostata (Prostataadenom)
Symptome Stadium I (Reizstadium):
- Abschwächung des Harnstrahls
- häufiges und auch nächtliches Wasserlösen
Symptome Stadium II (Restharnstadium):
- Fast ständiger Harndrang
- Es können aber nur geringe Mengen Urin gelöst werden
- Eine vollständige Entleerung der Blase ist nicht mehr möglich.
Symptome Stadium III (Dekompensationsstadium):
- Überlaufblase mit Harnrückstau bis zu den Nieren
02 Charakterisieren sie das Prostatakarzinom (bösartige Prostatavergrösserung) mit folgenden Angaben:
- Definition
- 2 typische Symptome
Definition:
Bösartige Vermehrung des Prostatagewebes (Krebs)
Symptome:
- Im Frühstadium meist symptomlos und schmerzlos
- Später Zeichen einer Blasenentleerungsstörung
- Das häufigste Symptom der Metastasierung sind Knochenschmerzen (Kreuzschmerzen)
- "Ischiasähnliche" oder rheumatische Schmerzen können auftreten
03 Charakterisieren sie das Mammakarzinom (Brustkrebs) mit folgenden Angaben:
- 3 Risikofaktoren
- 3 typische Symptome
Definition
Bösartige Vermehrung des Brustdrüsengewebes (Krebs)
Risikofaktoren
- Brustkrebs bei engen Verwandten
- Krebserkrankung von Gebärmutter, Eierstöcken oder Darm
- Frühe Menarche, späte Menopause
- Kinderlosigkeit oder erste Schwangerschaft nach 35 Jahren
- Übergewicht, Diabetes mellitus
Typische Symptome
- Nicht druckschmerzhafter Knoten in der Brust
- Neu aufgetretene asymetrie der Brüste
- Neu aufgetretene Veränderung der Brustoberfläche oder der Brustwarzen
- Vergrösserung der Achsellymphknoten
04 Sie können charakteristische Symptome den drei Krankheitsbildern zuordnen.
- Prostatahyperplasie
- Prostatakarzinom
- Mammakarzinom
Prostatahyperplasie - Gutartige Vergrösserung der Prostata (Prostataadenom)
Symptome Stadium I (Reizstadium):
- Abschwächung des Harnstrahls
- häufiges und auch nächtliches Wasserlösen
Symptome Stadium II (Restharnstadium):
- Fast ständiger Harndrang
- Es können aber nur geringe Mengen Urin gelöst werden
- Eine vollständige Entleerung der Blase ist nicht mehr möglich.
Prostatakarzinom - Bösartige Vermehrung des Prostatagewebes (Krebs)
- Im Frühstadium meist symptomlos und schmerzlos
- Später Zeichen einer Blasenentleerungsstörung
- Das häufigste Symptom der Metastasierung sind Knochenschmerzen (Kreuzschmerzen)
- "Ischiasähnliche" oder rheumatische Schmerzen können auftreten
Mammakarzinom - Bösartige Vermehrung des Brustdrüsengewebes (Krebs)
- Nicht druckschmerzhafter Knoten in der Brust
- Neu aufgetretene asymetrie der Brüste
- Neu aufgetretene Veränderung der Brustoberfläche oder der Brustwarzen
- Vergrösserung der Achsellymphknoten
05 Definiere, was man unter einer normalen Zykluslänge und -stärke versteht.
Regelblutung:
- alle 28 +/- 2 Tage
- für 3 - 7 Tage
- ca. 60- 80 ml/Tag (etwa 3-6 Binden/Tag)
06 Berechne die fruchtbaren Tage einer Frau an einem Beispiel
Zur Berechnung der Fruchtbaren Tage benötigt man folgende Angaben:
- Kürzester Zyklus
- Längster Zyklus
- Überlebesdauer de Eizelle (= 12-24 h + 2 Tage Sicherheit)
- Überlebensdauer der Spermien (= 3 Tage)
Die fruchtbaren Tage liegen
♦ zwischen dem 17. Tag (14 + 3) vor der frühsten Periode
♦ und dem 12. Tag (14 - 2) vor der spätesten Periode
Beispiel:
- 24 Tage kürzeste Periode ► 24 - 17 = 7
- 32 Tage längste Periode ► 32 - 12 = 20
⇒ mögliche fruchtbare Tage vom 7. - 20. Tag nach Beginn der letzten Blutung!
07 Erkläre in wenigen Sätzen, was man unter den folgenden Krankheiten versteht:
- Endometriose
- Zervixkarzinom
- Uterusmyom
- Uteruskarzinom
- Vaginalkarzinom
- Vaginalmykose
- Ovarialzyste
- Ovarialkarzinom
Endometriose
- Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausserhalb der Gebärmutter
Zervixkarzinom - Gebärmutterhalskrebs
- Der Gebärmutterhals verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle und endet im Gebärmuttermund. Gebärmutterhalskrebs entsteht im Übergangsbereich von Gebärmutterhals und Gebärmuttermund (andersartige Schleimhaut)
Uterusmyom - Gebärmutter-Myom
- Gutartiger Tumor, bzw. Geschwulst des Muskelgewebes der Gebärmutter
- bei vielen Myomen spricht man von "Uterus myomatosus"
Uteruskarzom - Gebärmutter-Krebs
- Durch Zellveränderung der Gebärmutterschleimhaut kann es zu einer bösartigen Geschwulst in der Gebärmutter kommen
Vaginalkarzinom
- Scheidenkrebs ist ein bösartiger Tumor der Scheidenschleimhaut
Vaginalmykose - Scheidenpilz
- Durch bestimmte Faktoren, kann das Gleichgewicht der Scheidenschleimhaut gestört werden und die Pilze können wachsen.
Ovarialzyste - Eierstockzysten
- eine Vergrösserung der Eierstöcke kann durch eine Vermehrung der Zellen Zustande kommen oder aber auch durch eine reine Flüssigkeitsansammlung (Zyste)
Ovarialkarzinom - Eierstockkrebs
- meist gutartige geschwülste an den Eierstöcken, können zu böartigen Tumoren mutieren
08 Nenne 2 Massnahmen zur Vorbeugung eines Zervixkarzinoms.
Zervixkarzinom - Gebärmutterhalskrebs
Prävention
- Regelmässige Voruntersuchung mit Abstrich und Zelluntersuchung
- Jede Blutung nach der Menopause gehört in die ärztliche Untersuchung
- Impfung gegen das Human Papillomavirus (seit 2007, vor dem ersten Geschlechtsverkehr, 3 Impfdosen notwendig)
Risikofaktoren
- häufig wechselnder Sexualpartner
- mangelnde Hygiene oder vorangehende Infektion im Genitalbereich (z.B. Herpesinfektion)
- Rauchen
09 Nenne mind. 5 Beschwerden, die bei einer Prämenstruellen Syndrom auftreten können.
- vermehrte Empfindlichkeit der Brüste
- Hitzewallungen
- Müdigkeit, Erschöpfung
- Kreislaufstörungen
- Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne
- Reizbarkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung (Wut, Trauer, Hochgefühl wechseln sich dabei ab)
- Schlafstörungen
- Angstgefühle, Nervosität
- Unreine Haut
- Verdauungsstörungen (Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit) vermehrter oder verminderter Appetit
- Wasseransammlung im Gewebe und dadurch Gewichtszunahme
10 Nenne mind. 5 Beschwerden, die im Klimakterium auftreten können.
vegetative Beschwerden
- Hitzewallungen
- Herzrasen
- Müdigkeit
psychische Folgen
- Stimmungslabilität
- Schlafstörungen
- Depressionen
- veränderung der Libido