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R. Z.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Vererbung und Chromosomenstruktur auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Genomische Prägung, Genmutation, und verschiedene Chromosomenanomalien wie Translokation, Inversion, Duplikation und Deletion. Zudem werden Konzepte wie Polyploidie, Aneuploidie und die X-Chromosomen-Inaktivierung vertieft. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit den komplexen Mechanismen der Vererbung und den Auswirkungen von Chromosomenveränderungen auf den Phänotyp auseinandersetzen möchten.
Flashcards
15
Students
23
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
24.01.2014 / 02.08.2022

Flashcards

X-Chromosomen Inaktivierung

Während Embrionalentwicklung von XX - Weibchen wird ein X inaktiviert (Zufällig!)

⇒ Heterozygote Weibchen (für ein X- Gebundenes Gen) werden ein phänotypisches Mosaik des entsprechenden Merkmals

dreifarbige Katzen

(Schildpattmuster)

X-Chronosomal Kodominater Erbgang:

  • heterozygot für X Chromosom (Orange/schwarz)
  • Embrionale X-Chromosomen Inaktivirung

⇒ Genetisches Mosaik (Orange / Schwarz)

Zusätzlich:

  • Weiss durch Genmutation auf anderem Chromosom (nicht überall weiss, da Genmutation die Auswanderung von Pigmentproduzierenden Zellen verhindert)
  • Kater können nur dreifarbig sein wenn sie einen Gendefekt haben (XXY...)

 

Gekoppelte Gene

Gene die nahe beieinander auf selbem Chromosom liegen

⇒ werden gemeinsam vererbt

Parentaltyp ≠ Rekombinat

Parentaltyp: Nachkomme mit elterlichem  Phänotyp

Rekombinant: Nachkomme mit neuem Phänotyp

Parentaltyp ≠ Rekombinat

Parentaltyp: Nachkomme mit elterlichem  Phänotyp

Rekombinant: Nachkomme mit neuem Phänotyp

Kopplungskarte

Je weiter zwei Gene auf dem Chromosom voneinander entfert sind desto warscheinlicher kommt es zu Entkopplung (Crossing over)

Einzelne Austauschwerte lassen sich nicht addieren! (wahrscheinlichkeit für ein doppeltes Crossing over steigt)

⇒ wahrscheinlichkeit für eine entkopplung maximal 50% (..dann verhalten sich gekoppelte Gene wie ungekoppelte)

 

Zentimorgan

1 cM = Rekombinationswahrscheinlichkeit von 1%

Aneuploidie

(entstehung)

Abweichende Chromosomenzahl vom Normalfall

(meist aufgrund einer Chromosomenfehlsegregation (Nondisjungion))

→ Bsp. Monosomie, Trisomie...

Polyploidie

Mehrere vollständige Chromosomensätze

(Tri-, Tetra-, Penta-, Hexaploidie..)

Deletion

Verlust eines Chromosomenabschnitts

Duplikation

Verdoppelung eines Chromosomenabschnitts

Inversion

Umdrehung eines Chromosomneabschnitts

Translokation

Verlagert ein Chromosomenabschnitt auf ein anderes nicht homologes Chromosom

Genomische Prägung (genomic imprinting)

Genexpression hängt davon ab von welchem Elternteil das Gen stammt (Epigenetische Prägung der Allele)

(Je nach Gen nur Väterliches oder nur Mütterliches Gen aktiv)

Zytoplasmatische (=extrachromosomale) Vererbung

semiautonome Organellen (Mitochondrien, Plasten...) haben eigenes Genom (⇔endosymbionten Theorie)

Von Chromosomen unabhängige Vererbung (→ fast immer maternale vererbung (grössere Keimzellen))

Study