Premium Partner

11 MZB I - Helmchen 2

Synaptische Übertragung Neurotransmission Neuromodulation

Synaptische Übertragung Neurotransmission Neuromodulation


Set of flashcards Details

Flashcards 53
Language Deutsch
Category Medical
Level University
Created / Updated 13.04.2016 / 10.06.2019
Licencing Not defined
Weblink
https://card2brain.ch/box/11_mzb_i_helmchen_2
Embed
<iframe src="https://card2brain.ch/box/11_mzb_i_helmchen_2/embed" width="780" height="150" scrolling="no" frameborder="0"></iframe>

Auftreten von Gap Junctions

Gap junctions finden sich in verschiedensten Hirnregionen; häufig zwischen Astrozyten oder zwischen Oligodendrozyten
aber auch zwischen Neuronen zu finden: z. B. Neurone in unterer Olive und auch Subnetzwerke von hemmenden Interneuronen im Kortex

Seriengeschaltete Froschherzen Exeriment

Prinzip

Experiment von Otto Loewi (1926)

Effekt der Stimulation des Vagusnervs wird über Lösung an ein zweites Froschherz übermittelt
-> ÜberträgerSUBSTANZ (Transmitter)
“Vagussubstanz” – Azetylcholin

Hauptkriterien für einen Transmitter:

wo muss er vorhanden sein

wie muss er ausgeschüttet werden

wo müssen entsprechende Rezeptoren vorhanden sein

Er muss im präsynaptischen Neuron vorhanden sein

Er muss durch präsynaptische elektrische Erregung Ca2+-abhängig ausgeschüttet werden

Spezifische Rezeptoren müssen auf der postsynaptische Zelle vorhanden sein

Wichtigste Transmitter

- Acetycholin (neuromuskuläre Endplatte, vegetatives Nervensystem, ...)
- Glutamat (erregender Transmitter ZNS)
- GABA (g-Aminobuttersäure, hemmender Transmitter im ZNS)
- Glyzin (hemmender Transmitter im Rückenmark)

Typ I und Typ II Synapsen

symmetrie (Bezüglich der elektronendichte prä- und postsynaptisch)

(oft) erregend / Hemmend

Typ I: asymmetrisch – oft, aber nicht immer erregend

Typ II: symmetrisch – (meist) hemmend

Vielfalt Neuronaler Dendriten:

Motorneuron im Rückenmark

Purkinjezelle im Kleinhirn

Mitrlzelle im olfaktorischen Bulbus

Ganglionzelle der Retina

Pyramidenzelle der irnrinde

Als Dendrit bezeichnet man die astartigen Zytoplasmafortsätze der Nervenzelle (Neuron), die der Aufnahme elektrischer Reize und ihrer Weiterleitung zum Soma der Nervenzelle dienen.

Synaptische Integration

Die Fähigkeit zur Integration (Verrechnung) von Reizen, die eine der spezifischen Leistungen des Nervensystems darstellt, beginnt bereits im einzelnen Neuron. Jede Nervenzelle wird nahezu ständig von einer Vielzahl von Synapsen erregt oder gehemmt und verarbeitet alle eingehenden Informationen zu einem Nettoeffekt (Summation). Dadurch kommt es am Axonhügel entweder zur Bildung oder zum Ausbleiben von Aktionspotenzialen ("to fire or not to fire").

ZNS-Neurone empfangen sowohl erregende als auch hemmende Signale: Verrechnung dieser konkurrierenden Einflüsse – neuronale Integration; zeitliche und räumliche Summation

Nettoeffekt an jeder erregenden oder hemmenden Synapse ist abhängig von: Ort der Synapse, von Grösse und Form, von Nähe und relativer Stärke anderer erregender oder hemmender Synapsen

ZNS Synapse:

Weite des Spaltes

Bläschendurchmesser

Anzahl Synapsen pro Neuron

[Glu] in Bläschen

Dichte der postsynaptischen Rezeptoren

ZNS Synapse:

Weite des Spaltes
20-30 nm

Bläschendurchmesser
25-45 nm

Anzahl Synapsen pro Neuron 
10'000 bis über 100'000

[Glu] in Bläschen
50-200 mM

Dichte der postsynaptischen Rezeptoren
1000 pro μm2