11 Biostatistik

Biostatistik im 1. Studienjahr

Biostatistik im 1. Studienjahr


H. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende Konzepte der Biostatistik für Universitätsstudenten. Sie behandeln Themen wie Nullhypothesen, Alternativhypothesen, p-Werte, Konfidenzintervalle und Fehlerarten, die für die Analyse von Daten essenziell sind. Die Karteikarten eignen sich besonders für Medizinstudenten, die statistische Methoden zur Auswertung von Studien und Datensätzen verstehen und anwenden müssen.
Flashcards
12
Students
6
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
08.06.2016 / 05.05.2020

Flashcards

beschreibende vs schliessende Statistik

– Ziel der beschreibenden Statistik: Ad¨aquate Beschreibung eines Datensatzes, z.B. durch
” durchschnittliche“ Messwerte, Kennzahlen der Streuung etc.
– Ziel der schliessenden Statistik: Beurteilung, wie gut Daten einer Stichprobe die zugrundeliegende Population repr¨asentieren.

µ und σ

Mittelwert und Standardabweichung in der Population bezeichnen wir mit µ und σ

Das 95%-Konfidenzintervall des Standardfehlers

Berechnung (in abhägigkeit des Stichprobenumfangs)

Ein 95%-Konfidenzintervall (engl. Confidence Interval) (95%-CI) beinhaltet plausible Werte f¨ur den wahren Kennwert µ

Bei relativ grossem Stichprobenumfang n (n ≥ 60) hat das 95%-Konfidenzintervall die Form:
  Sch¨atzwert − 1.96 · Standardfehler bis Sch¨atzwert + 1.96 · Standardfehler
-> Für kleinere Stichprobenumf¨ange n müssen andere, leicht grössere Faktoren verwendet werden.

x¯

s2

s

x¯ Mittelwert (beschreibt Lage der Daten)

s2 Varianz

s Standardabweichung (beschreibt Streuung der Daten) (gleiche Einheit wie die Daten)

H0 und H1

– In einer Nullhypothese H0 formuliert man eine Aussage, die man widerlegen möchte.
– Das Gegenteil der Nullhypothese, die wissenschaftliche Hypothese, die man beweisen möchte, nennt man Alternativhypothese/Alternative H1.

-> Ziel ist es die Nullhypothese zu wiederlegen um damir die Alternativhypothese "statistisch zu beweisen"

-> Die Alternativhypothese vereeinigt alle Hypothesen ausser der H0 Hypothese

Fehler 1. und 2. Art

-> heweilige Wahrscheinlihckeit

– Die Nullhypothese H0 abzulehnen, obwohl sie vorliegt, bezeichnet man als Fehler 1. Art. (oder α-Fehler)
– Den Fehler 2. Art begeht man, wenn man die Nullhypothese H0 nicht ablehnt, obwohl die Alternativhypothese H1 in Wirklichkeit vorliegt. (oder β-Fehler)

α

1 − β

Signifikanzniveau α.

Power 1 − β

Statistische Signifikanz und klinische Relevanz

Teststatistik

Was gibt sie an?

\(t = {Schätzert - Nullwert\over Standardfehler}\)

-> Die Teststatistik gibt an, wieviele Standardfehler der Sch¨atzwert vom Nullwert (der Nullhypothese) entfernt ist.

p-Wert

Der p-Wert (engl. p-value) ist die Wahrscheinlichkeit, die
vorliegenden Daten oder noch extremere Daten (im Sinne der Alternativhypothese) zu erhalten, obwohl die Nullhypothese zutrifft.

– Der p-Wert quantifiziert die Evidenz gegen die Nullhypothese.
– Je kleiner der p-Wert, desto mehr spricht gegen die Nullhypothese.

r 

ρ

– Die Stärke des linearen Zusammenhangs zwischen zwei Variablen x und y einer Stichprobe misst man mit dem Korrelationskoeffizienten r.
– Der Korrelationskoeffizient r schätzt die Korrelation ρ in der Population.

ρ=0 ->unkorreliert

Lineare Regression:

Kovariable und Zielvariable

– Analyse der (gerichteten) Wirkung einer Variablen x auf eine andere (stetige) Variable y:
  - x: unabhängige, erklärende Variable, Kovariable, Einflussgrösse
  - y: abhängige Variable, Zielvariable, Zielgr¨osse

Study