Intro
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Lernkarten
EKG
Respiratorische Arrhythmie
Bainbridge Refelx
- (Tiefe) Inspiration → Sympathikus Stimulation → ↑Hf
- Bainbridge Reflex bei erhöhter Füllung des rechten Vorhofes → ↑Hf
Der Bainbridge-Reflex ist ein kardialer Reflex, der bei plötzlicher Steigerung des Blutvolumens in Folge schneller Flüssigkeitssubstitution oder Überinfundierung eine Herzfrequenzsteigerung (Tachykardie) induziert.
EKG
Extrasystolen
- Arten von Extrasystolen
Supraventrikuläre Extrasystolen sind Extrasystolen, bei denen der Ursprungsort der Erregung oberhalb der Teilung des His-Bündels liegt.
Ventrikuläre Extrasystolen sind Extrasystolen, deren Ursprungsort unterhalb der Bifurkation des His-Bündels liegt
EKG
Störungen der Erregungsleitung
- Arten
Ein AV-Block (atrioventrikulärer Block) ist eine häufige Herzrhythmusstörung. Dabei ist die Erregungsleitung zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern am Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) des Herzens verzögert, zeitweise oder dauerhaft unterbrochen
Ein Schenkelblock ist eine Erregungsleitungsstörung des Herzens unterhalb des His-Bündels, welche im Rahmen einer EKG-Auswertung diagnostiziert werden kann.
EKG
Arrhythmien
- Arten
Vorhofflimmern: Im EKG kommt es zu einem typischen Bild mit:
- Flimmerwellen als Ausdruck einer völlig unkoordinierten Vorhoferregung (keine P-Wellen)
- absoluter Arrhythmie des Herzen aufgrund einer unregelmäßigen Überleitung (unregelmäßige RR-Intervalle)
Als paroxysmale Tachykardie wird das plötzliche, anfallsweise Auftreten einer stark beschleunigten Herzaktivität bezeichnet.
Kammerflimmern ist eine akut lebensbedrohliche tachykarde Arrhythmie des Herzens, bei der die Kammerfrequenz stark erhöht (>320/min) ist und die mechanische Pumpfunktion des Herzens zum Erliegen kommt.
EKG
WPW Syndrom
- Symptom
Bei einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom liegt eine Anomalie des Erregungsleitungssystems des Herzens vor. Zwischen Vorhof und Kammer verläuft ein akzessorisches Leitungsbündel, das sogenannte Kent-Bündel.
Dadurch werden vom Vorhof initiierte Erregungen nicht regulär über den AV-Knoten auf das Myokardder Kammern übertragen, sondern über das Kent-Bündel. Das Kent-Bündel leitet die Erregung schneller auf die Kammer über, sodass es zu einem irregulären Erregungsablauf kommt.
Neben dem Kent-Bündel sind eine Reihe weiterer akzessorischer Leitungsbahnen zwischen Vorhof und Kammer beschrieben, welche ebenfalls zu einem WPW-Syndrom führen können
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Die Tachykardie ist eine Überschreitung der altersüblichen physiologischen Herzfrequenz (HF) z.B. über 100 Schlägen pro Minute bei einem Erwachsenen.
EKG
EKG bei herzinfarkt
3.1 Frischer Infarkt
Ein frischer Infarkt kann sich in zwei Zeichen äußern:
- Überhöhtes T: Als frühestes Zeichen kann eine überhöhte T-Welle auftreten. Dieses Zeichen wird im internistischen Sprachgebrauch auch als "Erstickungs-T" bezeichnet.
- ST-Hebung: Die ST-Hebung als klassisches Frühzeichen eines Infarkts stellt sich als unmittelbar von der R-Zacke abgehende ST-Strecke dar. Sie verschmilzt dabei häufig mit der anschließenden T-Welle.
3.2 Zwischenstadium
Im sogenannten Zwischenstadium eines Herzinfarkts können folgende Veränderungen auftreten:
- R-Verlust: Die R-Zacke wird kleiner, gelegentlich kommt es zur Ausbildung eines QS, wobei die R-Zacke im Grunde vollständig fehlt.
- pathologisches Q: Das pathologische Q ist definiert als Q-Zacke, welche 1/4 der R-Zacke misst und breiter als 0,04 s ist (2 kleine Kästchen bei 50 mm/s).
- terminal negatives T: Die terminal negative T-Welle ist eine negative T-Welle, bei der die Winkelhalbierende der T-Welle nach rechts weist.
3.3 Folgestadium
Im Folgestadium eines Herzinfarkts kann sich das terminal negative T normalisieren oder persistent bleiben. Ein R-Verlust bildet sich meistens nicht vollständig zurück. Das pathologische Q bleibt fast immer bestehen
EKG
Long-QT syndrome:
- Definiton
- Risiko
- Ursachen
Das Long-QT-Syndrom ist eine zur Gruppe der Ionenkanalerkrankungen (Kanalopathien) gehörende Herzerkrankung mit pathologisch verlängertem QT-Intervall der Herzstromkurve.QT-Zeit >440 ms
Risiko: Synkope / plötzlicher Herztod
-kongenital: ~1:6000; zB: Romano-Ward-Syndrom, Jervell- und Lange-Nielsen-Syndrom; in den meisten Fällen Mutationen von K-Kanälen, aber auch Na-Kanäle, Zytoskelett... .
-> namen von Syndromen nicht kennen
-erworben: unerwünschten Arzneimittelwirkung
Herz Arbeit Regulation
Laplace-Gesetz
- Formel
- Bedeutung
Das Laplace-Gesetz beschreibt für Hohlorgane (z.B. Herz und Blutgefäße) die Beziehung zwischen der Wandspannung, der Dicke einer Wand und den auf sie einwirkenden Druck.
Hierbei stellte Laplace folgende Beziehung her: K = P * r / ( 2 * d )
- K = Wandspannung
- P = transmuraler Druck
- r = Gefäßradius
- d = Wanddicke
Dieser Zusammenhang zwischen den einzelnen Variablen ist sehr wichtig für das physiologischeVerständnis vieler Regulationen und pathophysiologischer Veränderungen am Herzen und an den Kreislaufgefäßen.
Es besagt beispielsweise, dass eine erhöhte Wandspannung, die durch einen erhöhten transmuralen Druck erzeugt wird, dadurch wieder gesenkt werden kann, indem das Kammermyokard entsprechend hypertrophiert (d wird vergrößert).
Daraus resultiert die Erklärung für eine linksventrikuläre Hypertrophie bei erhöhter Nachlast, welche wiederum durch Bluthochdruck oder eine Aortenklappenstenose verursacht werden kann.
Herz Arbeit Regulation
Wie kann im HErzen während des Auswurfs der Druck zunehmen? de Wandspannung nimmt ja ab
(pro Memorian:
Laplace K = P * r / ( 2 * d )
- K = Wandspannung
- P = transmuraler Druck
- r = Gefäßradius
- d = Wanddicke)
Herz Arbeit Regulation
Aneurysma
-+ Konsequenz für Wandspannung
Als Aneurysma bezeichnet man eine pathologische, begrenzte irreversible Verdünnung und Ausweitung der Gefäßwand einer Arterie, Vene oder der Wandung der Herzventrikel.
--> Erhöhte Wandspannung
Herz Arbeit Regulation
Starling-Mechanismus
- Was Beschreibt er
- Herz Lungen Präparat nach Starling
Der Frank-Starling-Mechanismus beschreibt die Zusammenhänge zwischen der Füllung und der Auswurfleistung des Herzens. Durch ihn wird die Tätigkeit des Herzens an kurzfristige Schwankungen von Druck und Volumen angepasst, so dass beide Herzkammern dasselbe Schlagvolumen auswerfen.
Herz Arbeit Regulation
Preload und Afterload
Unter der Vorlast versteht man die Kräfte, die am Ende der Diastole zur Dehnung der kontraktilen Muskelfasern der Herzventrikel führen. Sie entsprechen unter physiologischen Bedingungen der enddiastolischen Wandspannung des Ventrikelmyokards.
Als Nachlast werden die Kräfte bezeichnet, die dem Blutauswurf aus den Ventrikeln in das Blutgefäßsystem des Körpers hinein entgegenwirken. Die Nachlast entspricht unter physiologischen Bedingungen der Wandspannung des Ventrikelmyokards, die aufgebracht werden muss, um den enddiastolischen Aorten- bzw. Pulmonalisdruck zu überwinden und somit die Austreibungsphaseeinzuleiten.
Herz Arbeit Regulation
Starling-Mechanismus
- Was passiert bei gesteigertem Afterload?
-> + Grafisch
Afterload
Kommt es zu einer erhöhten Nachlast, d.h. einem erhöhten Auswurfwiderstand, der abhängig vom mittleren Aortendruck ist, muss während der Anspannungsphase ein höherer Druck bis zur Öffnung der Taschenklappen erreicht werden. Durch die erhöhte Kontraktionskraft wird das Schlagvolumen verringert und dementsprechend das endsystolische Volumen und folglich auch das enddiastolische Volumen erhöht. In der folgenden Kontraktion erhöht sich daher die Vorlast, die durch den oben beschriebenen Vorgang gegen reguliert wird.
Herz Arbeit Regulation
Starling-Mechanismus
- Was passiert bei gesteigertem Preload?
-> + Grafisch
gesteigerte Vorlast (Preload, Füllungsdruck) → erhöhtes Auswurfvolumen Intrakardiale Anpassung (Frank-Starling Mechanismus)
Preload
Erhöht sich die Vorlast, d.h. kommt es zu einem erhöhten enddiastolischen Füllungsvolumen des Ventrikels, verschiebt sich der Bezugspunkt auf der Ruhedehnungskurve nach rechts. Dies bewirkt eine Verschiebung der Kurve der Unterstützungsmaxima nach rechts, da durch die erhöhte Füllung größere isovolumetrische und isobare Maxima erreicht werden können. Das ausgeworfene Schlagvolumen ist vergrößert, wobei das endsystolische Volumen nur geringfügig ansteigt. Bei einer erhöhten Vorlast ist die Druck-Volumenarbeit des Herzens erhöht.
Herz Arbeit Regulation
Effekt von Symphatikus und Parasymhatikus auf die Herzfrequenz
-> worpber wirken sie (Rezeptoren)?
Als Chronotropie bezeichnet man die Einflussnahme auf die Geschwindigkeit der Erregungsbildungbzw. die Frequenz der Aktionspotentiale im Sinusknoten des Herzens. Die Chronotropie bestimmt die Schlagfrequenz des Herzens.
Als Chronotropie bezeichnet man die Einflussnahme auf die Geschwindigkeit der Erregungsbildungbzw. die Frequenz der Aktionspotentiale im Sinusknoten des Herzens. Die Chronotropie bestimmt die Schlagfrequenz des Herzens.
Herz Arbeit Regulation
Konsequenz von zu starkem Vagustonus und/oder ungenügendem Sypmhatikustonus
Inadequater Abfall der Herzfrequenz → ↓↓ art. Blutdruck
→ (Vasovagale {=neural vermittelte}) Synkope
Die Synkope, auch Kreislaufkollaps genannt, ist ein kurzer, spontan reversiblerBewusstseinsverlust infolge einer gestörten Durchblutung des Gehirns. Sie geht mit einem Verlust der Haltungskontrolle einher.
-> Ohnmacht
Herz Arbeit Regulation
Kardiotonische Glykoside
- Vertreter (3)
- Wirkung
- Mechanismus
Als Herzglykoside oder besser herzwirksame Glykoside bezeichnet man eine Gruppe von Wirkstoffen, die in der Lage sind, auf das Herz eine die Schlagkraft steigernde (positiv inotrope) und die Herzfrequenz senkende (negativ chronotrope) Wirkung zu entfalten.
Hochdrucksystem
Windkessel
- Prinzip/ Ziel
Windkessel: Vorrichtung für die Erhaltung eines ~konstanten Druckes im Schlauch/ Leitung, zB bei Handspritzen
= Druck-Volumen Speicher wie elastischer Ballon
Grosse elastische Arterien fungieren als Druck-Volumen Speicher für das Schlagvolumen
Hochdrucksystem
Verlauf der Druckpulswelle in der Aorta und den grossen Arterien
- Grund
Der Druckpuls ist in der Aorta langsamer und hat geringere Werte als in der Peripherie, da hier die Gefäße enger und weniger elastisch sind. Außerdem werden an Gefäßaufzweigungen und an Sphinktergefäßen die Druckwellen reflektiert. Diese ziehen dann praktisch in Richtung Herzen und addieren sich mit der nächsten Druckwelle wodurch diese überhöht wird. Außerdem wird die reflektierte Welle wieder reflektiert und erzeugt dadurch eine abgeschwächte zweischlägige (dikrotische) Pulswelle.
Hochdrucksystem
Definitonen:
- Compliance
- Volumenelastizitätskoeffizient
- Volumenelastizitätsmodul
=>Wie verändern sie sich mit dem Alter
-> Anpassung des Körpers
Compliance (dt. Nachgiebigkeit) dient in der Physiologie als ein Maß für die Dehnbarkeit von Körperstrukturen. Sie wird zur Beschreibung und Quantifizierung der Elastizität der betrachteten Gewebe gebraucht. Die Compliance gibt an, wie viel Gas oder Flüssigkeit man in eine umwandete Struktur füllen kann, bis der Druck um eine Druckeinheit ansteigt.
Hochdrucksystem
Druckpuls und Strömungsgeschwindigkeit
Mittlere Blutstromgeschwindigkeit (v): Viel langsamer als Druckwelle!
Rhythmischer Fluss in Abhängigkeit des Druckpulses
Im Gegensatz zu Druckwellen, welche sich immer addieren, werden Stromgeschwindigkeiten entsprechend ihrer Richtung entweder addiert oder subtrahiert (→ Rücklaufender Puls kann Rückwärtsstrom verursachen)
Hochdrucksystem
IABP
-Prinzip
Die intraaortale Ballonpumpe (IABP) ist ein notfallmedizinisches Hilfsmittel zur Unterstützung einer insuffizienten Herztätigkeit (z. B. nach Herzinfarkt) mit dem Ziel der Vermeidung eines kardiogenen Schockes.
Lokale Durchblutung
Rolle des Endothels für die Kontrolle der Gefässmuskulatur
Modulation der Konzentration vasoaktiver Substanzen
(z.B. Ang I → Ang II; ATP → Adenosin)
Sensieren im Blutstrom von
•mechanischen Scherkräften
•PO2
•endokrinen Substanzen (Hormone: zB ANP, AVP, Ang II etc)
•parakrinen Substanzen (z.B. Histamin, Thrombin etc)
Übermittlung von Information an Gefässmuskulatur
(Beeinflussung des Tonus) mittels parakriner Substanzen, welche im Endothel gebildet werden (NO, Prostaglandine, Endothelin, EDHF)
Lokale Durchblutung
Raynaud-Syndrom
Beim Raynaud-Syndrom handelt es sich um eine Gefäßerkrankung, die mit Vasospasmen und Minderdurchblutung an den Fingern oder Zehen einhergeht.
Als Vasospasmus bezeichnet man die krampfartige Engstellung eines Blutgefäßes
Lokale Durchblutung
Mediatoren der Regulation des Gefässmusketonus; Neuronale Beeinflussung
- wie wirkt der Symphatikus
- wie wird der Symphatikus lokal beeinflusst (neuromodulation)