08 Schadstoffe

08 Schadstoffe

08 Schadstoffe


E. O.
Diese Lernkarten thematisieren häufige Schadstoffe in Gebäuden wie Asbest, PCB und PAK, ihre Eigenschaften, Einsatzzeiten und Risiken. Sie erklären typische Fundorte, Sanierungsvorgaben sowie rechtliche Rahmenbedingungen anhand von Beispielen aus Schadstoffkatastern und Unterlagen. Praktiker in Bau, Sanierung oder Arbeitssicherheit profitieren von diesem Überblick, um Gefahrenquellen zu erkennen und Schutzmaßnahmen abzuleiten.
Karten
16
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
12.09.2026 / 13.09.2026

Lernkarten

BL-155 | Schadstoffe: Welche sechs Schadstoffgruppen behandeln die Präsentationen?

PCB, PCP, PAK, künstliche Mineralfasern (KMF), Schwermetalle und Asbest.Quelle: Q10, PDF-S. 2; Q12, PDF-S. 4

BL-156 | Schadstoffe: Wo wurde PCB eingesetzt und welcher Zeitraum wird besonders genannt?

Als Weichmacher unter anderem in Fugendichtmassen, Farben, Lacken, Harzen und Putz; besonders Betongebäude von 1955–1975. Die Folie nennt das Verbot 1986.Quelle: Q10, PDF-S. 3; Q12, PDF-S. 5

BL-157 | Schadstoffe: Warum ist PCB problematisch?

Es ist langlebig, gesundheitsschädlich und reichert sich in der Umwelt an. Aufnahme ist über belasteten Staub und Hautkontakt möglich; der Körper baut es nur langsam ab.Quelle: Q10, PDF-S. 3; Q12, PDF-S. 5

BL-158 | Schadstoffe: Wofür wurde PCP eingesetzt und wann nennt die Folie eine besondere Verwendung?

Als Holzschutzmittel gegen Schädlingsbefall, auch im Innenraum; genannt wird 1960–1989.Quelle: Q10, PDF-S. 9; Q12, PDF-S. 11

BL-159 | Schadstoffe: Welche Arbeiten an PCP-behandeltem Altholz können Schadstoffe freisetzen?

Schleifen, Sandstrahlen, Sägen und andere Bearbeitungen des imprägnierten Holzes.Quelle: Q10, PDF-S. 9; Q12, PDF-S. 11

BL-160 | Schadstoffe: Was bedeutet PAK und wie entsteht diese Stoffgruppe?

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Sie entstehen bei unvollständiger Verbrennung organischer Materialien wie Kohle, Öl oder Holz.Quelle: Q10, PDF-S. 10; Q12, PDF-S. 12

BL-161 | Schadstoffe: Welche PAK-verdächtigen Bauprodukte nennen die Unterlagen?

Teer, Dachpappen, Asphaltestriche, alte Teer- oder Bitumenkleber und Korkdämmungen.Quelle: Q10, PDF-S. 10; Q12, PDF-S. 12

BL-162 | Schadstoffe: Warum dürfen Teer und Bitumen nicht gleichgesetzt werden?

Die Folie unterscheidet Teer aus Steinkohle mit hohem PAK-Gehalt von Bitumen aus Erdöl mit wesentlich geringerem PAK-Gehalt. Die Bezeichnungen stehen nicht für denselben Stoff.Quelle: Q10, PDF-S. 10; Q12, PDF-S. 12

BL-163 | Schadstoffe: Welche Differenzierung ist bei älteren künstlichen Mineralfasern wichtig?

Die Folie mahnt bei älteren KMF zur Vorsicht, zitiert zugleich für Schweizer Glas- und Steinwollen eine ausreichende Biolöslichkeit. Deshalb nicht pauschal jede Mineralwolle vor 2000 als krebserregend lernen; Herkunft und Produkt beachten.Quelle: Q10, PDF-S. 13; Q12, PDF-S. 15

BL-164 | Schadstoffe: Welche Schwermetalle und Fundorte nennt die Präsentation?

Blei, Cadmium, Chrom, Quecksilber und Zink; etwa in Farben, Rostschutzanstrichen, Rohren, Holzschutzmitteln und Schlacke.Quelle: Q10, PDF-S. 14; Q12, PDF-S. 16

BL-165 | Schadstoffe: Welche zwei besonderen Schadstofffälle werden neben den Hauptgruppen erwähnt?

Arsen in Schweinfurter Grün und radioaktives Radium aus der Uhrenindustrie.Quelle: Q10, PDF-S. 17, 21; Q12, PDF-S. 19, 23

BL-166 | Schadstoffe: Welche Eigenschaften machten Asbest früher zu einem häufig eingesetzten Baustoff?

Hohe Hitze- und Chemikalienbeständigkeit, Zugfestigkeit und Elastizität, thermische und elektrische Isolierfähigkeit sowie gute Verarbeitbarkeit mit Bindemitteln.Quelle: Q10, PDF-S. 23; Q12, PDF-S. 25

BL-167 | Schadstoffe: In welchen Bauteilen können laut Unterlagen Asbestprodukte vorkommen?

Unter anderem Well- und Fassadenplatten, Spritzbeschichtungen, Leichtbauplatten, Unterdächer, Plattenkleber und -fugen, Putze, Rohre, Brandabschottungen, Bodenbeläge und Fensterkitt.Quelle: Q10, PDF-S. 23; Q12, PDF-S. 25

BL-168 | Schadstoffe: Welchen zeitlichen Rahmen nennt die Asbestfolie?

Gebäude bzw. Produkte aus der Zeit von 1903 bis 1990; die Übersicht betont besonders 1950–1990. Dies ist ein zeitlicher Hinweis aus den Unterlagen, kein Nachweis für ein einzelnes Material.Quelle: Q10, PDF-S. 23; Q12, PDF-S. 25

BL-169 | Schadstoffe: Welche Angaben enthält ein Schadstoffkataster in den gezeigten Beispielen?

Probe und Typ, Bauteil/Material, Standort, Schadstoff und Befund, Bindungsart, Sanierung durch wen, Sanierungsvorgaben, Entsorgungsweg, Abfallcode und Bemerkungen.Quelle: Q10, PDF-S. 25, 26, 27; Q12, PDF-S. 27, 28, 29

BL-170 | Schadstoffe: Was zeigt das Katasterbeispiel mit negativem Laborbefund beim Verputz?

Trotz negativem Einzelbefund wird der Bereich im Beispiel wegen zahlreicher positiver Vorkommen als asbesthaltig eingestuft. Deshalb die Gesamtbeurteilung und Bemerkungen im Kataster beachten.Quelle: Q10, PDF-S. 25; Q12, PDF-S. 27

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