06 Planmanagement

06 Planmanagement

06 Planmanagement


E. O.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Praktiken des Planmanagements im Bauwesen, insbesondere zur Organisation, Prüfung und Verteilung von Bauplänen. Im Fokus stehen digitale Tools, revisionssichere Dokumentation, klare Kommunikation bei Änderungen sowie die Nutzung von Listen wie Planprüf-, Unternehmerplan- und Planänderungslisten. Bauleiter, Planer und Projektverantwortliche profitieren von diesen strukturierten Abläufen, um Fehler zu vermeiden und die Zusammenarbeit auf der Baustelle effizient zu gestalten.
Karten
10
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
12.09.2026 / 13.09.2026

Lernkarten

BL-125 | Planmanagement: Welche sechs Instrumente gehören zu einem geregelten Planmanagement?

Planliste, Planlauf/Versand, Planprüfliste, Planänderungsliste, Unternehmerplanliste und Planarchiv.Quelle: Q8, PDF-S. 2

BL-126 | Planmanagement: Was unterscheidet Planprüfliste und Planänderungsliste?

Planprüfliste: noch zu prüfende bzw. freizugebende Pläne. Planänderungsliste: erfolgte Änderungen und ihre Gründe.Quelle: Q8, PDF-S. 2

BL-127 | Planmanagement: Wozu dienen Unternehmerplanliste und Planarchiv?

Die Unternehmerplanliste überwacht Werkstatt-, Montage- und Detailpläne. Das Archiv erhält überholte Planstände nachvollziehbar.Quelle: Q8, PDF-S. 2

BL-128 | Planmanagement: Welche Angaben gehören in eine Planliste?

Plannummer, Bezeichnung, Revision, Datum, Status, verantwortlicher Planer und Verteiler. Die Liste laufend aktualisieren.Quelle: Q8, PDF-S. 3, 4

BL-129 | Planmanagement: Was ist bei Planbezeichnungen und Ablagestrukturen wichtig?

Vorgaben der Bauherrschaft beachten; ansonsten eine logische, eindeutige und nachvollziehbare Struktur verwenden, z. B. getrennt nach Grundrissen, Schnitten, Fassaden und Details.Quelle: Q8, PDF-S. 3

BL-130 | Planmanagement: Wie wird nachgewiesen, wer welchen Planstand erhalten hat?

Durch eine Planversandliste mit Verteiler und Datum. Bei Plattformen Benachrichtigungen vorsehen und die Verteilung an Bausitzungen behandeln.Quelle: Q8, PDF-S. 5

BL-131 | Planmanagement: Was geschieht bei einer Revision mit alten Planständen?

Nachvollziehbar archivieren, nicht löschen. Die aktuelle Verteilung und die Änderungen eindeutig dokumentieren.Quelle: Q8, PDF-S. 5

BL-132 | Planmanagement: Wie sollte eine Planrevision beschrieben werden?

Konkret, z. B. «Türpositionen Achse 4–6 angepasst» oder «neue Höhenkoten Aufzug». Allgemeine Angaben wie «diverse Massanpassungen» vermeiden.Quelle: Q8, PDF-S. 5

BL-133 | Planmanagement: Wann sollte die Nutzung digitaler Baustellentools festgelegt werden?

Bereits in der Ausschreibungsphase, damit die Beteiligten die vorgesehenen Abläufe für Pläne, Protokolle, Mängel, Termine und Abnahmen kennen.Quelle: Q8, PDF-S. 6

BL-134 | Planmanagement: Anwendungsfall: Eine bereits begonnene Leichtbauwand soll um 20 cm verschoben werden. Welche Punkte sind zuerst zu klären?

Anordnung und Befugnis, Vertragsabweichung, aktueller Plan und Freigabe, betroffene Schnittstellen sowie Kosten- und Terminfolgen. Entscheidung und revidierte Unterlagen gezielt kommunizieren und dokumentieren. Aus den Prüfregeln abgeleitete Übungslösung.Quelle: Q8, PDF-S. 8; Q3, PDF-S. 8; Q13, PDF-S. 20

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