03 Ausschreibung und Vergabe

03 Ausschreibung und Vergabe

03 Ausschreibung und Vergabe


E. O.
Diese Lernkarten vermitteln das systematische Vorgehen von der Erstellung bis zur Vergabe von Bauaufträgen. Sie erklären den Aufbau von Leistungsverzeichnissen nach NPK, die Bildung sinnvoller Vergabepakete und die verschiedenen Verfahrensarten wie freihändiges, Einladungs- und öffentliches Verfahren. Zudem werden formelle Prüfschritte, Zuschlagskriterien und die Behandlung von Angeboten detailliert beschrieben. Ideal für Bauleiter und Planer, die Ausschreibungen präzise vorbereiten und rechtssicher durchführen müssen.
Cartes-fiches
34
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
12.09.2026 / 13.09.2026

Cartes-fiches

BL-045 | Ausschreibung und Vergabe: Welche vier Ergebnisse zeigen die Vergabereife in Phase 41?

Offerten sind eingeholt und verglichen, Vergabeanträge erstellt, provisorisches Terminprogramm erstellt und Kostenvoranschlag revidiert.Quelle: Q1, PDF-S. 4

BL-046 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Projektgrundlagen werden für den Start der Ausschreibung benötigt?

Gültiger KV mit Beschrieb, ausreichend detaillierte Pläne und Aufbauten, Material- und Oberflächenkonzepte, Fachplanervorgaben und Schnittstellen, besondere Anforderungen sowie Bewilligungsauflagen.Quelle: Q1, PDF-S. 6

BL-047 | Ausschreibung und Vergabe: Wie läuft die Ausschreibung von der Vorbereitung bis zur Vergabe ab?

Grundlagen prüfen und mit KV abgleichen; Strategie bestimmen; LV und Beilagen erstellen; Unternehmer bestimmen und versenden; Offerten öffnen und prüfen; vergleichen, verhandeln und vergeben.Quelle: Q1, PDF-S. 8

BL-048 | Ausschreibung und Vergabe: Welcher Grundunterschied besteht zwischen privater und öffentlicher Beschaffung?

Private Beschaffung wird als formfrei dargestellt. Öffentliche Bauherrschaften unterstehen je nach Zuständigkeit IVöB oder BöB; Verfahrensart und Termine sind entsprechend zu planen.Quelle: Q1, PDF-S. 9, 10

BL-049 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Schwellenwerte zeigt die IVöB-Tabelle für das Bauhauptgewerbe?

Freihändig unter CHF 300'000; Einladungsverfahren unter CHF 500'000; offen/selektiv ab CHF 500'000. Angaben der hochgeladenen Unterrichtstabelle.Quelle: Q1, PDF-S. 10

BL-050 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Schwellenwerte zeigt die IVöB-Tabelle für Baunebengewerbe, Lieferungen und Dienstleistungen?

Freihändig unter CHF 150'000; Einladungsverfahren unter CHF 250'000; offen/selektiv ab CHF 250'000. Angaben der hochgeladenen Unterrichtstabelle.Quelle: Q1, PDF-S. 10

BL-051 | Ausschreibung und Vergabe: Welche zwei Kennzahlen nennt die Präsentation zum Staatsvertragsbereich?

Überschreiten von CHF 8,7 Mio. Gesamtsumme ohne MWST; mindestens 80 % der Beschaffungssumme öffentlich über SIMAP ausschreiben. Als Unterrichtsangaben lernen.Quelle: Q1, PDF-S. 11

BL-052 | Ausschreibung und Vergabe: Was unterscheidet freihändiges, Einladungs- und öffentliches Verfahren im Ablauf?

Freihändig: direkte Angebotsanfrage. Einladung: ausgewählte Anbieter werden eingeladen. Öffentlich: Ausschreibung wird publiziert. Anschliessend werden Angebote eingereicht und beurteilt, der Zuschlag erteilt und der Vertrag abgeschlossen.Quelle: Q1, PDF-S. 12, 13, 14

BL-053 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Angebotsfristen zeigen die Verfahrensgrafiken?

Einladungsverfahren: mindestens 20 Tage. Öffentliches Verfahren: mindestens 40 Tage im Staatsvertragsbereich bzw. 20 Tage ausserhalb. Die Grafik nennt für Rechtsmittel grundsätzlich 20 Tage.Quelle: Q1, PDF-S. 13, 14

BL-054 | Ausschreibung und Vergabe: Wozu dient ein Vergabekonzept und was enthält es?

Als Kontrollinstrument für den Vergabeprozess. Es legt Verfahrensarten, Verfahrensdauer, Zuschlagskriterien und Vergabepakete fest.Quelle: Q1, PDF-S. 15

BL-055 | Ausschreibung und Vergabe: Wie werden Vergabepakete sinnvoll gebildet und terminiert?

BKP-Positionen können zu gemeinsamen Ausschreibungen kombiniert werden. Pakete nach ihrem Einsatz auf der Baustelle gliedern und Ferien bei Versand und Fristen berücksichtigen.Quelle: Q1, PDF-S. 15

BL-056 | Ausschreibung und Vergabe: Welche sechs Fragen muss eine gute Ausschreibung für den Unternehmer beantworten?

Was? Wie viel? Wo? Wie? Wann? Unter welchen Bedingungen?Quelle: Q1, PDF-S. 17

BL-057 | Ausschreibung und Vergabe: Welches wirtschaftliche Ziel hat eine saubere Ausschreibung?

Vollständige, vergleichbare und auswertbare Angebote erhalten, Mengenfehler reduzieren und Nachtragspotenzial minimieren.Quelle: Q1, PDF-S. 17, 27

BL-058 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Rangfolge der Ausschreibungsunterlagen wird in der Präsentation genannt?

Vorgesehene Vertragsurkunde; besondere Bestimmungen; Leistungsverzeichnis oder Baubeschreibung; Pläne; allgemeine Bestimmungen. Bei Widersprüchen hat in dieser Darstellung insbesondere das LV Vorrang vor den Plänen.Quelle: Q1, PDF-S. 18

BL-059 | Ausschreibung und Vergabe: Wie können Ausschreibungsunterlagen für den Versand übersichtlich aufgeteilt werden?

A: auszufüllende Dokumente, etwa Anbieterangaben, Angebotsdeckblatt, Selbstdeklaration und LV. B: Begleitinformationen, etwa Terminprogramm, Pläne, Fotos und gewerkspezifische Beilagen.Quelle: Q1, PDF-S. 19, 21, 23

BL-060 | Ausschreibung und Vergabe: Was ist der NPK und welchen Nutzen bietet er?

Normpositionen-Katalog mit nach Arbeitsgattungen gegliederten, standardisierten Leistungsbeschreibungen. Er erleichtert eindeutige Verständigung und die Hinterlegung von Kalkulationswerten.Quelle: Q1, PDF-S. 24

BL-061 | Ausschreibung und Vergabe: Muss jede Ausschreibung nach NPK erfolgen?

Nein. Die Präsentation verneint eine allgemeine Pflicht zur Ausschreibung nach NPK.Quelle: Q1, PDF-S. 24

BL-062 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Arbeitsmittel stellt der CRB laut Präsentation bereit?

BKP und eBKP für die Kostenplanung, NPK für Leistungsbeschreibungen, NCS-Farbstandards sowie Datenformate und digitale Standards.Quelle: Q1, PDF-S. 25

BL-063 | Ausschreibung und Vergabe: Welche technischen, mengenmässigen und organisatorischen Qualitätsmerkmale hat eine gute Ausschreibung?

Technisch vollständig, eindeutig, ausführbar und koordiniert; Mengen plausibel, nachvollziehbar und vollständig; Termine realistisch und Schnittstellen zu anderen Arbeitsgattungen klar.Quelle: Q1, PDF-S. 27

BL-064 | Ausschreibung und Vergabe: Wie ist ein NPK-Leistungsverzeichnis grundsätzlich aufgebaut?

Besondere Bestimmungen, NPK-Kapitel und Abschnitte; darin Positionen mit Beschrieb, Einheit, Menge, Einheitspreis und Betrag.Quelle: Q1, PDF-S. 28

BL-065 | Ausschreibung und Vergabe: Wofür stehen im NPK-Kapitel die Abschnitte 000, 100 und 200–900?

000: Bedingungen und beispielsweise Ausmassregeln. 100: Vorarbeiten. 200–900: Arbeiten mit den zugehörigen Positionen.Quelle: Q1, PDF-S. 28

BL-066 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Fragen muss der Beschrieb einer Leistungsposition klären?

Lieferung, Montage, geforderte Qualität, enthaltene Nebenleistungen und Anschlüsse, erforderliche Vorarbeiten sowie Grenzen der Leistung.Quelle: Q1, PDF-S. 29

BL-067 | Ausschreibung und Vergabe: Weshalb sind Schnittstellen ein Schwerpunkt der Bauleitung bei der Ausschreibung?

Ungeklärte Zuständigkeiten führen später zu Leistungslücken und Zusatzforderungen. Beim Fenster sind beispielsweise Abdichtung, Fensterbank, Anschlussfuge, Sonnenschutz, Elektroanschluss und Gerüst zuzuordnen.Quelle: Q1, PDF-S. 31

BL-068 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Schritte gehören zur Angebotsprüfung?

Offertöffnung, Vollständigkeitskontrolle, Varianten und Anmerkungen erfassen, rechnerische Prüfung und Vergabeantrag erarbeiten.Quelle: Q1, PDF-S. 33

BL-069 | Ausschreibung und Vergabe: Wie ist die Offertöffnung im Einladungs- und öffentlichen Verfahren zu dokumentieren?

Mit einem Offertöffnungsprotokoll.Quelle: Q1, PDF-S. 34

BL-070 | Ausschreibung und Vergabe: Was umfasst die formelle Vollständigkeitsprüfung einer Offerte?

Verlangte Unterlagen und Nachweise, deren Gültigkeit, rechtsgültige Unterschriften, zusätzliche Spezifikationen und Unternehmervarianten prüfen.Quelle: Q1, PDF-S. 35

BL-071 | Ausschreibung und Vergabe: Wie sind auffällige Preise und offensichtliche Rechnungsfehler zu behandeln?

Grosse Preisabweichungen schriftlich bestätigen lassen bzw. Rückzug klären; Preise nicht eigenmächtig ändern. Offensichtliche Rechnungsfehler dürfen korrigiert werden.Quelle: Q1, PDF-S. 36

BL-072 | Ausschreibung und Vergabe: Weshalb ist ein ungewöhnlich tiefes Angebot nicht ohne weitere Prüfung auszuschliessen?

Die Folie verlangt eine Aufforderung zum Nachweis der Teilnahmebedingungen und der vertragskonformen Leistungserbringung. Fehlender Nachweis kann den Ausschluss begründen.Quelle: Q1, PDF-S. 36

BL-073 | Ausschreibung und Vergabe: Wie unterscheiden sich Eignungs- und Zuschlagskriterien?

Eignungskriterien sind Anforderungen, deren Nichterfüllung zum Ausschluss führt. Zuschlagskriterien dienen zur Bewertung und Rangierung der geeigneten Angebote.Quelle: Q1, PDF-S. 37

BL-074 | Ausschreibung und Vergabe: Nenne vier Beispiele für Eignungskriterien.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, beglichene Steuern, bestimmte Fertigungstechnologien, Zertifizierungen oder klar definierte Referenzen.Quelle: Q1, PDF-S. 37

BL-075 | Ausschreibung und Vergabe: Nenne Zuschlagskriterien und die Beispielgewichtung der Präsentation.

Preis, Referenzprojekte, Schlüsselpersonen, Nachhaltigkeit und Auftragsanalyse. Beispiel: Preis 60 %, Referenzen 30 %, Nachhaltigkeitskonzept 10 %.Quelle: Q1, PDF-S. 38

BL-076 | Ausschreibung und Vergabe: Wie funktioniert die auf der Folie beschriebene beispielhafte Preisbewertung?

Tiefstes Angebot: 5 Punkte. Angebote mit mindestens 50 % Abstand zum tiefsten Preis: 0 Punkte. Das ist das Folienbeispiel, keine universelle Bewertungsformel.Quelle: Q1, PDF-S. 38

BL-077 | Ausschreibung und Vergabe: Welche Themen können Gegenstand einer Abgebotsverhandlung sein, soweit das Verfahren dies zulässt?

Preisreduktion, Positionsbereinigung, Weglassen unnötiger Leistungen, Ausführungsoptimierung, Zahlungsbedingungen, Termine, Rabatt, Skonto und Präzisierung des Leistungsverständnisses.Quelle: Q1, PDF-S. 39

BL-078 | Ausschreibung und Vergabe: Was erfolgt nach Freigabe des Vergabeantrags durch die Bauherrschaft?

Zu- und Absageschreiben bzw. Verfügungen versenden. Die Beschwerdefrist beginnt gemäss Folie mit Zustellung der Verfügung.Quelle: Q1, PDF-S. 41

Étudier