Lernkarten

Stefan Karlik
Karten 59 Karten
Lernende 122 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 13.02.2013 / 21.09.2022
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Bestellpunktverfahren => Definition

oder auch Meldebestandsverfahren genannt, ist das Verfahren der verbrauchsgesteuerten Materialdisposition über die Mengesteuerung.

Ist der Meldebestand erreicht, geht eine Meldung an die Besschaffung, dass das Lager wieder aufgefüllt werden muss.

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Bestellrythmusverfahren => Definition

Beim Bestellrhytmusverfahren wird die Überprüfung des Lagerbestands nach einer bestimmten periodischen Abstand durchgeführt.

Ist der Meldebestand bereits erreicht oder sogar unterschritten wird nachbestellt.

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Bestellrhytmussysteme => Aufzählen

  1. Die t,q Politik (Bestellrhytmus-Losgrössen-Politik): Bestellperiode und - menge sind fix. Zu den fixen Terminen wird ein fixe Menge bestellt. Vorteil: geringer Dispositionsaufwand und keine laufende Kontrolle des Lagerbestands. Nachteil: bei Bedarfsschwankungen kann es zu Fehlmengen oder zu hohen Lagerkosten (Überbeständen) führen. Fazit: Die t,q Politik ist bei kontinuierlichen Lagerabgang und kurze Wiederbeschaffungszeit sinnvoll.
  2. Die t,S Politik (Bestellrhytmus-Lagerniveau-Politik): Die Bestellperiode ist fix und die Bestellmenge ist variabel. Die benötigte Menge bis zur erreichen des Soll-Bestands wird bestellt. Risiko bezüglich Fehlmenge besteht immernoch, da die Kontrolle der Lagerbestände  erst beim Bestellzeitpunkt geprüft wird. Vorteil: geringer Dispositionsaufwand und keine laufende Kontrolle des Lagerbestands. Nachteil: Optimale Losgrösse/Bestellmenge wird nicht berücksictigt.
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