01 PM 01 Atmung
Die Lerninhalte des BZ Pflege Bern
Die Lerninhalte des BZ Pflege Bern
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Flashcards
Akute vitale Gefährdung:
<70 %: Zusätzlich Intubation und Beatmung mit 100% Sauerstoff.
Indikationen von Sauerstoffgabe:
- Erkennen respiratorischer Störungen (hypoxische Hypoxämie)
- Erfolgskontrolle von Sauerstoffzufuhr und Beatmung
- Wegen der einfachen Anwendung nicht Invasivität als Standartmonitoring verwendbar
Fehlerquellen bei der Sauerstoffgabe
- Bewegungsartefakte, falsche Pulswerte z.B. bei Eptileptischer Anfall
- Unzureichende Perfusion, meist keine Werte angezeigt,z.B. bei Zentralisation( Schock), Peripherer Vasokonstriktion (Hypothermie, Alpha-Sympathomimetika)
- Low-Output-Syndrome(Linksherzversagen
- Nagellack
- angezeigte Werte zu hoch z.B. bei: Rauchern, CO-Intoxikation, Rauchgasinhalation, Nitritvergiftung, Suizidversuch mit Autoabgasen.
ACHTUG: Sauerstoffgabe
Immer vom klinischen Gesamtbild des Patienten ausgehen, nicht vom angezeigten Sättigungswert! Bei COPD- Pat. heisst das, dass bei Sauerstoffverabreichung immer die ATEMFREQUENZ gemessen werden muss. Eine Verlangsamung der Atemfrequenz in der Exacerbation bedeutet immer eine verminderte Abatmung des Kohlendioxids bei gutem Sauerstoffwert am Biox.
- CO2- Narkosegefahr-Apnoegefahr- Tod
Atemfrequenz in Abhängigkeit vom Lebensalter:
Frühgeborenes: 50-60 pro Minute
Neugeborenes: 30-40 pro Minute
Kleinkind: 20-25 pro Minute
Jugendlicher: 16-18 pro Minute
Erwachsener: 14-16 pro Minute
Eupnoe:
Eine normale Atmung:14-16 Atemzüge
Tachypnoe:
Eine zu schnelle Atmung: über 16 Atemzüge pro Minute
Bradypnoe:
Eine zu langsame Atmung: unter 14 Atemzüge pro Minute
Dyspnoe:
Atemnot
Orthopnoe:
Die schlimmste Atemnot
Apnoe:
Atemstillstand
Zyanose:
Blauverfärbung der Finger, Lippen etc.
Beurteilungskriterien der Atmung:
- Atemfrequenz
- Atemgeräusch
- Atemgeruch
- Atemtiefe
- Atemrhythmus
- Atemqualität
- Atemmechanik und Bewegung
- Atemtyp
Schädliche Einflüsse auf die Atmung:
- Körperlich
- Psychologisch
- Umgebungsunabhänig und Soziokulturell
Kindliches Respirationssystem:
- Der erste Atemzug als Ereignis bei der Geburt
- ca. 3. Tage nach Geburt sind alle Alveolen entfaltet (Adaptation des Neugeborenen)
- Neugeborene und Säuglinge sind obligate Nasenatmer
- Unregelmässiger Atemrythmus im Neugeborenenalter physiologisch
- Aufgrund der geringen Atemzugvolumia die Frequenz im Säuglingsalter deutlich höher als beim Erwachsenen.
Altern und das Respirationssystem:
- Atmungssystem verliert an Elastizität
- Brustkorb wird starrer
- Vitalkapazität kann bei einem 70- jährigen Menschen bis zu 35% abnehmen (Im Vergleich zum Jugendlichen)
- Verminderte Aktivität der cillären Reinigungsfunktion
Pneumonieprophylaxe:
- Lagerungen
- Mobilisation
- Schmerzmanagement
- Mundpflege
- Atemtherapien mit oder ohne Hilfsmittel
- Einreibungen und Massagen
- Medikamentöse Therapien
- Schlucktraining