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Lernende 227 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 30.11.2015 / 07.11.2022
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Fehlerquellen bei der Sauerstoffgabe

- Bewegungsartefakte, falsche Pulswerte z.B. bei Eptileptischer Anfall
- Unzureichende Perfusion, meist keine Werte angezeigt,z.B. bei Zentralisation( Schock), Peripherer Vasokonstriktion (Hypothermie, Alpha-Sympathomimetika)
- Low-Output-Syndrome(Linksherzversagen
- Nagellack 
- angezeigte Werte zu hoch z.B. bei: Rauchern, CO-Intoxikation, Rauchgasinhalation, Nitritvergiftung, Suizidversuch mit Autoabgasen.

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ACHTUG: Sauerstoffgabe 

Immer vom klinischen Gesamtbild des Patienten ausgehen, nicht vom angezeigten Sättigungswert! Bei COPD- Pat. heisst das, dass bei Sauerstoffverabreichung immer die ATEMFREQUENZ gemessen werden muss. Eine Verlangsamung der Atemfrequenz in der Exacerbation bedeutet immer eine verminderte Abatmung des Kohlendioxids bei gutem Sauerstoffwert am Biox.
- CO2- Narkosegefahr-Apnoegefahr- Tod 

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Atemfrequenz in Abhängigkeit vom Lebensalter: 

Frühgeborenes: 50-60 pro Minute
Neugeborenes: 30-40 pro Minute
Kleinkind: 20-25 pro Minute
Jugendlicher: 16-18 pro Minute
Erwachsener: 14-16 pro Minute

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Eupnoe: 

Eine normale Atmung:14-16 Atemzüge 

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Tachypnoe: 

Eine zu schnelle Atmung: über 16 Atemzüge pro Minute 

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Bradypnoe: 

Eine zu langsame Atmung: unter 14 Atemzüge pro Minute 

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Dyspnoe: 

Atemnot 

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Orthopnoe:

Die schlimmste Atemnot 

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Apnoe:

Atemstillstand 

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Zyanose:

Blauverfärbung der Finger, Lippen etc. 

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Beurteilungskriterien der Atmung: 

- Atemfrequenz
- Atemgeräusch
- Atemgeruch
- Atemtiefe
- Atemrhythmus
- Atemqualität
- Atemmechanik und Bewegung
- Atemtyp 

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Schädliche Einflüsse auf die Atmung:

- Körperlich
- Psychologisch
- Umgebungsunabhänig und Soziokulturell

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Kindliches Respirationssystem:

- Der erste Atemzug als Ereignis bei der Geburt
- ca. 3. Tage nach Geburt sind alle Alveolen entfaltet (Adaptation des Neugeborenen)
- Neugeborene und Säuglinge sind obligate Nasenatmer
- Unregelmässiger Atemrythmus im Neugeborenenalter physiologisch
- Aufgrund der geringen Atemzugvolumia die Frequenz im Säuglingsalter deutlich höher als beim Erwachsenen. 

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Altern und das Respirationssystem: 

- Atmungssystem verliert an Elastizität
- Brustkorb wird starrer
- Vitalkapazität kann bei einem 70- jährigen Menschen bis zu 35% abnehmen (Im Vergleich zum Jugendlichen)
- Verminderte Aktivität der cillären Reinigungsfunktion 

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Pneumonieprophylaxe:

- Lagerungen
- Mobilisation
- Schmerzmanagement
- Mundpflege
- Atemtherapien mit oder ohne Hilfsmittel
- Einreibungen und Massagen
- Medikamentöse Therapien
- Schlucktraining 

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Pulskontrolle Technik 

- An allen Körperstellen, an denen eine Arterie gegen einen festen Untergrund(Knochen, Muskulatur) gedrückt werden kann.
- Mit zwei bis drei Fingern wird leicht Druck auf die Arterie ausgeübt, um den Schlag zu spüren
- Zählen der Schläge für 15 Sekunden, den ermittelten Wert multiplizieren mit 4, ergtibt die Schläge pro Minute bei regelmässigem Puls
- Zählen der Schläge für 60 Sekunden bei unregelmässigem Puls. 
- Art. Carotis (Halsschlagader)
- Art. radialis
- Art. brachialis 
- Art. femoralis
- Art. poplistea 

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Beurteilungskriterien für den Puls 

- Frequenz
- Rhythmus
- Qualität 

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Pulsfrequenz 

Geht vom Herz Sinnusknoten aus
- Zwischen 60-80 ist der Normwert abhänig von psychischen Einflüssen, Lebensalter und Umweltbedingungen
- Tachykardie: zu hoher Puls
- Bradykardie: zu tiefer Puls 

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1 Kommentare

  • 30.04.2021
    Kommentar gelöscht
1

Normwerte des Pulses 

Frühgeborene: 150-150 pro Minute
Neugeborene: 120-140 pro Minute
Säuglinge bis 1. Jahr: 110-120 pro Minute
Kleinkinder: 100 pro Minute
Jugendliche: 85 pro Minute 
Erwachsene 60-80 pro Minute 
Senioren: 70-90 pro Minute 
 

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Frequenz physiologische Abweichungen: Bradykardie zu tiefer Puls 

- In Ruhe und Schlaf
- bei trainierten Sportlern
- bei Anpassung auf Meereshöhe
- bei älteren Menschen
- Im Hungerzustand

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Frequenz physiologische Abweichungen: Tachykardie 

- Aufregung
- Angst
- Körperliche Anstrengung
- Anpassung auf Bergeshöhe
- Anregende Medikamente 

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Pulsqualität:

- Spannung: der Wiederstand den die Pulswelle dem Druck der Fingerkuppen entgegensetzt. 
- Füllung: die blutmenge die pro Schlag durch das Gefäss fliesst. 

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Blutdruck Definition: 

- Die Kraft die das Blut auf die Gefässwände ausübt.
- Der Druck den das strömende Blut auf die Gefässwand ausübt. 

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Blutdruckkontrolle (Technik)
 

- An allen Körperstellen an denen eine Arteire gegen einen festen Untergrund (Knochen) gedrückt werden kann.
- Benutzung einer Blutdruckmanschette und eines Stethoskops.
- Manschette aufpumpen und langsam den Druck ablassen. Hören des ersten(systolischer Werz) bis zum letzten (diastolischer Wert) Schlag = Blutdruck in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) 

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Messstellen Blutdruck 

- Oberarm
- Handgeleng
- Obeschenkel
- oder direkt blutig über einen Katheter 

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Blutdruck Normwerte 

Normwerte sind abhängig vom:
- Lebensalter
- psychischen Einflussfaktoren
- Umweltbedingungen
- Säugling: 80/60 mmHg
- Kleinkinder: 90/60 mmHg
- Jungendliche: 110/79 mmHg
- Erwachsene: 120/80 mmHg
- Senioren: >60. Jahre: 150/90 mmHg

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Physiologische Abweichungen beim Blutdruck: 

Hypotonie: 100/60 mmHg
Hypertonie: 150/90 mmHg

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Mögliche Fehlerquellen/Messfehler 

- Manschette über der Kleidung
- Wiederholtes Aufpumpen
- Harn-/Stuhldrang 
- Angst/Schmerzen
- Rauchen, Kaffee, Kälte & Alkohol
- Messtechnick, schmale Manschette. Manschette nicht zentriert, Messungen im Liegen
- Beine überkreuzt, Leck in Ablassventil, Zeitdruck, lose anliegende Manschette,
- Manschette zu gross, zu schmal
- Nach sportlicher Betätigung
- sprechen

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Körpertemperatur 

- Wird durch das Zusammenspiel von Wärmebildung, Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe konstant gehalten.
- Der Sollwert der Körpertemperatur beträgt cira 37 Grad Celsius. 

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Temperaturkontrolle 

Im Gehörgang: 1-2 Sekunden
Oral/Sublingual: 9-90 Sekunden
Axillar: 1-2 Minuten
Rektal: 1-2 Minuten 
Messzeit mit Digitalthermometer