01 GM 07 Pflegewissenschaft
Lerninhalte des BZ Pflege Bern
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Flashcards
Um was geht es im Assessment?
- Informationen sammeln
- Informationen klassifizieren und analysieren
- Informationen interpretieren
- Informationen dokumentieren
- Es steht nicht nur die Krankheit im Vordergrund sondern um den ganzen Menschen und seine Beschwerden/ Bedürfnisse
Informations- und Datenquellen
Primäre:
- Patient
Sekundäre:
- Angehörige
- andere Pflegende
- MA anderer Berufsgruppen
- Patientenakte
- Fachliteratur
Primär= Datequelle, alles was ich am Pat. mache oder was mir der Pat. erzählt
Sekundär= Kann alles andere sein.
Arten von Informationen:
Objektive: können beobachtet, gemssen, geprüft werden. BD, Puls, Tempi, Hautfarbe, Urinmenge, Gangbild etc.
Subjektive: könne Wahrgenommen werden vom Pat. persönlich, SZ, Angst, Übelkeit, Atemnot, Müdigkeit etc.
Teile des Basisassesments:
1. Allgemeines Beobachten
2. Untersuchen/ Messen
3. Befragen
Die Pflegetheorie nach Juchli (ATL)
- Die Aktivitäten des täglichen Lebens nach Liliane Juchli stellen ein konzeptionelles Modell der Pflege dar.
- Die ATL stellen Oberbegriffe für Aktivitäten dar, die wir (fast) alle tun oder erleben, um den Alltag selbstständig zu bewältigen
- Mit Hilfe der ATLs kann man überprüfen, in welchen Bereichen individueller Pflegebedarf eines Pat. besteht
- Die ATLs erleichtern die Systematisierung und Ganzheitlichkeit beim Erstellen der Pflegeplanung- Die Informationssammlung
- Die ATLs sollen in Form von Fähigkeiten, Ressourcen und Defiziten beim jeweiligen Bewohner ausformuliert werden.
Sinn und Zweck der Pflegedokumentation
- Professionele Notwendigkeit
- Gesetzliche Bestimmung
- Gesellschaftspolitische Gründe
Befragen: PQRST- Gedächtnisstütze
P: Provokativ= anzündend, verstärkend / Palliative Umstände = linderne Umstände
Q: Qualität/Quantität= wie würde ich mein empfinden beschreiben
R: Region = Lokalisation/ Radiation= strahlt es aus
S: Schweregrad = Skala 0-10
T: Timing = Zeitlicher Verlauf
Befragen: WWWWW- Gedächtnisstütze
Worum geht es?
Wann tritt es ein?
Wie fühlt es sich an?
Wo ist es?
Was hilft? Was unternimmt man?
Befragen: SORKC-Gedächnitsstütze
Stimulus: In welchem Kondex unter welchen Umständen?
Organismus: Körplerliche Symptome
Reaktion: Wie Reagiert er?
Kondigenz: Zeilticher Verlauf
Consequenz: Welche Reaktonen?
Bestandteile einer Pflegedokumentation-Die Kurve
- Stammdatenblatt
- Fieberkurve
- Pflegeassessment/Informationssammlung
- Pflegeplanung
- Durchführungsnachweis
- Pflegebericht
- Verordnungsblatt
- Zusatzinformationen
Dokumentationsziele
1. Genaue Beschreibung von Zustand und Fortschritt des Pat.
2. Klare Formulierung des Sachverhaltens in objektiver Fachsprache
3. Erfüllung rechtlicher Anforderungen