01 GM 04 Sozio-Kulturalität
Lerninhalte zum Thema Sozio-Kulturalität des BZ Pflege Bern.
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Cartes-fiches
Kultur tangiert 3 Sphären in der Gesellschaft:
1. Staatliche Sphäre => Gesetze sind für alle gleich
2. Öffentliche Sphäre => Kantonal verschieden
3. Private Sphäre => Mehr Freiheit
Natur:
Alles, was an organischen und anorganischen Erscheinungen ohne Zutun ds Menschen existiert oder sich entwickelt.
Kultur:
Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen einer Gemeinscahft als Ausdruck menschlicher Höherenentwicklung.
Antike:
Kultur als Abgrenzung gegen die Barbaren
Mittelalter:
Definiert soziale Einheiten (Adel hat Kultur/ Volk hat keine Kultur)
17. Jahrhundert:
Samuel von Pufendorf versteht Kultur als Gegensatz zur Natur
18. Jahrhundert
- Johann Gottfried Herder sieht Kultur als Lebensform der Völker
- Kultur ist ein organisch gewachsenes Phänomen und in sich geschlossenes Bild der Kugel
- Ein Volk => eine Nation
19. Jahrhundert:
- Kolonialmächte beherschen weite Teile der Welt
- Interesse an den ,,primitiven Kulturen''(Ethnologie)
- Das Evolutionäre Paradigma => Kulturvölker/ Naturvölker
- Kulturverschändnis legitimiert die Kolonialisierung der Naturvölker
20. Jahrhundert
- zivilisatorische Leistungen von China, Indien, Arabischen Staaten ewrden gewürdigt
- Kritik am kolonialistischen Kulturverständnis
- Alle Menschen haben Kultur
- Die Kulturen sind verschieden, aber gleichwertig
- Kultur als Mischung verschiedener Einflüsse
- Kulturen wandeln sich
Wenig/kein Wandel <=> Viel Wandel
WICHITG!!!!
- Essentialistische Auffasung (Wenig/ kein Wandel)
=> Kultur wird als ein komplexes Ganzes verstanden und ist:
Zeitlos, statisch, einheitlich verallgemeinernd, gestiegend, trennend, erklärend, kulturalisierend
- Konstruktivistische Auffasung ( Viel Wandel)
=> Kultur wird als dynamisches Konzept verstanden und ist:
Mischung aus verschiedenen Einflüssen Intrakulturelle Variaton, Machtgebunden, komplex, verbindend, prozessorientiert, wandelbar, verstehend, sich wechselwirkend, beeinflussen.
Kollektivie Identität = Gruppenidendität
- Kulturelle
- Ethnische
- Nationale
- Religiöse
- soziale
Individuelle Identität = Ich-Identität
- Psychologisches Konzept
- Selbstwerdung
- Lebenswelt
- Soziokulturelle Zugehörigkeit
Multikulturell:
- Verschiedene Kulturen unterscheiden sich voneinander
- Leben nebeneinander ohne gegenseitige Beeinflussung
Intrakulturell:
- Innerhalb einer kulturellen Gruppe stattfindende Prozesse
Interkulturell:
Menschen mit unterschiedlicher ethnischer, sprachlicher oder religiöser Zugehörigkeit treten in Interaktion zueinander.
Transkulturell:
Gemeinsamkeiten und Berührungsfelder von Individuen und Gruppen stehen im Vordergrund
Soziokulturelle Vielfalt
Zugehörigkeiten zu unterschiedlichen/ verschiedenen Gruppen
Sozio Kulturelle Kompetenz. Definition
Ist die Fähigkeit, individuelle, soziale und kulturell vielfältige Lebensweiten zu erfassen, zu verstehen und geeignete Handlungsweisen daraus abzuleiten.
Kultur erfüllt verschiedene Funktionen:
- ist ein Ordnungssystem
- ist identitätsstiftend
- vermittelt Halt und Geborgenheit
- hilft dem Menschen sich in der Welt zurechtzufinden
- regelt die zwischenmenschlichen Beziehungen
- sind Werte, Normen, Verhaltensregeln
- bietet Orientierungshilfe in verschiedenen Lebensbereichen: Erziehung, Partnerschaft, Familie, Beruf, Freizeit, Politik, Wirschaft, Gesundheit- Krankheit, Ernährung, Jugend, Alter
Föderalismus
Ist eine Form der Staatsorganisation, in der die Macht aufgeteilt ist auf Zentralstaat und Bundesstaaten. Die Gesetze der Berhörde des Zentralstaates gelten für das ganze Land, diejenigen der Bundesstaaten nur auf dem Gebiet der betreffenden Bundesstaaten.
Subsidarität:
Ist die unterste Macht, was sie alles machen entscheiden nicht sie sondern eine andere Macht. z.B. Fage => dipl.
Soziologie:
Die Soziologie als Wissenschaft blick nach empirischen Kriterien auf das Zusammenlebender Menschen und der erfahrbaren sozialen Wirksamkeit
Werte:
Unter WERten verstehen wir das Grundprinzip der Handlungsorientierung und der Ausführung bestimmter Handlungen. Werte sind vie Vorstellungen( kulturelle, religiös, ethnisch) und als soziale Leitbilder zu verstehen
Norm:
Eine Norm kann als eine anerkannte Regel bzw. als eine Wertordnung innerhalb einer Gesellschaft verstanden werden.
Grundbegriff Individuum:
Das Unteilbare.
,, Der Mensch als Einzwlwesen''
Das Individuum erfährt dadurch einen Lernprozess(Sozialisation)
Das Individuum wird in den gesellschaftlichen Prozess miteinbezogen
Durch die Sozialisation bekommt das Individuum erst in Möglichkeiten in der Gesellschaft und existieren und funkitonieren.
Sozialisation:
- Übernahme von Einstellungen, Verhaltensweisen und Rollen
- Sotialisationsinstanzen: Familie, Schule, Kirche, Freizeitvereine
Primäre Sozialisation:
Frühere Kindheit
Sekundäre Sozialisation:
Lebenslanger Prozess
Soziales Milieu:
- Kann als soziale Umgebung beschrieben werden, in der ein Individuum aufwächst
- Äussere Umstände (Lebenssituationen) und innere Werthaltungen( der sozialen Umgebung) wirken auf das Individuum und beeinflussen dessen Werte- und Normenvorstellungen.
Soziale Interaktion
Fortlaufender Prozess der gegenseitigen Beeinflussung zwischen Menschen oder sozialen Gebilden und Milieus. (Gruppen, Organisationen, Nationen)
Soziale Rolle
- Individuum
- Mehrere Rollen und unterschiedliche zeitliche Perspektiven
- Verbunden mit Regeln und Erwartungen( Verhalten und Erscheinung)
- Abhängig von Perspektiven und sozialer Identität
- Beeinflusst Einstellung
Gruppe
- Der Begriff Gruppe wird sehr vielfältig verwendet
- Der Begriff Gruppe kann unterschiedlichse Bedeuten
- Alle Gruppen haben eine soziale und eine individuelle, psychische Dimension
- Auf Gruppen wirken Strukturen und Prozesse
- Gruppen können sich ereignen, strukturieren und formen, je nach Verhalten und Kommunikation der verschiedenen Individuen, die in einer Gruppe zusammen kommen
Definitionsmerkmale einer Organisation:
Eine Organisation ist als System zu verstehen, das sich an Ziele( Zwecken) orientiert, dafür Mittel(Ressourcen) auswählt und dieses Programm gegen Widerstände durchsetzt( durch Hierarchien) und Abweichungen ,,Fehler im System,, deutet.
Gesselschaft
bezeichnet eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren.
Minioritäten
beschreiben meistens kleine Bevölkerungsgruppen, die sich durch bestimmte Merkmale, z.B. ethnische, religiöse und/oder sonstige kulturelle Gemeinsamkeiten, von der Bevölkerungsmehrheit und/oder vom dominierenden Teil der Gesellschaft unterscheiden.
Minioritäten
beschreiben meistens kleine Bevölkerungsgruppen, die sich durch bestimmte Merkmale, z.B. ethnische, religiöse und/oder sonstige kulturelle Gemeinsamkeiten, von der Bevölkerungsmehrheit und/oder vom dominierenden Teil der Gesellschaft unterscheiden.
Minioritäten
beschreiben meistens kleine Bevölkerungsgruppen, die sich durch bestimmte Merkmale, z.B. ethnische, religiöse und/oder sonstige kulturelle Gemeinsamkeiten, von der Bevölkerungsmehrheit und/oder vom dominierenden Teil der Gesellschaft unterscheiden.