Anatomie

Peter Haromszeki
Study

Peter Haromszeki
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Zytologie und Histologie, geeignet für die Berufslehre. Sie decken Themen wie Zellen, Gewebearten, Drüsen, Haut, Chromosomen und Zellteilung ab. Besonders nützlich für angehende Mediziner, Biologen und Gesundheitsberufe, die ein fundiertes Verständnis der menschlichen Anatomie und Physiologie benötigen.
Flashcards
62
Students
1
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
17.05.2015 / 25.05.2020

Flashcards

weiße Blutzellen 

Leukozyten

Verschiedene Epithelarten und Ihres Vorkommen

Platten - Schutzfunktion

Kubisch oder zylindrisch - Resorptions- oder Sekretionsfunktion

 

Plattenepithel

einschichtig (Auskleidug der Blutgefässe, Innenschicht der Augenhornhaut)

mehrschichtig unverhornt (Anus, Vagina,Mundhöhle)

mehrschichtig verhornt  (Oberhaut)

Kubisches Epithel (isoprismatisches)

einschichtig (Schliddrüse, Nierenkanälchen)

Zylinderepithel (hochprismatisches)

einschichtig (Schleimhaut des Magen-Darm-Kanals, Nebenhoden)

Flimmerepithel

mehrreihiges Zylinderepithel (Atemwege, Eileiter)

Übergangsepithel

dehnbar (Harnleiter, Harnblase)

Drüsen

Speziallisierte Epithelzellen um einem Wirksoff (Sekret, Hormon) zu produzieren

Stoffaufnahme, Abgabe

Resorption, Sekretion

Gewebearten Bestandteile Funktion

Epitel

Muskel

Binde- und Stütz

Nerven

Endokrine Drüsen

Sie produzieren Hormone, die direkt an die Blutbahn abgegeben werden. Freisetzung innen

Exokrine Drüsen

Produzieren Sekrete, welche an eine innere oder äussere Oberfläche abgegeben werden.

Unterscheidung nach dem Sekretionsmechanismus (Sekretionsvorgang)

Ekkrine: Die Zelle bleibt dabei erhalten Seröse, Muköse, Gemischte Tränen-, Ohrspeicheldrüse

Apokrine: Wird ein grosser Teil der Drüssenzelle als Sekret abgestossen Duft-, Milchdrüsen

Holokrine: Umwandlung des gesamten Zellinhalts zu Sekret. Die Zellen gehen zugrunde.

Ständige Neubildung der Zellen ist notwendig. Talgdrüse

Unterscheidung nach der Beschaffenheit des Sekrets

Seröse Drüsen produzieren ein dünnflüssiges, enzymhaltiges Sekret: Ohrspeichel-, Tränendrüsen

Muköse Drüsen produzieren zähflüssiges, schleimiges Sekret: Drüsen am Gebärmutterhals, Drüsen im Rachen und an der Zungenwurzel

Gemischte Drüsen produzieren je nach Bedarf seröse oder muköse Ausscheidungen: Schleimdrüsen in Mund und Atemwegen

Binde- und Stützgewebe

Binde-, Fett-, (Binde) Knorpel., Knochengewebe (Stütz). Gestalt und Formgebung des Körpers. 

Bindegewebe

Wird von der Zwischenzellsustanz betimmt. Diese enthält bestimmte Fasern, welche das Gewebe charakterisieren.

Leimbildende (kollagene) Fasern: sehr zugfest Sehnen, Bänder

Elastische Fasern: Lungen, Arterien, Haut

Netzförmige (retikuläre) Fasern: versteifend, biegungselastisch Knochenmark, Lymphknoten, Milz

 

Mesenchym Noch keine Fasern Füll- und Stammgewebe beim Embryo

Gallertartiges Mesenchym ähnlich Nabelstrang

Lockeres Lockeres Bindegewebe findet sich als „Füllung“ von Freiräumen im Körper. Wasserspeicher und  in Ihm liegt ein Grosser Teil von Abwehrzellen. Überall im Körper zwischen den einzelnen Organteilen und Organen

Straffes

geflectartig Lederhaut

parallelfaserig  Sehnen und Bänder

netzförmig (retikulär) Milz, Lymphknoten

faserig (fibrilär) Füllmaterial zwischen einzelnen Muskelbündeln

Knorpel- und Knochengewebe

Knorpelarten unterscheiden sich in ihrer Bauart und ihrer Festigkeit

Knorpelgewebe

hyalines  Rippen, Nasen

elastisch Ohrmuschel

faseriges Schambeinfuge

Knochen

fein- und grobfaseriges Knorpelgewebe in allen Knochen

Fettgewebe

Sondernform des retikulären Bindegewebes. Läppchenbau. Speichern Fett, welches bei Hungerzustände zur Energiegewinnung mobiliesiert werden kann.

Speicherfett (Reserve- oder Depotfett)

Kaloriendepot Darm und Unterhaut

Baufett

Polsterung und Formgebung wird zuletzt abgebaut. Hand, Fuss, Nieren, Augen, weibliche Brustdrüse

Muskelgewebe

glatte Muskelzellen (unwirkürlich, vegetativ) Eingeweide (Magen, Darm, Prostata)

quergestreifte Muskelfasern (willkürlich, animalisch) Skelettmuskulatur, Zunge

quergestreifte Herzmuskelzellen (unwillkürlich) Herz. Eigenes Herz-Reizleitungssystem

Nerwengewebe

Besteht aus Nervenzellen und Gliazellen (anstatt Interzellularsubstanz)

Gehirn

Rückenmark

Peripheren Nerven

Interzellularsubstanz

Bei der Epithelgewebe, die Zellen direkt aneinander liegen und viele Kontakte haben. Bei anderen Geweben liegen grosse Zwischenräume zwischen den Zellen und sind mit Interzellulersubstanz gefüllt. Diese Substanz charakterisiert die Gewebeart. So scheiden Knorpelzellen viel Interzellularsubstanz und Fasern aus und verliehen dem Knorpel dadurch Elastizität. Knochenzellen geben kollagene Fasern in ihre mit Kalksalzen angereicherte Interzellularsubstanz. Die Fasern und die Kalksalze sind miteinander verbunden und verliehen dem knochen seine Härte. Beim Nervengewebe finden wir an Stelle von Interzellularsubstanz das sog. Gliazellen.

Die Haut makroskopisch

Leistenhaut: unbehaarte Haut de Handfläche und Fusssohle. Individuelles Muster. Die Epidermis mind. 1mm dick. Ca. 5% der Gesamthautfläche.

Felderhaut: Haut am übrigen Körper, die behaart sein kann. Die Oberhaut 0,1mm dick. 95% der Gesamthautfläche.

Die Haut mikroskopisch

Oberhaut (Epidermis) 1mm dick + Lederhaut (Corium) wenige mm bis viele cm = Cutis, Unterhaut

Merkel-Zellen in der Keimschicht, reagieren auf Tastreize

Lamellenkörperchen (Vater-Pacini) reagiern auf Druck- und Vibrationreize

Meissner-Tastkörperchen: Hand, Fuss, Augenlider, Lippen

Aufgaben der Haut

Schutz

Speicherung

Ausscheidung 

Talg Haut und Haare geschmiedig zu halten

Schweiss Wasser und Salze zur Wärmeabgabe durch Verdunstung

Bildung eines bakterienhemmenden Säuremantel, stickstoffhaltige Abbauprodukte zur Unterschtützung der Nierenfunktion

Duftdrüsen ab Pubertät

Temperaturregulation

Sinnesfunktion Auf Berührung reagieren die Meissner-körperchen und die Haarwurzelrezeptoren. Auf Tastenempfindung  die Merkel-Zellen und auf die Vibration die Vater-Pacini-Lamellenkörperchen an. Diese Sinnesfunktion ist die Oberflächensensibilität

Haare

Flaum- oderLanugobehaarung Beim Neugeborenen am ganzen Körper, beim Erwachsenen an der grossen Hautpartien zu finden.

Terminalbehaarung Barthaare, Schamhaare, Kopf, Nasen....

Nägel

Von der Epidermis gebildete Hornplatte

Aufgaben:

  1. Schutz der Finger- und Zehenenglieder
  2. Verstärkt die Tastenempfindung

Hautdrüsen

  1. Talgdrüsen
  2. Schweisdrüsen
  3. Duftdrüsen
  4. Brust- oder Milchdrüsen

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